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Runterschalten im Advent

30. November und 1. Dezember wieder vorweihnachtliche Mitmachatmosphäre im Rheinischen Freilichtmuseum Kommern

Beim „Advent für alle Sinne“ können die Besucher, insbesondere die „Pänz“ auch selbst wieder mit anpacken – wie hier bei der Weihnachtsbäckerei. „Einen Gang runterschalten, entschleunigen“, das war das Ziel, das das Rheinische Freilichtmuseum Kommern mit seinem Museumspädagogen Claus Cepok seit jeher verfolgte. Archivfoto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Ehedem gehörten auch Nikolaus und Eselchen zum Stammpersonal des ersten Adventswochenendes im Mechernicher Freilichtmuseum auf dem Kommerner Kahlenbusch. Archivfoto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Kommern – Zum „Advent für alle Sinne“ lädt das Freilichtmuseum Kommern am Wochenende 30. November/ 1. Dezember, von 10 bis 18 Uhr ein. Es erklingt vorweihnachtliche Hausmusik, mit den Gästen wird gemeinsam gesungen, es werden Geschichten und Märchen erzählt.

Auch in der alten Schützendorfer Kapelle (Baugruppe Eifel) können Besucherinnen und Besucher Adventlieder singen. Kinder stellen in einer Bastelstube Weihnachtsschmuck her und die Erwachsenen üben in der alten Dorfschule die alte Schönschrift für die Weihnachtspost.

Für die klassischen Adventdüfte sorgen Bratäpfel, Spekulatius und Printen aus den Museumsbacköfen. Die Hauswirtschafterinnen des Museums servieren heiße Mandeln und viele andere Leckereien.

„Dieses Jahr wird auch die Baugruppe Marktplatz Rheinland weihnachtlich in Szene gesetzt“, so der wissenschaftliche Referent Daniel Manner. Eine besondere Rolle spielen dabei eine Telefonzelle, die Milchbar aus Brühl und die Diasporakapelle aus Overath.

 

Samstags tritt dort der Chor „Kreuz und Quer“ aus Kerpen-Blatzheim auf und sonntags ist der Organist Andreas Orwat vor Ort. Manner: „Probieren Sie auch den Glühpunsch und den leckeren Stollen in der Gaststätte Watteler.“

Besenbinder, Mausefallenmacherin, Schmied, Weber, Holzschnitzer und viele andere Handwerker sollen ihre traditionellen Fertigkeiten zeigen. Laternenführungen bieten um 16.30 Uhr Gelegenheit, die historischen Museumsdörfer einmal in ganz anderem Licht zu erleben.

Im und vor dem historischen Tanzsaal aus Pingsdorf gibt es einen kleinen Adventsmarkt mit handverlesenen Angeboten: Täschnerei, Buchbinderei, Goldschmiedekunst, Seifensieden, Adventskranzbinderei und vieles mehr.

pp/Agentur ProfiPress

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