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Nummer 5 lebt

Mobau Dörr & Reiff hat seine Filiale im Kommerner Gewerbegebiet Monzenbend feierlich eröffnet – Das Baustoff-Sortiment auf 15.000 Quadratmetern spricht vor allem Handwerker und Firmen an – Heimwerker und Profis auf Zeit sind ebenfalls willkommen

Mechernich-Kommern – Nummer 5 hätte seine Freude an dieser Eröffnungsfeier gehabt. Schließlich war der sympathische Roboter mit den menschlichen Zügen im 80er-Jahre-Streifen „Nummer 5 lebt“ immer auf der Suche nach Input und auch nach Ersatzteilen für seine diversen Basteleien. Beides hätte er bei Mobau Dörr & Reiff im Übermaß gefunden. Und noch etwas hätte gepasst. Denn mit der Kommerner Zweigstelle hat das Unternehmen mit Sitz in Eschweiler seine Filiale Nummer 5 offiziell zum Leben erweckt.

„Der Standort hat für uns strategisch einfach bestens gepasst, weil er eine super Ergänzung zu unseren anderen Filialen darstellt“, sagt Geschäftsführer Dominik Kratz. Die anderen Zweigstellen befinden sich derweil in Schleiden-Oberhausen, in Düren, Eschweiler und Stolberg. „Für viele unserer Kunden ist Kommern sehr gut zu erreichen“, so Dominik Kratz weiter. Dort bekommen sie alles, was sie rund ums Bauen benötigen.

Zur feierlichen Eröffnung hatte das Mobau-Team dazu eine beeindruckende Leistungsschau auf die Beine gestellt. Auf dem Außengelände präsentierten sich rund 40 Lieferanten und Partner des Unternehmens. Darunter zum Beispiel die Firma Makita, die für ihre Werkzeuge vom Akkuschrauber bis hin zum Bohrhammer bekannt ist. 

Lehmputze und mehr

Mit dabei waren auch Mitarbeiter der Firma Sika, die ihre Produkte im Bereich Bauchemie präsentierten. Wer etwas kleben, abdichten, dämpfen oder verstärken wollte, ist dort in den besten Händen. „In einem Fachwerkdorf wie Kommern bieten wir natürlich auch Lehmputze an“, erklärt Geschäftsführer Dominik Kratz während er an einem Stand mit Holzplatten vorbeigeht. Das sind aber nicht irgendwelche Spanplatten, sondern dort präsentierte die Firma Elka ihre esb-Platten, die aus heimischem Holz hergestellt und mit einem überaus geringen Formaldehyd-Wert daherkommend für nachhaltiges Bauen steht.

Davon und vom neuen Gelände beeindruckt zeigten sich auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Mechernichs Wirtschaftsförderer Christian Habrich, die dem Mobau-Team zur feierlichen Eröffnung gratulierten. „Ich verrate kein Geheimnis, dass wir zu Beginn durchaus skeptisch waren, weil wir dem vorhandenen Baumarkt keine Konkurrenz machen wollten“, sagte der Mechernicher Bürgermeister beim Rundgang übers Gelände. Man habe sich gemeinsam aber auf eine gute Lösung geeinigt. „Daher freuen wir uns über die feierliche Eröffnung hier in Kommern“, so Dr. Hans-Peter Schick.

Die gute Lösung, die auch im Austausch mit dem Leiter des bestehenden Baumarkts erarbeitet wurde, sieht etwa vor, dass der Mobau lediglich auf 300 Quadratmetern Verkaufsfläche vorhält. „Unser Sortiment unterscheidet sich deutlich von dem eines normalen Baumarkts“, sagt Standortleiter Dennis Runte, während er durch den Verkaufsraum geht. Die Regale dort sind prall gefüllt mit einem Sortiment an Nägeln, Schrauben, Dübeln, Baumaschinen, Putzen, Klebern und vor allen Dingen, vielen Artikeln, die für den Bau und die Sanierung von Haus, Hof oder Garten benötigt werden. Auch Farben sind dort erhältlich, die mit einer hochmodernen Mischanlage auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden.

Zwölf Mitarbeiter

Das sind vor allem Profis, aber auch Heimwerker oder Häuslebauer sind sehr willkommen. „Das sind unsere Profis auf Zeit“, sagt Geschäftsführer Dominik Kratz über die Hausbauer, weil viele oft viel Eigenleistung in ihr Eigenheim stecken. Diejenigen, die ihr täglich Brot mit dem Handwerk verdienen, sind jedenfalls auch bestens bei den zwölf Mobau-Mitarbeitern in Kommern aufgebhoben.

Baustoffe aller Art sind auf dem Gelände zu finden. Im großen Hochregallager etwa werden Dachdecker fündig, wenn sie Schweißbahnen benötigen. Trockenbauer können darauf zählen, das Rigips-Platten vorrätig sind. Auf dem Außengelände hinter dem Gebäude können etwa Garten- und Landschaftsbauer Pflaster- oder Kantensteine finden. Für Tiefbauer gibt es zum Beispiel Schachtteile aus Beton. Dazu gibt es mehrere Boxen mit Schüttgütern wie Sand und Kies. In der überdachten Ladezone lagert zudem auch noch Bauholz für die unterschiedlichsten Zwecke.

Alles da also, um das Eigenheim fertig zu bauen, das Sanierungsobjekt wieder schön herzurichten, um dem Handwerk kürzere Wege bei der Materialbeschaffung zu bieten und um das Gewerbegebiet Monzenbend wieder ein Stück mehr mit Leben zu füllen. Der Mobau Dörr & Reiff in Kommern hat montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr geöffnet, samstags von 7.30 bis 12.30 Uhr. Weitere Infos unter www.mobau-doerr-reiff.de

pp/Agentur ProfiPress

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