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Im Zeichen der Menschlichkeit

Jugendrotkreuz Mechernich engagiert sich für Kinder, Gemeinschaft und Gesellschaft

Beim Jugendrotkreuz Mechernich lernen Kinder und Jugendliche mehr als nur Grundlagen der Ersten Hilfe. Hier wachsen junge Menschen spielerisch in die Welt des Ehrenamts hinein – mit Herz, Verstand und Freude. Archivbild: pp/Agentur ProfiPress

Ob bei der Mechernicher Kirmes, bei „Rock am Rathaus“ oder, wie hier, beim Martinszug, sammelt die Angehörigen des Jugendrotkreuzes wertvolle Einsatzerfahrung in der Sanitätsbetreuung. Foto: Sascha Suijkerland/DRK/pp/Agentur ProfiPress

Jugendrotkreuzler übernehmen auch über ihren Dienst in Einsatzkleidung gesellschaftliche Verantwortung, hier beim Arbeitseinsatz unter Tage im Mechernicher Besucherbergwerk. Foto: Sascha Suijkerland/DRK/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Wunden versorgen, Notruf absetzen, Verantwortung übernehmen: Beim Jugendrotkreuz (JRK) des Ortsvereins Mechernich lernen Kinder und Jugendliche mehr als Grundlagen in Erster Hilfe. Dort wachsen junge Menschen nahezu spielerisch in die Welt des Helfens und des Ehrenamts hinein – mit Herz, Verstand und viel Freude.

Die insgesamt 15 sechs-bis 17 Jahre jungen Helferinnen und Helfer treffen sich regelmäßig im Rotkreuz-Zentrum Mechernich (Bruchgasse 34) am Nyonskreisel. „Wir bringen den Jüngeren bei, wie man einen Notruf absetzt, wie stabile Seitenlagerung geht, Pflaster geklebt und Verbände angelegt werden“, so Sascha Suijkerland, der die Rotkreuz-Bereitschaft der Erwachsenen ebenso leitet, wie die Jugendabteilung.

„Dabei sind wir gleichzeitig behilflich, keine Ängste im Umgang mit Verletzungen aufkommen zu lassen oder sie abzubauen“, so der Gruppenleiter weiter: „Die Jugendlichen durchlaufen einen kompletten Erste-Hilfe-Kursus und übernehmen zum Teil bereits Verantwortung bei Veranstaltungen.“

Davon gibt es einige: Ob bei der Mechernicher Kirmes, bei „Rock am Rathaus“ oder beim städtischen Karneval – auch das Jugendrotkreuz ist immer dabei, wenn Unterstützung in der Sanitätsbetreuung gebraucht wird. So sammeln die jungen Ehrenamtler wichtige Erfahrungen. 

Wie auch beim Mechernicher Brunnenfest am 9. und 10. August, das im Zeichen der Stadtwerdung Mechernichs vor 50 Jahren stand. Dort achteten die Jugendrotkreuzler mit ihren erwachsenen Kolleginnen und Kollegen auf das Wohl der Gäste – und berieten an einem eigenen Stand diejenigen, die selbst Teil der weltweiten Rotkreuz- und Rioter-Halbmond-Gesellschaften werden möchten.

Engagement in vielen Facetten

Mit Projekten wie der Pflege von Stolpersteinen zur Erinnerung an die jüdischen Mitbürger setzen die Jugendlichen ein Zeichen gegen das Vergessen. Auch der Bau eines Abenteuerspielplatzes am Schulzentrum geht aufs Konto des JRK, seinerzeit noch mit Nicole Thielen an der Spitze. Sponsorenläufe und jede Menge Eigeninitiative waren zur Realisierung erforderlich. „Wir wollen Kindern zeigen, dass Helfen Spaß macht“, konstatiert Sascha Suijkerland: „Und dass jeder etwas bewegen kann – egal, wie alt er oder sie ist.“ 

Wer sich für das JRK interessiert, kann sich bei Sascha Suijkerland unter Tel. (0151) 18 04 19 39 melden. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen – und bringen frischen Wind in eine Gemeinschaft, die nicht nur Pflaster klebt, sondern Werte vermittelt und füreinander da ist. Weitere Infos gibt´s beim DRK-Kreisverband Euskirchen unter www.drk-eu.de/ihr-rotes-kreuz-vor-ort/ortsvereine/mechernich.

Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
 

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