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Kopf nicht in den Sand stecken

Ostergruß des Bürgermeisters Dr. Hans-Peter Schick

Herrliche Frühlingstage mit Aufbruchstimmung wie auf diesem Archivbild vom Kallmuther Georgsritt werden wiederkommen. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Wir in der Stadt Mechernich werden den Kopf nicht in den Sand stecken!“ Foto: pp/Agentur ProfiPress

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Sie, die Menschen zwischen Antweiler und Voißel, Harzheim und Berg, haben sich in der nun schon über einjährigen Corona-Krise außergewöhnlich diszipliniert verhalten. Hysterie ist ebenso ausgeblieben wie das unverantwortliche Ignorieren und Ausblenden der realen Gefahren. Wir in Mechernich waren insgesamt in der Krise sehr besonnen und vernünftig. Die jungen Leute würden sagen: Wir sind „cool“ geblieben!

Corona verlangt uns allen sehr viel ab. Mein besonderer Dank gilt deshalb denen, die in der Krise helfen, die uns durch die Krise helfen, die die Gesellschaft am Laufen halten – ob beruflich oder ehrenamtlich. Sie tun ihre Arbeit in Arztpraxen und Testzentren, im Kreiskrankenhaus, in den Pflegeinrichtungen und im Hospiz, aber auch hinter Bäckereitheken und an Supermarktkassen, im Bürgerbüro und auf dem Standesamt, in den Klassenräumen der Schulen, an Drehbänken und Zeichentischen, in Kindergärten – und in den Familien.

Wir stecken den Kopf nicht in den Sand – mit uns geht es weiter! Die Pandemie hat uns Demut gelehrt. Wir haben erkannt, wie wertvoll und alles andere als selbstverständlich unsere Gesundheit – und unsere Gemeinschaft sind. Und wie dankbar wir für unsere gute medizinische Versorgung und den Zusammenhalt der Menschen hierzulande sein können.

Die Stadt Mechernich bietet ihren Bürgerinnen und Bürgern flächendeckend Kindergärten und eine Schullandschaft mit fast allen Schulformen und Abschlüssen, die ihresgleichen sucht. Zur Bildung gehört auch eine Erziehung zu selbständigen und verantwortungsbewussten Menschen, die sich als soziale Gemeinschaft verstehen, die sich für andere einsetzen und engagieren.

Das geschieht nicht nur in den Elternhäusern und Schulen, auch unsere Vereine, Institutionen, karitativen Einrichtungen und Kirchen sind unerlässlich für ihre hervorragende Jugendarbeit und die Vermittlung eines sozial verantwortlichen Menschenbildes.

Das ist meine Osterbotschaft an Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger: Lassen Sie uns gemeinsam den Aufbruch aus dieser Krise in eine bessere Zukunft wagen. Lassen Sie uns nicht unbedingt dahin zurückkehren, wo wir vor Corona gestanden haben. Wir wollen unseren Kindern und Kindeskindern zeigen, wie wir aus einer weltweiten lebensbedrohlichen Krise gelernt haben – und was wir gelernt haben.

Nämlich, dass wir die Lebensgestaltung in den eigenen vier Wänden – und vor der eigenen Haustür – wieder in den Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns stellen. Was ich meine, ist kein neues Biedermeier-Zeitalter, in dem jeder seiner Behaglichkeit frönt.

Was ich meine, ist ein Wertegerüst, das das Leben jedes einzelnen Menschen sinnvoll zu tragen vermag – und in der Folge die Welt. Nicht jeder gegen jeden, sondern alle zusammen: Global denken, lokal handeln. Egal ob Corona oder der Klimawandel, um die derzeitigen Hauptmenschheitsprobleme zu nennen – werden nicht von oben und irgendwo anonym bekämpft, sondern von Dir und mir hier und heute!

Ich wünsche Ihnen, liebe Mechernicher Bürgerinnen und Bürger, liebe Mitglieder unserer politischen Gremien, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, des Bauhofs, der Stadtwerke, der Schulen und aller übrigen städtischen Einrichtungen mit ihren Familien, unseren Geschäftspartnern sowie allen Freunden und Bekannten und Ihren Lieben ein trotz aller Krisen gesundes, gesegnetes und auch glückliches Jahr 2021!

Ihr

Dr. Hans-Peter Schick

(Bürgermeister)

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