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Hinter – lassen – schaft

Charmante Wortspiel-Kampagne soll Hundebesitzer für mehr Rücksicht sensibilisieren – Impuls aus der Ortsbürgermeisterkonferenz

Hinter – lassen – schaft: Mit einem augenzwinkernden Wortspiel wirbt die Stadt Mechernich gemeinsam mit den Ortsbürgermeistern bei Hundebesitzerinnen und Hundebesitzern für mehr Rücksichtnahme. Grafik: Stadt Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Manchmal reicht ein gutes Wortspiel, um eine klare Botschaft sympathisch auf den Punkt zu bringen. Mit einer neuen Kampagne rund um das Thema Hundekot setzt die Stadt Mechernich genau darauf und setzt bewusst auf einen freundlichen Ton mit Augenzwinkern.

Im Mittelpunkt steht der Begriff „Hinterlassenschaft“, der auf dem Flyer in drei Teile zerlegt wird und so seine ganz eigene Geschichte erzählt: „Hinter“ beschreibt augenzwinkernd die Ausgangssituation: Wenn aus dem Hintern Ihres Hundes etwas herauskommt, „lassen“ folgt als direkte, aber freundliche Erinnerung: Dann lassen Sie es bitte nicht liegen, und „schafft“ richtet den Blick nach vorne: Damit wir gemeinsam saubere Orte schaffen. 

Ein einfacher Gedanke, der hängen bleiben soll. Der Impuls kam aus einer Ortsbürgermeister-Konferenz. Das Thema ist offenbar in mehreren Orten virulent: Hinterlassenschaften auf Wegen, Wiesen oder an beliebten Treffpunkten sorgen immer wieder für Unmut. Gleichzeitig bestand Einigkeit darüber, dass man das Thema nicht mit erhobenem Zeigefinger angehen möchte.

Stattdessen möchte die Kampagne auf Humor setzen und darauf, dass sich möglichst viele angesprochen fühlen. Die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister können den Flyer nun flexibel vor Ort einsetzen. Dabei richtet sich die Kampagne ausdrücklich nicht als Vorwurf, sondern als Erinnerung an alle Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer. Denn die meisten von ihnen handeln ohnehin verantwortungsbewusst. Genau dieses Bewusstsein soll gestärkt werden. Schließlich gehören Hunde für viele Menschen selbstverständlich zum Alltag und genauso selbstverständlich sollte es sein, ihre Hinterlassenschaften zu beseitigen.

Mit der gemeinsamen Aktion soll vor allem eines deutlich gemacht werden: Saubere Orte sind eine Gemeinschaftsaufgabe. Wenn jeder ein wenig Rücksicht nimmt, profitieren alle davon. Oder, wie es die Kampagne mit einem Lächeln zusammenfasst: Gemeinsam hinterlassen wir am liebsten schöne Orte.

pp/Agentur ProfiPress
 

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