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Trenz und Henkenmeier passen auf

Elf neue Naturschutzwachte berufen – Ehrenamtliche „Naturpolizei“ achtet auf Einhaltung von Natur- und Landschaftsschutz und meldet auch positive Veränderungen

Die Naturschutzwachte engagieren sich ehrenamtlich für den Naturschutz in der Stadt Mechernich und im übrigen Kreis Euskirchen. Foto: R. Budde/Kreisverwaltung/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Kreis Euskirchen - Franz-Josef Henkenmeier und Alfred Trenz sind zwei von 24 Beauftragten für den Außendienst (Naturschutzbeauftragte) des Kreises Euskirchen. Der ehemalige Polizeibezirksbeamte Trenz und der langjährige Naturaktivist Henkenmeier sind für das Stadtgebiet Mechernich zuständig.

Die beiden Mechernicher sind Teil der sogenannten „Naturschutzwacht“ des Kreises. Rechtliche Grundlage ist das Landesnaturschutzgesetz NRW. Mit elf neuberufenen Beauftragten sind 24 der insgesamt 25 Stellen im Kreis besetzt. Die Naturschutzbeauftragten sind ehrenamtlich für den Kreis Euskirchen tätig und unterstützen die Untere Naturschutzbehörde.

Aufgrund der Größe und Vielfältigkeit des Kreisgebietes ist es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unteren Naturschutzbehörde nicht möglich, regelmäßig Ortstermine durchzuführen, um Beeinträchtigungen in der Landschaft festzustellen. Sie weisen sich mit Dienstausweis und Dienstabzeichen aus.

Vorrangige Aufgabe der ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten ist es, die Bevölkerung über die Ziele von Naturschutz und Landschaftspflege aufzuklären und die Behörden über nachteilige Veränderungen in der Landschaft zu informieren. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden.

Kreispressesprecher Wolfgang Andres: „Mit ihren Ortskenntnissen und bei regelmäßigen Begehungen in ihrem Zuständigkeitsbereich haben die Naturschutzbeauftragten ein besonderes Augenmerk auf illegale Baumaßnahmen, Aufschüttungen, Gehölzrodungen und Müllablagerungen -  kurz: jeder Art von nachteiligen Beeinträchtigungen in Natur und Landschaft. Diese verantwortungsvolle Aufgabe ist nicht immer konfliktfrei.“

Die Dienstbezirke der Naturschutzwacht im Kreis Euskirchen orientieren sich an den Grenzen der Städte und Gemeinden. Pro Kommune sind zwei Mitglieder der Naturschutzwacht zuständig, die flächenmäßig großen Dienstbezirke Bad Münstereifel, Hellenthal und Blankenheim werden von drei Personen betreut.

Nicht nur negative Veränderungen in der Landschaft, sondern auch interessante Beobachtungen, wie seltene Tiere und Pflanzen oder auch Vorschläge zu Schutz,- Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen, werden von der Naturschutzbehörde erwartet. „Wir freuen uns, wenn die positiven Meldungen überwiegen“, so Rita Budde, Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde. Sie wünscht den neuen und altgedienten Naturschutzbeauftragten angenehme Begegnungen bei der Ausübung ihres Dienstes.

Zur Naturschutzwacht im Kreis Euskirchen gehören neben Franz-Josef Henkenmeier und Alfred Trenz (Stadt Mechernich) auch Hans-Dieter Graf, Norbert Liebing und Christine Fischer-Ovelhey (Bad Münstereifel), Werner Müller, Franz Roden und Manuel Schwabe (Blankenheim), Petra Krumpen und Ludwig Schmitz (Dahlem), Theo Eich und Günther Schmidt (Euskirchen), Horst Hanf, Günter Steffens und Marion Zöller (Hellenthal), Hermann-Josef Cremer und Erich Hermes (Kall), Brigitte Joepen (Nettersheim), Friedrich Bleckmann und Erhard Hennes (Schleiden), Wolfgang Adenau und Hans-Georg Hamacher (Weilerswist) sowie Carl-Friedrich Jacobs und Karl-Wilhelm Zens (Zülpich).

pp/Agentur ProfiPress

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