Holz ist Mehrwert
Clever trennen: Ab Januar wird im Stadtgebiet Mechernich der Holzmüll vom restlichen Sperrmüll getrennt. Ein Projekt für mehr Klimaschutz und geringere Entsorgungskosten. Grafik: Kreis Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich - Ab Januar können alle Mechernicher mithelfen, damit mehr Holz recycelt werden kann. Im Rahmen eines Modellversuchs des Kreises Euskirchen, an dem die Stadt Mechernich mit allen ihren Ortsteilen teilnimmt, wird dann der Sperrmüll mit zwei Fahrzeugen abgeholt: einem für Holzsperrmüll und einem für den restlichen Sperrmüll. Ein Projekt für mehr Klimaschutz, den Erhalt von Ressourcen und für geringere Entsorgungskosten.
Ein entsprechendes Pilotprojekt startete bereits im Januar 2025 in der Stadt Zülpich. Dort konnten mehr als 50 Prozent Holz aus dem Sperrmüll separiert werden. Ziel ist es, mehr Holz zu recyceln und weniger über die Müllverbrennungsanlage zu entsorgen. Dafür müssen die Bürgerinnen und Bürger ihren Sperrmüll in zwei Haufen aufteilen: einen mit sperrigen und beweglichen Holzgegenständen aus dem Haushalt und einen mit allen anderen Sperrmüllgegenständen.
Was gehört in den Holzsperrmüll?
Beispiele für Holzsperrmüll sind Stühle, Betten, Kommoden, Tische, Regale, Küchenmöbel und furnierte Möbel (alles aus Holz).
Nicht in den Sperrmüll/Holzsperrmüll gehören Jägerzäune, Schaukelgestelle, Bauholz, imprägniertes Holz (alles meist aus dem Außenbereich), Glas, Spiegel und Bau- und Renovierungsabfälle (z.B. Tapeten und Farben, Wand- und Deckenverkleidungen oder Bodenbeläge aus Holz und Laminat).
Die Sperrmüllabfuhr erfolgt wie gewohnt durch die Firma Schönmackers und kann weiterhin unter Telefon 0800 1747474, online über die Homepage www.schoenmackers.de oder über die Abfall-Info-App angemeldet werden.
Die Bereitstellung muss bis spätestens 6 Uhr an den jeweiligen Abfuhrtagen erfolgen, aber nicht bereits einige Tage vor der eigentlichen Abfuhr. Beide Sperrmüll-Haufen zusammen dürfen eine Menge von vier Kubikmeter nicht überschreiten.
Neben der Stadt Mechernich nehmen im Kreis Euskirchen auch die Städte Bad Münstereifel und Schleiden sowie die Gemeinden Blankenheim und Kall an dem Projekt zur getrennten Altholzerfassung teil.
Bei Rückfragen zum Projekt ist die Abfallberatung des Kreises Euskirchen per E-Mail unter abfallberatung@kreis-euskirchen.de oder telefonisch unter 02251-15-530 erreichbar.







