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Neue Strecke für Linie 808

Im Schulausschuss wurden Verbesserungen vorgestellt – Die Taktung wird erhöht - Neubaugebiete werden besser angeschlossen an ÖPNV

Die Taktung der Linie 808 zwischen Mechernich und Euskirchen soll erhöht, Wohngebiete in Mechernich-Nord und Kommern besser angeschlossen werden. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Mareike Keil von der Euskirchener Kreisverwaltung, die für die Linienplanung des Busverkehrs zuständig ist, stellte im Mechernicher Schulausschuss Veränderungen der Linie 808 vor. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich - Die RVK-Buslinie 808, die zwischen Mechernich und Euskirchen verkehrt, wird von durchschnittlich 1.192 Fahrgästen pro Tag genutzt. „Sie ist damit eine der am stärksten nachgefragten Buslinien im Kreisgebiet“, sagte Mareike Keil von der Euskirchener Kreisverwaltung. Keil, die zuständig ist für die Linienplanung des Busverkehrs, stellte im Schulausschuss Verbesserungen in der Taktung und Streckenführung vor.

Die Linie soll häufiger fahren sowie durch eine geänderte Streckenführung Mechernich-Nord und die neuen Wohngebiete in Kommern und Kommern-Süd anbinden, so der Wunsch der Stadt. Ab Haltestelle Schimmelsweg führt die Strecke dann durch Mechernich-Nord weiter die Verbindungsstraße nach Kommern-Süd, erklärte Keil. Zukünftig können damit fünf neue Haltestellen angefahren werden, die alte Haltestelle am Mechernicher Weg wird allerdings entfallen.

Der geänderte Fahrplan sehe vor, dass die Linie montags bis freitags stündlich und sonn- wie feiertags im Zwei-Stunden-Takt die Haltestellen anfährt. Ein weiteres Fahrzeug soll die Taktung erhöhen und zusätzlich Kommern-Süd Mitte und die Haltestelle Schaven mit Einkaufszentrum bedienen. Es handele sich dabei um ein kleineres Transportfahrzeug für etwa 20 Personen, so Keil.

Mit dem weiteren Fahrzeug wird dann ein Halbstundentakt montags bis sonntags zwischen 8 und 21 Uhr und ein Stundentakt an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 21 Uhr angeboten.Allerdings erhöhe sich die Fahrzeit bei der neuen Lösung von Start- bis Endhaltepunkt von 39 auf 52 Minuten. Zudem verlängerten sich die Übergangszeiten am Bahnhof Mechernich, so Keil. Die Veränderungen sollen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 umgesetzt werden, zunächst für zwei Jahre als Probebetrieb, so Keil. Die Fortführung hänge von der Nachfrage ab. Mechernich sei damit die erste Kommune, die abseits der Kreisstadt Euskirchen über einen Halbstundentakt im ÖPNV verfügt.

Allerdings kommen mit der neuen Taktung und Strecke Mehrkosten auf die Stadt Mechernich zu. Die Stadt am Bleiberg muss rund 97.800 Euro mehr zahlen. Die Stadt Mechernich sieht die Maßnahme als ersten Schritt zur Ausweitung des Personennahverkehrs in die kernstadtnahen Ortsteile, wie zum Beispiel Roggendorf, Strempt oder Breitenbenden.

pp/Agentur ProfiPress

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