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Lieber leben in der Streuobstwiese…

60 Mechernicher Gesamtschüler beschäftigten sich vier Jahre lang mit einem naturnahen regionaltypischen Kulturlebensraum

Lehrerin Barbara Gerhards stellte beim Abschlusstag des Streuobstwiesenprojektes der städtischen Gesamtschule Mechernich gemeinsam mit engagierten Schülerinnen und Schülern Film-, Foto- und Anschauungsmaterial vor. Foto: Dennis Schwinnen/pp/Agentur ProfiPress

Im Streuobstwiesengürtel um Nordeifeler Dörfer – hier bei Bergbuir – werden nicht nur Altbestände verjüngt, sondern auch neue Oberweiden mit hochstämmigen Sorten angelegt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Das Streuobstwiesenprojekt der Gesamtschule Mechernich ist erfolgreich abgeschlossen worden. 60 Schüler hatten sich vier Jahre lang intensiv mit den in der Nordeifel häufig vorkommenden Streuobstwiesen als Lebensraum beschäftigt und dabei auch selbst hochstämmige Obstbäume an ihrer Schule gepflanzt und Obstgehölz-Schnittkurse besucht.

Auch andere Schulen aus dem Kreis machten bei dem vom Landschaftsverband Rheinland (LVR), der Biologischen Station Euskirchen und dem Obstbaumwartverband unterstützten Lern- und Forschungsprojekt mit. Dennis Schwinnen, der Pressesprecher der Gesamtschule: „Unsere Schule war bei der offiziellen Abschlussveranstaltung mit sieben engagierten Schülerinnen und Schülern vertreten, die an einem eigens gestalteten Stand ihre Arbeit vorstellten.“

Sie präsentierten einen informativen Film über ihre Arbeitsgemeinschaft, erläuterten ein Klimaprojekt im Zusammenhang mit der Streuobstwiese und zeigten verschiedene Materialien zur Erforschung dieses Lebensraumes. Dabei wurde auch eine zentrale Frage beantwortet, nämlich die, ob Kleinlebewesen lieber in einer Streuobstwiese oder auf einem gemähten Rasen leben.

Projektbetreuer Martin Holzportz

Alle Teilnehmer/innen der Abschlussveranstaltung stimmten für die Streuobstwiese. Das Projekt wurde von Experten begleitet und unterstützt. Der Obstbaumwart Martin Holzportz war Projektbetreuer der Gesamtschule Mechernich. Einige Bäume wurden gespendet.

Pädagogische Einheiten wurden entwickelt und Fortbildungen zu verschiedenen Aspekten der Streuobstwiese angeboten. Zusätzlich wurden buchbare Stunden und Seminare zu Themen wie Schnitttechniken mit der Sense, Tiere auf der Streuobstwiese, Pflegekurse und Obstverwertung angeboten.

Dennis Schwinnen: „Diese Veranstaltung markierte einen wichtigen Meilenstein für unsere Schulgarten AG und hob die Bedeutung von Umweltbildung und praktischen Projekten in der Schule hervor.“

pp/Agentur ProfiPress

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