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Tausende beim Blumenmarkt

Kommern will künftig auch den Landwirten der Region eine Plattform bieten - Shoppingparadies für Blumenfreunde

Mechernich-Kommern - Zu einer ausgiebigen Shoppingtour lud der legendäre Blumen- und Kleintiermarkt von Kommern vergangenen Sonntag ein. Tausende Besucher strömten in den historischen Ortskern. Neben Pflanzen wurden auch zahlreiche Dekorationsobjekte angeboten.

In seiner Reportage für die Rheinische Redaktionsgemeinschaft (RRG) schreibt der Journalist Cedric Arndt: „Immer wieder musste Isabelle Meyer plötzlich auftauchenden Hindernissen ausweichen, da sie aufgrund der Menge an Blumen, die sie auf den Armen trug, kaum noch die Straße vor sich erkennen konnte.“

„Ich bin wohl offensichtlich schlecht vorbereitet, sonst hätte ich einen Einkaufswagen oder etwas ähnliches mitgebracht“, scherzte die Mechernicherin auf dem Heimweg von einem sehr erfolgreichen Einkaufsbummel über den Kommerner Blumen-, Kleintier- und Bauernverkaufsmarkt: „Mir war vorher schon klar, dass ich mit Sicherheit wieder etwas finden würde, was mir gefällt, aber diese Vielfalt und vor allem diese Preise haben mich dann doch überrascht, und ich musste einfach zuschlagen.“

Blütenmeer versprochen

Ein wahres Blütenmeer hatte Ortsbürgermeister Rolf Jaeck den Besuchern des traditionellen Marktes versprochen, und erneut konnte er dieses Versprechen einlösen. Insgesamt 45 Händler waren mit Ständen vertreten und luden mit ihrem reichhaltigen Angebot an Blumen, Kräutern, Dekorationen und kulinarischen Köstlichkeiten zu einer ausgiebigen Shoppingtour im historischen Ortskern ein.

„Für uns als Vereinskartell ist dieser Tag ein wahres Fest“, freute sich Rolf Jaeck, der zugleich auch Vereinskartellvorsitzender ist, im Interview mit der „Kölnischen Rundschau“ und dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Anders als in den Vorjahren wurde das Handelsgeschehen diesmal auch als „Bauernmarkt“ angekündigt, also Umschlagplatz für landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Umgebung.

Rolf Jaeck kündigte bereits weitere Schritte in diese Richtung an. „Mit Ausnahme der regelmäßig im Mühlenpark stattfindenden Tiermärkte gibt es kaum noch Händler, die Kleintiere anbieten. Stattdessen wollen wir verstärkt regionale Landwirte unterstützen, die auf dem Markt ihre Produkte anbieten können“, sagte der Ortsbürgermeister der Presse.

Diesmal waren bereits Spargel, Erdbeeren und Honig im Angebot von Monika Schink. „Ich habe sie vor Jahren selbst als Kundin auf einem Pflanzenmarkt kennengelernt, als ich mich für meinen eigenen Garten ausstatten wollte“, berichtete Mitarbeiterin Christina Bosse: „Wir haben uns über unsere Erfahrungen ausgetauscht, und seitdem helfe ich ihr beim Verkauf.“

Seit 6 Uhr auf den Beinen

Christina Bosse: „Die Stauden, die zum Teil schon viele Jahrzehnte hier in der Eifel wachsen, sind einfach großartig auf die hiesigen Begebenheiten eingestellt und sind sehr robust. Das wissen auch die Besucher der Märkte sehr zu schätzen, mit denen man bei solchen Gelegenheiten immer wieder ins Gespräch kommt.“

Derart motivierte Verkäufer und bei sommerlichem Wetter gut gelaunte Gäste stimmten auch Veranstalter Rolf Jaeck glücklich. „Ich bin an solchen Tagen zwar schon seit 6 Uhr morgens auf den Beinen und komme den ganzen Tag kaum zur Ruhe, weil ich natürlich auch alle Händler persönlich willkommen heißen möchte.“

Aber das gesamte Vereinskartell sei sehr stolz, dass diese traditionsreiche Veranstaltung weitergeführt werden kann, so Jaeck: „Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal.“

pp/Agentur ProfiPress

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