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Schinder-Hunnes und Konsorten

Die legendäre „Eifel-Gäng“ plant für den 30. November um 20 Uhr Raubüberfall auf Schwerfener Schützenhalle – Karten für zehn Euro bei Winter-Thelen in Kommern

In der Anfahrt von Mechernkich nach Schwerfen (v.l.): Flinten-Capone Kramp, Schinder-Hunnes Hochgürtel und seine Scheinheiligkeit Manni Lang. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Pope am Steuer, ungeheuer: „Eifel-Gängster“ (v.l.) Hochgürtel, Kramp und Lang im Anflug auf die Zülpicher Börde. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Sie glauben noch an Weihnachtsmänn: Die „Eifel-Gäng“ hat sicher auch schon den ein oder anderen vorweihnachtlichen Spaß auf Lager, wenn es am Vorabend des Ersten Adventssonntags in der Schwerfener Schützenhalle heißt: „Alle Jahre wieder schlachten wir ein Schwein, Opa schießt es nieder, Oma weckt es ein…“ Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress

Zülpich-Schwerfen/Mechernich-Kommern – Drei gemeingefährliche und unberechenbare Spitzbuben suchen Schwerfen heim. In Absprache mit der örtlichen Schützengesellschaft rotten sich alle Feierwütigen aus dem Ort und der Umgebung am Samstag, 30. November, ab 19 Uhr in der örtlichen Schützenhalle zusammen. Dann heißt es: „Mut antrinken!“ Der Überfall der legendären Eifel-Gäng wird gegen 20 Uhr erwartet.

Alle drei haben Mechernicher Wurzeln: Die fleischgewordenen Nachfahren des „Schinderhannes“, Günter Hochgürtel aus Vollem, Ralf Kramp (lange Glehn) und Manni Lang (Bleibuir & Lückerath), verschaffen sich in der Regel mit Hieb-, Stich- und Schusswaffen Zugang zur Bühne, von wo aus sie die Zwerchfelle der armen Menschen in meist prall gefüllten Sälen auf das grausamste malträtieren.

Dazu bedient sich Hochgürtel, der „Schinder-Hunnes“, meist Klampfe und Mundharmonika und singt lustige Lieder zur Gitarre. Kramp, der Al Capone von Hillesheim, der selbst aus Schwerfen stammt und ein grausiges Heimspiel am Ort seiner Kindheit gibt, ist ein Meister des schwarzen Humors und der schaurigen mehrstimmigen Vortragskunst.

Platte Lachmuskel-Attacken

Manni Lang alias „Oss Mama will laden“, der Scheinheilige von Lückerath, strapaziert die Lachmuskulatur seiner Zuhörer und Zuseher auf das Platteste - bis weit über die Schmerzgrenze hinaus. Der ins Priesterhabbit gehüllte Diak(l)on ist nur auf den ersten Blick harmloser als seine Zigarre qualmenden Kumpane in Trenchcoat und Schlapphut mit Geigenkoffer und Sonnenbrille.

Organisator Franz-Josef Winkelhag: „Jeder einzelne aus der »Eifel-Gäng« ist brandgefährlich, zusammen sind sie atemberaubend, mörderisch gut, todsicher komisch!“ Einlass am 30.November ist ab 19 Uhr, überfallartiger Beginn 20 Uhr. Eintritt zehn Euro.

Karten gibt es im Vorverkauf bei Schreibwaren/Zeitschriften/Lotto Rita Winter-Thelen im Rewe-Markt in Kommern und jeden Freitag ab 20 Uhr im Schützenhaus Schwerfen. Informationen und Kartenbestellungen auch unter Tel. (0 22 52) 39 04.

pp/Agentur ProfiPress

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