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Rentner spenden für Georgspütz

Ehemalige Lahmeyer-Mitarbeiter feiern regelmäßig in Kallmuth und geben dem Ort nun etwas zurück

Lahmeyer-Rentner Georg Liebertz (M.) übergibt den Umschlag mit dem Geld im Beisein von Ortsvorsteher Robert Ohlerth an Michael Reitz vom Arbeitskreis St. Georgsritt. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Kallmuth – Die Rentner der früheren Mechernicher Firma Lahmeyer haben dem Arbeitskreis St. Georgsritt in Kallmuth 300 Euro für die Überdachung des Altarbereichs am Georgspütz gespendet. Günter Liebertz, einer der Organisatoren des Lahmeyer-Rentner-Treffens, das zum dritten Mal im Kallmuther Bürgerhaus stattfand, übergab das Geld an Michael Reitz vom Arbeitskreis St. Georgsritt. „Überwacht“ wurde die Spendenübergabe von Ortsvorsteher Robert Ohlerth, gleichzeitig Lahmeyer-Rentner und Mitglied im Arbeitskreis.

„Beim vergangenen Treffen waren fast 60 ehemalige Rentner anwesend“, erzählte Günter Liebertz. Jeder von muss für das Treffen einen Beitrag von acht Euro entrichten. „Die meisten geben aber direkt zehn Euro“, so Liebertz weiter. Deshalb habe man einen Überschuss erwirtschaftet, mit dem man nun etwas Gutes tun wollte.

Das Geld sollte direkt im Ort bleiben und da kam den Organisatoren des Rentner-Treffens die Arbeiten am Georgspütz in den Sinn. Rund um den Altar eine mehr als drei Meter hohe Muschel als Überdachung. Dabei handelt es sich um eine etwa neun Meter breite und fünf Meter tiefe Holzkonstruktion.

Die Kosten für die Überdachung liegen im unteren fünfstelligen Bereich. Bislang hat der Arbeitskreis St. Georgsritt rund 6000 Euro nur durch Spendnen zusammengetragen. Etwa die gleiche Summe wird aus Landes-Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ kommen. Die Stadt Mechernich hatte den Antrag bei der Bezirksregierung gestellt und gibt zehn Prozent der Kosten dazu.

Der Georgspütz zwischen Kallmuth und Vollem ist eine Wiese, auf der sich die Teilnehmer des Georgsritts am 1. Mai versammeln und unter freiem Himmel die Eucharistie feiern. Um die Geistlichen dabei vor den Tücken des Eifeler Wetters zu schützen, soll der Altarbereich eben überdacht werden.

pp/Agentur ProfiPress

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