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Ernstfall auf Burg Heistard geübt

Löschzug 3 mit Einheiten aus Obergartzem, Satzvey, Wachendorf und Weiler am Berge übte zusammen mit Löschgruppe Harzheim und Drohneneinsatzkräften aus Harperscheid und Elsig

Nach längerer Pause gab es auf der historischen Burg Heistard bei Holzheim wieder eine Zugübung des Löschzugs 3 der Freiwilligen Stadtfeuerwehr Mechernich. Sie bot den Einsatzkräften ein ebenso anspruchsvolles wie spektakuläres Szenario. Fotos: FF/pp/Agentur ProfiPress

Feuerwehrspezialisten aus Wachendorf und Obergartzem simulierten die Rettung einer unter einem landwirtschaftlichen Fahrzeug eingeklemmten Person mit Hebekissen – Teamarbeit und millimetergenaue Präzision waren gefragt. Fotos: FF/pp/Agentur ProfiPress

Jede Einheit hatte eine eigene Mission: Weiler am Berge und Harzheim stellten die kontinuierliche Wasserversorgung sicher, suchten nach „vermissten“ Personen in vernebelten Räumen und bekämpften den Brandherd. Satzvey errichtete eine Riegelstellung, um noch nicht betroffene Gebäudeteile zu schützen. Fotos: FF/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Holzheim – Blaulichtflimmern und dichter „Qualm“ auf der historischen Burg Heistard bei Holzheim: Nach längerer Pause gab es dort wieder eine Zugübung des Löschzugs 3 der Freiwilligen Stadtfeuerwehr Mechernich. Sie bot den Einsatzkräften ein ebenso anspruchsvolles wie spektakuläres Szenario.

Punkt 19 Uhr ertönte der Alarm der Kreisleitstelle Euskirchen für die vier Einheiten des Löschzugs 3 in Obergartzem, Satzvey, Wachendorf und Weiler am Berge. Neben dem kompletten dritten Zug rückte auch die Löschgruppe Harzheim aus, da das Übungsobjekt im Gebiet des Löschzugs 4 liegt.

Jede Einheit hatte eine eigene Mission: Weiler am Berge und Harzheim stellten die kontinuierliche Wasserversorgung sicher, suchten nach „vermissten“ Personen in vernebelten Räumen und bekämpften den Brandherd. Satzvey errichtete eine Riegelstellung, um noch nicht betroffene Gebäudeteile zu schützen.

Wachendorf und Obergartzem retteten eine unter einem landwirtschaftlichen Fahrzeug eingeklemmte Person mit Hebekissen – Teamarbeit und millimetergenaue Präzision waren gefragt.

Drohnen lieferten den Überblick

Für einen modernen Blick aus der Vogelperspektive sorgten erstmals die Drohneneinheiten aus Schleiden-Harperscheid und Euskirchen-Elsig, die ebenfalls zur Übung herangezogen worden waren. Sie dokumentierten den gesamten Ablauf aus der Luft und erprobten ihre Zusammenarbeit mit den Mechernicher Kräften.

Die aufwendige Übung war gründlich vorbereitet, sodass alle Beteiligten gefordert wurden. Ein besonderer Dank der Feuerwehr ging an die Familie Gerber, die ihre Burg als Einsatzkulisse zur Verfügung stellte, sowie an die beiden Drohnenteams für ihre Unterstützung und den spannenden Einblick in ihre Technik. Feuerwehr-Pressesprecher Alexander Kloster: „Mit dieser erfolgreichen Großübung zeigte die Freiwillige Feuerwehr Mechernich einmal mehr eindrucksvoll, dass sie für den Ernstfall bestens gerüstet ist.“

pp/Agentur ProfiPress
 

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