Zum Hauptinhalt springen

In der Heide wird gebohrt

Bundeswehr-Pioniere legen in den nächsten Wochen vier Löschwasserbrunnen an – Es kann zu Lärmbeeinträchtigungen kommen

Truppenübungsplatz und Naherholungsgebiet in einem, aber nicht gleichzeitig. Nur außerhalb der militärischen Übungszeiten (Achtung: Flaggensignal) darf das angezeigte Naturgebiet von Zivilisten betreten werden. Foto: pp/Archiv ProfiPress

Mechernich-Schaven/Satzvey – Für den Brandschutz in der Schavener Heide legen Bundeswehrpioniere vier Löschwasserbrunnen an. Die dazu erforderlichen Bohrarbeiten haben bereits begonnen und dauern bis Anfang August. Das teilt Uwe Hirsch, Dipl.- Ing. bei der Öffentlich- rechtlichen Aufsicht für Arbeitssicherheit und technischen Umweltschutz des Landeskommandos NRW dem Mechernicher „Bürgerbrief“ mit.

Die Bundeswehr sei bemüht, Lärmbeeinträchtigungen in der Nachbarschaft, insbesondere in Satzvey, Katzvey und Firmenich so niedrig wie möglich zu halten. Gleichwohl könne es aus technischen Gründen in Ausnahmefällen notwendig sein, dass die Bohrarbeiten auch während der Nachtstunden fortgeführt würden.

Diplom-Ingenieur Uwe Hirsch überwacht die Arbeiten und will zumindest phasenweise vor Ort sein. Er stehe ansonsten aber jederzeit als Ansprechpartner für die Nachbarschaft des Standortübungsplatz telefonisch unter der Rufnummer (0152) 56 00 20 83 zur Verfügung.

Das Landeskommando NRW der Bundeswehr gibt als Begründung an, auf einem Truppenübungsplatz wie der Schavener Heide herrsche wegen der Verwendung von Munition mit Brand-, Rauch- und Leuchtstoffen erhöhte Brandgefahr.

Fauna-Flora-Habitat

 

Die Schavener Heide dient als Übungsplatz der Bundeswehr in Euskirchen, Mechernich, Rheinbach und Bonn. Er bietet Möglichkeiten für infanteristische Ausbildung mit Manövermunition für Handwaffen und pyrotechnischer Munition sowie Nebelmitteln, Schießausbildung mit Übungsmunition bis Gruppenstärke, Ausbildung mit unbemannten Luftfahrzeugen und Kraftfahrausbildung.

Gleichzeitig sei der „StOÜbPl Schavener Heide“ aufgrund seiner hochwertigen Naturausstattung als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Kernbereich sei darüber hinaus ein Schutzgebiet von europäischem Rang (Fauna-Flora-Habitat). Zu übungsfreien Zeiten biete der Platz Naherholungsmöglichkeiten für die Bevölkerung. Zudem sei die Nutzung der Verbindungswege zwischen Katzvey und Satzvey sowie Satzvey und Firmenich auch während der Übungszeiten möglich.

Übungszeiten werden durch Aushänge an den Eingängen und auf der Internet-Seite der Stadt Mechernich bekannt gegeben.

pp/Agentur ProfiPress

Unsere neuesten Neuigkeiten für Sie

Konzertreihe „Mechernich.live“ geht im Oktober an den Start – Sieben Clubkonzerte geplant: Vier Ex-Nachbarn aus Mechernich-Nord bringen Livemusik in…

Weiterlesen

„Nordeifel Tourismus GmbH“ und Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen möchten touristische Perspektiven eröffnen

Weiterlesen

1. September im Seminarraum des Ambulanten Zentrums Mechernich zum Thema „Diabetes und Nervenschäden – die typischen Spätfolgen des Diabetes?“

Weiterlesen

Fledermausnacht an der Kakushöhle: rund 50 Besucherinnen und Besucher kamen lautlosen Tieren ganz nah – Experten vermittelten Wissen über bedrohte…

Weiterlesen

Sommercamp: FC-Fußballschule und Stadtsportbund Mechernich lockten mehr als 50 kleine Ballkünstler auf den Kunstrasen – Drei Tage Training, Teamgeist…

Weiterlesen

Großes Schützenfest der St.-Sebastianus-Schützen mit Festumzug durch Kommern – Fünf neue Majestäten um Schützenkönig Thorsten Hansen

Weiterlesen