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Gastfamilien für Amerikaner gesucht

Detlef Seif MdB sucht Unterkünfte für junge Stipendiaten aus den USA von Oktober bis Juni

Detlef Seif übernahm im vergangenen Jahr die die Patenschaft für Mina Maddox im Rahmen des PPP. Nun sucht er wieder Gastfamilien für junge Menschen aus den USA. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Euskirchen - Die gemeinnützige Austauschorganisation „Cultural Vistas gGmbH“ sucht deutschlandweit engagierte Gastgeberfamilien für die US-amerikanischen Stipendiaten des „Parlamentarischen Patenschafts-Programms“ (PPP) für junge Berufstätige. Der Aufenthalt dauert von Oktober dieses Jahres bis Juni nächsten Jahres.

Hintergrund ist, dass im August reisen 65 US-Stipendiaten im Alter von 18 bis 24 Jahren nach Deutschland. Nach einer zweimonatigen Sprachphase in Bonn absolvieren sie entweder ein Semester an einer Hochschule oder ein berufsbezogenes Praktikum. Als „Juniorbotschafter“ vertreten sie die kulturelle Vielfalt der USA und „tragen zum gegenseitigen Verständnis zwischen den Ländern bei“.

„Transatlantische Freundschaften fördern“

Die Unterbringung in einer Gastfamilie oder Wohngemeinschaft ist ein zentraler Bestandteil des Programms. Gastgeber ermöglichen den Stipendiaten nicht nur Einblicke in die deutsche Sprache und Alltagskultur, sondern erhalten selbst neue Perspektiven auf die US-amerikanische Lebensweise. „Familien, Alleinstehende und Wohngemeinschaften mit einem freien Zimmer und Interesse am interkulturellen Austausch sind willkommen“, betont Detlef Seif MdB. Der Deutsche Bundestag leistet einen finanziellen Zuschuss.

Das PPP wurde 1983 vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress ins Leben gerufen und ermöglicht jährlich 65 deutschen und 65 US-amerikanischen Teilnehmern, ein Jahr im jeweiligen Partnerland zu leben, lernen und zu arbeiten. „Ziel ist es, transatlantische Freundschaften zu fördern und gemeinsame demokratische Werte zu stärken.“

Alle Teilnehmer werden während ihres Aufenthalts von einem Mitglied des Deutschen Bundestags betreut. Detlef Seif, langjähriger Pate im Programm, erklärt: „Ich habe stets positive Rückmeldungen von den Schülern und ihren Gastfamilien erhalten. Es ist für beide Seiten eine bereichernde Erfahrung. In der Jugend liegt die Zukunft. Gerade bei den aktuell angespannten transatlantischen Beziehungen ist es wichtig, dass alle Möglichkeiten genutzt werden, um den Kontakt nicht abzureißen. Für mich gehören dazu auch die gegenseitigen Möglichkeiten des PPP.“

Interessierte Gastgeber können sich unter usa-ppp.de/us-tn-in-de/ melden und informieren.

pp/Agentur ProfiPress

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