Platt unterirdisch
Die Bergkapelle unter Uli Poth konzertierte beim Mundartfestival „Mir kalle Platt“ im Bergbaumuseum Mechernich vor über 60 Besuchern. Bei der Veranstaltung „Wo die Berschlöck wirkte“ wurden Interessierte bei Untertageführungen in Eifeler Mundart informiert. Foto: Gabi Schumacher/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Kaum zwölf Stunden nach dem Startschuss des Mundartfestivals „Mir kalle Platt“ in Nettersheim fand am Sonntag die erste Publikumsveranstaltung in Mechernich statt. Die dortige Tourismusabteilung hatte sich zusammen mit dem Bergbaumuseum Untertage-Führungen in Mundart plus Konzert der Bergkapelle ausgedacht. Titel: „Wo de Berschlöck wirkte“.
Insgesamt fanden drei Führungen in Mundart mit insgesamt 44 Besuchern statt - plus 15 Gäste, die nur gekommen waren, um sich die wunderbare Blasmusik des früheren Bergwerk-Werksorchesters unter der Leitung von Uli Poth anzuhören.
Bevor es untertage ging, machte Alfred Schink im oberirdischen Museumsteil eine Einführung „op Platt“. Zwischendurch zückte er seine Mundharmonika und spielte das Bergmannslied, Mechernichs inoffizielle „Nationalhymne“. Die Besucher sangen mit.
Museumszerberus Günter Niessen und Toni Reitz leiteten die Besucher unter Tage. „Imis“ wurden durch Simultanübersetzungen auf dem Laufenden gehalten: „Zijjelsteen = Ziegelstein“, „Fahrt = Leiter“, „Schöpp = Schaufel“. Doris Beckel, Ulla Zens und Kathi Bax vom Team des Bergbaumuseums versorgten die Untertagebesucher nach ihrer Rückkehr an die Erdoberfläche mit Bratwurst im Brötchen und Getränken.







