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Kunst und Kultur im Alltag

Neue Vortragsreihe mit Kirchenkunstautor Dr. Peter Schweikert-Wehner in der Mechernicher Puszta-Hütte demnächst wieder am 3. März

Dr. Peter Schweikert-Wehner auf Spurensuche nach dem „Antependium von Mechernich“, einem wertvollen Altartuch, in der Aachener Domschatzkammer mit Textilexpertin Monica Paredis-Vroon. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Claudia Müller und Peter Schweikert-Wehner am Hosteler Pax-Täfelchen. Es handelt sich bei diesen früher gebräuchlichen liturgischen Gegenständen um mit Darstellungen Christi, Mariens oder Heiliger verzierte Täfelchen, die zur Weitergabe des Friedenskusses in der Messe dienten. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich - Mit einer neuen Vortragsreihe über Kunst, Kultur und ihre Wirkung bis in den Alltag hinein lädt Dr. Peter Schweikert-Wehner künftig jeweils am ersten Dienstag im Monat in die Puszta-Hütte in Mechernich ein. Was ursprünglich „aus einer Bierlaune heraus“ entstand, entwickelte sich schneller als erwartet zu einem Publikumserfolg: Die Auftaktveranstaltung war überraschend gut besucht, das Interesse groß, die Aufmerksamkeit hoch.

Inhaltlich orientiert sich die Reihe an dem legendären ZDF-Format „Hundert Meisterwerke aus den Museen der Welt“, das in den 1980er- und 1990er-Jahren Kunstgeschichte verständlich, kenntnisreich und erzählerisch vermittelte. Genau diesen Anspruch verfolgt auch Schweikert-Wehner: Kunst nicht als elitäres Spezialwissen, sondern als Spiegel menschlicher Konflikte, Hoffnungen und Erfahrungen zu begreifen.

Erzählerische Leichtigkeit

Der nächste Vortrag findet am Dienstag, 3. März, um 20 Uhr in der Puszta-Hütte, Stiftsweg 1, Mechernich, statt. Unter dem Titel „Vom Katholischen Gesangbuch in die Konflikte des Alltags – Die Madonna mit dem Veilchen und die Not der Elisabeth von Reichenstein“ spannt Schweikert-Wehner einen Bogen von religiöser Bildsprache über kunsthistorische Meisterwerke bis zu ganz konkreten Lebensfragen vergangener Zeiten.

Der Referent ist Apotheker, Ratsherr der Stadt Mechernich, ausgewiesener Kirchenkunstexperte und als Wikipedia-Autor unter dem Pseudonym „Tryptychon“ aktiv. Seine Vorträge verbinden fundiertes Fachwissen mit erzählerischer Leichtigkeit – und laden dazu ein, Kunstgeschichte nicht nur zu betrachten, sondern zu verstehen.

Die Vortragsreihe richtet sich an kunstinteressierte Laien ebenso wie an Kennerinnen und Kenner und will vor allem eines: neugierig machen auf die Geschichten hinter den Bildern. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

pp/Agentur ProfiPress

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