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Glück auf und Danke

Der Standortälteste der Bundeswehr, Oberstleutnant Jochen Schnabel, bedankte sich bei Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick für die gute Zusammenarbeit – Gleichzeitig fand der erste Austausch mit dem zu diesem Zeitpunkt noch designierten Bürgermeister Michael Fingel statt

Oberstleutnant Jochen Schnabel überreicht Dr. Hans-Peter Schick eine Holztafel als Dank für die langjährige Zusammenarbeit mit der Bundeswehr am Bleiberg. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Dr. Hans-Peter Schick präsentiert die Holztafel, die er von Oberstleutnant Jochen Schnabel (2.v.r) und Standortfeldwebel Rainer Paulsen (l.) erhalten hat. Mit dabei Michael Fingel, zu diesem Zeitpunkt noch designierter Bürgermeister. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Im Mittelpunk der Holztafel ist eine Lore mit der Aufschrift „Glück auf“ zu sehen. Der bergmännische Gruß, der tief in Mechernichs Geschichte verwurzelt ist, steht für Werte, die die Stadt Mechernich und die Bundeswehr seit Jahrzehnten verbinden. Auf der Holztafel gilt er nicht nur als Symbol für die Stadt am Bleiberg, sondern auch für die starke Partnerschaft mit den Soldatinnen und Soldaten in Mechernich. Ein passendes Geschenk also, das Oberstleutnant Jochen Schnabel und Standortfeldwebel Rainer Paulsen an Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick überreichten, nur wenige Tage bevor der aus seinem Amt ausschied.

Es ist eine Anerkennung seiner Verdienste und der über 25-jährigen, vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Rathaus und Bleiberg-Kaserne. Auf der Holztafel sind alle Wappen der acht beteiligten Einheiten verewigt sowie eine Widmung: „Zur Erinnerung sowie als Dank und Anerkennung für Ihre Dienste als Bürgermeister und für die herausragende Zusammenarbeit mit den Dienststellen des Bleibergs am Bundeswehrstandort Mechernich von 1999 - 2025“. 

Dr. Schick freute sich sichtlich über das Geschenk und betonte die besondere Bedeutung der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Besonders beeindruckend sei die Entwicklung der Einheiten: „Vor 25 Jahren war dort nur eine Einheit der Flugabwehr stationiert – heute ist daraus ein vielseitiger und bedeutender Bundeswehrstandort mit unterschiedlichen Einheiten geworden.“ Er hoffe, dass die enge Partnerschaft auch über seine Amtszeit hinaus bestehen bleibe. 

Von Pragmatiker zu Pragmatiker

Der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, um selbst auf seine Amtszeit zurückzublicken, und beschrieb sie als eine Zeit, in der er versucht habe, nah an den Menschen zu sein und aktiv etwas zu bewegen. „Politik bedeutete für mich, Verantwortung zu übernehmen und Veränderung anzustoßen, aber dabei stets gradlinig und seinen Prinzipien treu zu bleiben“, so Schick. Für ihn sei das Bürgermeisteramt mehr als ein Beruf gewesen: „So ein Job ist nur etwas für jemanden, der wirklich etwas verändern will.“ Oberstleutnant Jochen Schnabel dankte ihm zum Abschied für die jahrelange Zusammenarbeit und hob hervor: „Ich habe Sie immer als Pragmatiker kennengelernt.“

Weil der Standortälteste offenbar auch einer ist, hat sich die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bundeswehr in den vergangenen anderthalb Jahren noch einmal vertieft. So wurde gemeinsam der Jahresempfang ausgerichtet und auch bei den Feierlichkeiten zu 50 Jahre Stadtwerdung unterstützte die Bundeswehr mit einem großen Aufgebot beim Brunnenfest. 

Der zu diesem Zeitpunkt noch designierte Bürgermeister Michael Fingel möchte die bewährte Partnerschaft mit der Bundeswehr fortsetzen und hat bereits erste gemeinsame Projekte im Sinn. Bei Oberstleutnant Schnabel stößt er damit auf offene Ohren. Und so wird das „Glück auf“ auf der Holztafel auch in Zukunft sinnbildlich stehen für ein starkes Miteinander zwischen Verwaltung und Bundeswehr am Bleiberg.

Jennifer Puthenveettil/pp/Agentur ProfiPress
 

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