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Frühling im Gotteswald

Sonntag, 1. März, ab 14 Uhr zum Kennenlernen: Spaziergang zwischen Bäumen, Stille und Lebensgeschichten

Im Gotteswald: Helmut Müller vom Kirchenvorstand St. Willibrordus, Nöthen, (r.) und der frühere Rendant Berti Jannes. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Nöthen/Bouderath - Wenn der Winter langsam weicht und die ersten Knospen aufgehen, lädt auch der Gotteswald der Pfarre St. Willibrordus (Pastoraler Raum Mechernich) zu einem besonderen Spaziergang ein: Am Sonntag, 1. März, beginnt um 14 Uhr die nächste geführte Führung durch den Gotteswaldes. Sie spricht besonders die Menschen an, die sich für diese Bestattungsform interessieren.

Treffpunkt ist die Grillhütte Bouderath, erreichbar von Kolvenbach aus in Richtung Bouderath auf einem gut zwei Kilometer langen, ruhigen Waldweg. Die Führung findet bei jedem Wetter statt – der Gotteswald kennt keine Schonzeit für Entdeckerinnen und Entdecker.

Das von der katholischen Kirche unterhaltende Bestattungsareal unter alten Bäumen gilt als Ort der Begegnung zwischen Mensch, Natur und Spiritualität. Es ist in den letzten Jahren für viele Menschen zu einem festen Anlaufpunkt geworden. Unter dem Blätterdach erzählen Wege, Lichtungen und Ruheplätze von der engen Verbindung zwischen Schöpfung und Glauben.

Begleitet von Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem pastoralen Raum St. Barbara Mechernich erfahren die Besucher bei der Besichtigung nicht nur etwas über die besonderen Bäume, ihre Standortbedingungen und ihre symbolische Bedeutung, sondern auch über die Idee des Waldes als Ort der Besinnung, des Zuhörens und der inneren Ruhe.

Mehr als eine Naturwanderung

In früheren Jahren kamen Familien mit Kinderwagen, Spaziergänger, Naturliebhaber und Menschen, die sich einfach eine Auszeit vom Alltag gönnen wollten, zu diesen Terminen – und gingen bereichert, mit neuen Eindrücken und Stimmungen, wieder nach Hause. „Die Mischung aus Wald, Glauben und Gemeinschaft macht den Gotteswaldspaziergang seit zu einem Erlebnis, das weit über den reinen Naturspaziergang hinausgeht“, so der Leitende Pfarrer Erik Pühringer.

Die Besichtigung des Gotteswaldes ist offen für alle – ob mit festen Wanderstiefeln, gutem Schuhwerk oder einfach mit wachem Sinn für die Schönheit der Schöpfung. Die Strecke ist auch für ungeübte Spaziergänger gut zu meistern und bietet immer wieder Aussichtspunkte und stille Plätze zum Verweilen.

Wer dabei sein möchte, muss am Sonntag, dem 1. März, um 14 Uhr am Treffpunkt Grillhütte Bouderath sein; von dort aus führt der gemeinsame Weg in den Gotteswald hinein.

pp/Agentur ProfiPress

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