Trafo-Brummen: Abhilfe in Arbeit
Am Umspannwerk zwischen Kommern und Gehn machten sich Guido Beckers (v.l.), Geschäftsführer der BMR energy solutions GmbH, Bürgermeister Michael Fingel, Oliver Ahne vom städtischen Bauamt und der Erste Beigeordnete Thomas Hambach (v. l.) ein Bild der Lage und besprachen mögliche Lösungen. Foto: Stadt Mechernich/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kommern/Gehn – Es ist ein tiefes, gleichmäßiges Brummen, das Anwohnerinnen und Anwohner im Umfeld des Umspannwerks zwischen Kommern und Gehn wahrnehmen. Seit der Transformator an der B 477 in Betrieb genommen wurde, sind bei der Stadt Mechernich und auch bei der Kreisverwaltung diverse Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Die Geräusche werden von Betroffenen als sehr störend empfunden.
Dass diese Hinweise ernst genommen werden, wurde jetzt auch vor Ort deutlich: Guido Beckers, Geschäftsführer der BMR energy solutions GmbH, Bürgermeister Michael Fingel, Erster Beigeordneter Thomas Hambach und Oliver Ahne vom städtischen Bauamt machten sich gemeinsam ein Bild der Situation am Umspannwerk. Denn alle Beteiligten arbeiten Hand in Hand an einer Lösung.
„Wir können absolut nachvollziehen, dass sich Anwohnerinnen und Anwohner durch die Geräusche gestört fühlen“, betont Bürgermeister Michael Fingel. „Der aktuelle Zustand kann so definitiv nicht bleiben. Deshalb arbeiten wir mit BMR und den Verantwortlichen lösungsorientiert zusammen.“
Der Transformator gehört zur technischen Infrastruktur der Windpark Heimbach-Vlatten GmbH & Co. KG. Über ihn wird elektrische Energie in das öffentliche Netz eingespeist. Nach der Inbetriebnahme des Trafos hatten sich Bürgerinnen und Bürger wegen wahrnehmbarer Geräusche im Umfeld der Anlage gemeldet. Die Stadt Mechernich nahm die Hinweise auf und gab sie an den Betreiber weiter.
Rückmeldungen sehr ernst genommen
„Wir nehmen diese Rückmeldungen sehr ernst und arbeiten mit Hochdruck an einer Verbesserung der Situation“, versprach Guido Beckers, Geschäftsführer der BMR energy solutions GmbH. Nach Abschluss der vom Hersteller vorgesehenen Arbeiten am Transformator habe der Betreiber eine fachliche Überprüfung durch unabhängige, qualifizierte Fachunternehmen veranlasst.
Diese Überprüfung umfasst unter anderem Messungen und Bewertungen der Geräuschimmissionen sowie die Analyse möglicher Ursachen. „Uns ist wichtig, dass die Situation sachlich, transparent und fachlich sauber bewertet wird“, so Beckers. Die entsprechenden Prüfungen und Bewertungen dauerten derzeit noch an.
Auf Grundlage der laufenden Untersuchungen sollen auch geeignete technische Maßnahmen geprüft werden. Dazu gehören nach Angaben des Betreibers auch temporäre Lösunge. „Wir prüfen ausdrücklich auch Möglichkeiten, die kurzfristig eine Verbesserung der Lärmsituation bewirken können“, erklärt Guido Beckers. Denkbar seien Einhausungen oder vergleichbare technische Maßnahmen.
Auch das Bauamt der Stadt Mechernich begleitet den Vorgang konstruktiv. Bürgermeister Fingel versichert: „Unser Bauamt beteiligt sich an der Maßnahme mit unbürokratischen und schnellen Entscheidungen, soweit dies rechtlich und fachlich möglich ist. Entscheidend ist, dass die Menschen vor Ort wissen: Das Problem ist erkannt, und es wird gemeinsam daran gearbeitet.“
Die Stadt Mechernich will den weiteren Prozess aufmerksam begleiten und den Austausch mit dem Betreiber fortsetzen. Ziel bleibt eine tragfähige technische Lösung, die die Geräusche spürbar reduziert.
pp/Agentur ProfiPress






