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Paul Abrahams „Blume von Hawaii“

Frühjahrskonzert des MGV Kommern war ein voller Erfolg, leider sein letztes mit Erik Arndt als Dirigent – Ein Pressespiegel

Dirigent Erik Arndt begleitete den MGV Kommern am Klavier. Vor neun Monaten übernahm er die Leitung des Vereins, dieses Konzert war nun ihr letztes gemeinsames. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Der „Männergesangverein Kommern“ sangen unter anderem ein Medley von Paul Abraham mit Werken aus der Operette „Blume von Hawaii“. Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Kommern – Ein letztes Konzert als Dirigent des „Männergesangvereins Kommern“ gab Erik Arndt im Rahmen des Frühjahrskonzerts in der Kommerner Bürgerhalle.

„Nach dem überraschenden Rücktritt seines Vorgängers Werner Harzheim im September des vergangenen Jahres hatte sich Erik Arndt dem Erhalt des bei zahlreichen Musikfreunden beliebten Weihnachtskonzertes verschrieben und kurzfristig die Leitung des MGV übernommen.“, schreibt Journalist Cedric Arndt. Nun erfolgte mit dem neun Monate nach seinem Antritt stattfindenden Frühjahrskonzerts der zweite und letzte gemeinsame Musikabend.

„Ich stehe heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge vor den Sängern“, erklärte der Dirigent laut der Berichte in Kölnischer Rundschau und Kölner Stadt-Anzeiger. Zunächst überwiege aber die Vorfreude. Das unter Erik Arndt weiter vergrößerte Repertoire präsentierten die 20 anwesenden Sänger an diesem Samstagabend voller Begeisterung.

So sei neben Werken aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ beispielsweise auch Franz Lehárs Stück „Ja, das Studium der Weiber ist schwer“ dabei gewesen. Den Abschluss des Abends bildete ein Medley des ungarisch-deutschen Komponisten Paul Abraham mit Werken aus der Operette „Blume von Hawaii“. Zur Verbreitung von passender Urlaubsstimmung bauten die Sänger laut Journalist Cedric Arndt farbenfrohe hawaiianische Blumenketten in ihre Performance ein.

Dirigent Erik Arndt erläuterte, dass Paul Abraham „vor dem zweiten Weltkrieg zu den größten Bühnenmusikern Deutschlands zählte, dann jedoch leider aufgrund seiner jüdischen Wurzeln während des NS-Regimes vertrieben wurde, und seine Stücke systematisch verbannt wurden.“ Seine Musik an diesem Abend wieder aufleben zu lassen sei ein tolles Erlebnis gewesen.

„Die ganze Truppe ist in diesem Dreivierteljahr noch enger zusammengewachsen, was sich schon an der sehr hohen Beteiligung an unseren Proben erkennen ließ“, wird Erik Arndt in den Zeitungsberichten zitiert: „Es war jedes Mal schön anzusehen, wie sich die Männer gegenseitig in ihrer Begeisterung für die gemeinsame Musik angesteckt haben. Und dass es auch mir gelungen ist, neue Titel einzubringen.“

Rike Piorr/pp/Agentur ProfiPress

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