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Neue Standorte für zwei Wehren

Löschzug Kommern verlegt zwischen Kommern und Schaven unterhalb vom Sportplatz, Feuerwehrgerätehaus Bleibuir wird auf einer Weide am Ortseingang von Lückerath neugebaut – Städtischer Planungsausschuss gab einstimmig sein Plazet

Das Feuerwehrhaus Bleibuir soll in Lückerath neugebaut werden, und zwar im Vorfeld des früheren Sport- und heutigen Bolzplatzes an der Landesstraße 169 in einem Bereich, der zurzeit als Pferdeweide genutzt wird. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Heimatministerin Ina Scharrenbach (m.) inspizierte im November 2021 Schäden am wiederholt vom Bleibach überfluteten Feuerwehrgerätehaus in Kommern, hier (v.r.) mit Ortsbürgermeister Rolf Jaeck (von hinten), Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, dem Ersten Beigeordneten Thomas Hambach und Stadtbrandmeister Jens Schreiber. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Am 14. und 15. Juli vergangenen Jahres so schwer überflutet, dass es abgerissen werden muss: Feuerwehrgerätehaus in Bleibuir. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Kommern/Bleibuir/Lückerath – Die Feuerwehrgerätehäuser Kommern und Bleibuir wurden bei der Juliflut 2021 so schwer beschädigt, dass sie neugebaut werden müssen. Das stand nach dem Hochwasser schnell fest. Jetzt beschäftigte sich der städtische Planungsausschuss mit der Frage, wo neugebaut werden soll.

Dabei die erste Überraschung für viele, die es noch nicht wissen: Das Feuerwehrhaus Bleibuir soll in Lückerath neugebaut werden, und zwar im Vorfeld des früheren Sport- und heutigen Bolzplatzes an der Landesstraße 169 in einem Bereich, der zurzeit als Pferdeweide genutzt wird.

Auch am Feuerwehrgerätehaus in Kommern, das zum wiederholten Male überflutet wurde, sind die Schäden am unterspülten Fundament diesmal irreparabel. „Ein Neubau“, so die Verwaltung, stelle jetzt „in der Gesamtkalkulation die günstigere Lösung dar“. Diesen Umstand wollte man auch nutzen, um einen einsatztaktisch besseren Standort in Kommern zu finden als zurzeit „In der Eule“ mitten im Ortskern.

 

Einsatztaktische Überlegungen

 

„Ein aus Sicht der Stadt Mechernich und der beteiligten Feuerwehr idealer Standort für den notwendigen Neubau liegt im Bereich des Sebastianus-Weges zwischen Kommern und Schaven“, schreibt der Journalist Thorsten Wirtz nach der Planungsausschusssitzung.

Das gelte auch für die Trennung der Fahrwege der einrückenden und ausfahrenden Einsatzkräfte. Zur Realisierung musste allerdings der Flächennutzungsplan geändert werden. Das tat der Planungsausschuss einstimmig.

Durch den Aufbau eines „Schwerpunktstandorts“ in Lückerath soll auch die einsatztaktische Schlagkraft der Wehr im südwestlichen Stadtgebiet Mechernichs erhöht werden. Dazu gehören Bleibuir, Bergbuir, Lückerath, Schützendorf, Bescheid und Wielspütz sowie Voißel. Auch beim Neubau der Feuerwache in Lückerath stimmte der Ausschuss für die Aufnahme der Planungen.

pp/Agentur ProfiPress

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