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Krematorium brannte

Gegen 13.15 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert – Brand war bereits am frühen Nachmittag unter Kontrolle – Weder Leichen, noch Urnen betroffen – Bürgermeister und Erster Beigeordneter machte sich vor Ort ein Bild der Lage – Bevölkerung wurde per NINA und Katwarn vor Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag gewarnt

Zu starker Rauchentwicklung kam es beim Brand des Krematoriums am Mittwochmittag. Gegen 13.15 Uhr rückte die Feuerwehr aus. Foto: Feuerwehr Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

Mechernichs Erster Beigeordneter Thomas Hambach (l.) informierte sich vor Ort über die Löscharbeiten. Auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick machte sich ein Bild der Lage. Foto: Feuerwehr Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

Enorme Schäden richtete das Feuer in einer der Hallen des Mechernicher Krematoriums. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Foto: Thomas Hambach/pp/Agentur ProfiPress

Mit einem Großaufgebaut war die Feuerwehr angerückt. Die Feuerwehrleute aus Mechernich, Strempt, Kommern, Satzvey, Bleibuir, Glehn und Floisdorf erhielten Unterstützung durch ein Löschfahrzeug der Bundeswehr-Feuerwehr. Foto: Feuerwehr Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Am frühen Nachmittag ist Mechernichs Feuerwehrchef schon wieder etwas entspannter. „Der Brand ist unter Kontrolle“, versicherte Jens Schreiber gegen 15 Uhr. Gut zwei Stunden zuvor waren er und ein Großaufgebaut der Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatz ins Mechernicher Krematorium gerufen worden. Das Gebäude stand unter Vollbrand.

„Allerdings waren zum Glück nicht alle Gebäudeteile betroffen“, so Jens Schreiber, der sich auf Stadtbrandinspektor Michael Züll als Einsatzleiter verlassen konnte. Leichen und Urnen waren demnach nicht betroffen und konnten gesichert werden.

Ein nicht alltäglicher Einsatz für die Feuerwehrleute aus Mechernich, Strempt, Kommern, Satzvey, Bleibuir, Glehn und Floisdorf. „Auch ein Löschfahrzeug der Bundeswehr-Feuerwehr hat uns unterstützt“, berichtet der Mechernicher Feuerwehrchef. Gemeinsam wurde eine Schlauchleitung zum Bleibach gelegt, um die Wasserversorgung der Einsatzkräfte sicherzustellen.

Menschen sind nach ersten Angaben nicht zu Schaden gekommen. Der Geschäftsführer der Anlage berichtet Medien gegenüber, dass sich die Mitarbeiter rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Die Ursache für das Feuer ist noch nicht bekannt. Für Angehörige gibt es die tröstliche Mitteilung, dass geplante Bestattungstermine stattfinden können.

Während der Löscharbeiten war die Straße zwischen den beiden Kreisverkehren in Mechernich und am Mühlenpark voll gesperrt. Die Warn-Apps Nina und Katwarn wurden um kurz nach 14 Uhr ausgelöst. Damit wurden die Menschen in Mechernich, Roggendorf und Strempt vor möglichen Geruchsbelästigungen und Rauchniederschlag gewarnt. Sie sollten sich in geschlossene Räume begeben sowie Fenster und Türen geschlossen halten. Gegen 15.15 Uhr kam die Entwarnung.

pp/Agentur ProfiPress

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