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„Rentnerband“ verzaubert Kommern

Peter Zülls Ü-50-Orchester brillierte in der Bürgerhalle – Ebenso begeisterte der von Michael Ferges geführte Gospelchor „Brothers and Sisters“ - Pressespiegel aus der Berichterstattung von „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Kölnischer Rundschau“

 

Peter Zülls Ü-50-Blasorchester hat am Wochenende wieder mal gezeigt, dass Musik mehr kann als Säle füllen – sie wärmt Herzen und bringt Menschen zusammen. Schon anderthalb Stunden vor Konzertbeginn waren die besten Plätze in der Bürgerhalle vergeben. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Der Gospelchor „Sisters and Brothers“ in Aktion. Die Leitung hatte Michael Ferges (am Klavier). Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Das Ü-50-Blasorchester der Eifel – ein Ensemble, das vollständig aus ehemaligen Berufstätigen besteht und dessen Mitglieder oft 100 Kilometer Anfahrt zur Probe auf sich nehmen – trug auch diesmal den Saal – und zwar in vorweihnachtliche Sphären und in Kindheitserinnerungen. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Die Spirituals („Deep River“, „Go Tell It on the Mountain“) der „Brothers and Sisters“ fügten sich wie eine warme zweite Stimme unter die orchestralen Weihnachtsklassiker des Ü50-Orchesters. Zwischen den musikalischen Bögen erzählten Monika Ramm und Heinz Schmitz kurzweilige Weihnachtsgeschichten in Eifeler Mundart. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Kommern – Peter Zülls Ü-50-Blasorchester hat am Wochenende wieder mal gezeigt, dass Musik mehr kann als Säle füllen – sie wärmt Herzen und bringt Menschen zusammen. Schon anderthalb Stunden vor Konzertbeginn waren die besten Plätze in der Bürgerhalle vergeben.

Die Begründung lieferte Cedric Arndt im „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Nicht nur die gute Aussicht auf die Bühne, sondern auch das reichhaltige Kuchenbuffet zogen die Menschen frühzeitig an“. Zwischen Kaffeetassen, vorweihnachtlichem Gemurmel und dem Duft von frisch angeschnittenem Streuselkuchen begann ein Abend, der später zum Konzerterlebnis wurde.

Das Ü-50-Blasorchester der Eifel – ein Ensemble, das vollständig aus ehemaligen Berufstätigen besteht und dessen Mitglieder oft 100 Kilometer Anfahrt zur Probe auf sich nehmen – trug auch diesmal den Saal – und zwar in vorweihnachtliche Sphären und in Kindheitserinnerungen.

Als der musikalische Leiter Peter Züll von der „Kölnischen Rundschau“ befragt wird, „ob die Halle diese Wucht überhaupt aushält“, war das kein ironischer Scherz. Denn bereits das feierliche „Transeamus usque Bethlehem“ zur Eröffnung ließ spüren, wie viel Kraft in einem Orchester steckt, das mit Lebens- und Musikerfahrung aufspielt.

 

Ensembles harmonierten

 

Die berühmte „Macht an Klängen“, von der Züll sprach, füllte die Halle warm und dicht – und rief jenen ganz besonderen Adventston hervor, der nur dann entsteht, wenn ein Klang mehr bedeutet als eine Melodiefolge. Verstärkt wurde dieser tönende Teppich vom Gospelchor „Sisters and Brothers“, der – wie Sänger Dr. Hans Wilhelm Garrelfs im Bericht von Cedric Arndt erzählte – „sehr glücklich darüber“ war, wieder in Kommern auftreten zu dürfen.

Vor zwei Jahren habe man gemerkt, „dass unsere Ensembles gut harmonieren“. Das Ergebnis war auch in diesem Jahr zu hören: Die Spirituals („Look at the world“, „Christmas Lullaby“) fügten sich wie eine warme zweite Stimme unter die orchestralen Weihnachtsklassiker.

Zwischen den musikalischen Bögen erzählten Monika Ramm und Heinz Schmitz kurzweilige Weihnachtsgeschichten in Eifeler Mundart. Dinge, die im Leben passieren, wenn eigentlich „Besinnlichkeit“ angesagt ist. Der Pressetext der Stadt hatte die beiden zuvor als „literarische Farbtupfer“ angekündigt, und genau so empfand es das Publikum laut Cedric Arndts Rezension tatsächlich: „kleine erzählerische Atempausen, warm und schmunzelnd“.

 

Hilfe vom „Bürgerverein“

 

Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hervorhob, blieb bei all der Musik das Wesentliche nicht unerwähnt: Der Erlös des Abends ging unter anderem an den Bürgerverein Kommern, der das Orchester nicht nur unterstützt, sondern ihm auch Probenräume und organisatorische Hilfe zur Verfügung stellt.

Orchesterleiter Züll betonte laut Tageszeitungen: „Unser Orchester hat keinen Geschäftsbetrieb – wir müssen keinen Gewinn erwirtschaften. Wenn wir mit unserer Musik Vereine vor Ort stärken können, ist das für uns eine Freude.“ Auch die gemeinnützige „Mechernich-Stiftung“ war unlängst mit Spenden aus dem Frühlingskonzert der Ü-50er bedacht worden. Musik als Gemeinwesenarbeit – kaum ein Ensemble lebt dieses Motto so glaubwürdig wie diese „Rentnerband“, wie der „Stadt-Anzeiger“ mit liebevoller Respektlosigkeit titelte: „Diese Rentnerband hat’s musikalisch drauf.“

Am Ende stand langanhaltender Applaus, ein Publikum, das spürbar beseelt die Bürgerhalle verließ, und ein Orchester, das wieder einmal gezeigt hat, dass man mit 50 nicht ans Aufhören denkt – sondern ans Weiterspielen. Kommern und das Ü-50-Orchester haben die Adventszeit nicht nur eröffnet – sie haben sie eingeläutet.

pp/Agentur ProfiPress

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