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Ruheplatz an Georgswiese

Sitzgelegenheit, Büsche, Steine und eine Tafel mit dem Abbild der Schmerzensmutter

Einen Ruheplatz an der Oberseite der Georgswiese vor den Toren des Dorfes haben jetzt Mitglieder des Pfarrausschusses „Sankt-Georgsritt“ in Kallmuth geschaffen. Alte Leute hatten sich eine Sitzgelegenheit nicht allzu weit vom Dorf gewünscht. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Hubert Hufschmidt (l.) und Gerhard Mayr-Reineke stellten am neuen Platz eine verkleinerte Abbildung des Denkmals der „Schmerzensmutter“ auf. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Kallmuth – Einen Ruheplatz an der Oberseite der Georgswiese vor den Toren des Dorfes haben jetzt Mitglieder des Pfarrausschusses „Sankt-Georgsritt“ und Ortskartell in Kallmuth geschaffen.

Die Idee stammte von Ortsbürgermeister Robert Ohlerth, bei der Umsetzung in die Tat waren unter anderem Dietmar Evertz, Peter Evertz, Gerhard Mayr-Reineke, Hubert Hufschmidt, Johannes Schäfer und Robert Ohlerth selbst behilflich.

Der Platz wurde mit großen Felsblöcken umrahmt, dazwischen wurden Bäume und Sträucher gepflanzt. Herzstücke sind eine Ruhebank in den Farben des 1. Mai, weiß und grün, und eine Tafel mit einem verkleinerten Metallschnitt jener Pieta, die die aus Lückerath stammende Kunstgrafikerin Anna von Laufenberg mit Hilfe der Hosteler Metallbauer Gebrüder Müller geschaffen hatte und die jetzt an Friedhof und Kirche auf die Kallmuther Wallfahrt am Schmerzensfreitag hinweist.

Bank in Dorfnähe begehrt

„Nach einem solchen Ruheplatz mit Sitzgelegenheit in unmittelbarer Dorfnähe fragen vor allem betagte Mitbürger, die nicht mehr so gut zu Fuß sind“, berichtete Ortsbürgermeister Robert Ohlerth dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Außerdem habe man den Platz, der noch keinen Namen hat, fertigstellen wollen, bevor das Neubaugebiet an der Georgswiese in Angriff genommen wird.

Dietmar Evertz habe die Holztafel getischlert, Hubert Hufschmidt und Gerhard Mayr-Reineke die Pieta angebracht und aufgestellt, er und Johannes Schäfer bewässern die Sträucher, Bäume und Hecke, die vom Bauhof der Stadt Mechernich gepflanzt wurden.

In den vergangenen fünf Jahren seien in Kallmuth insgesamt 44 Bäume neu gepflanzt und regelmäßig von ihm gegossen worden: „Ich bin schon ein bisschen stolz, dass nicht einer eingegangen ist.“

pp/Agentur ProfiPress
 

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