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Eine „Gewerkschaft“ für Gesundheit

Vorstand der „Kassenärztlichen Vereinigung“ traf sich zur ersten Sitzung seit dem „Chefwechsel“ von Dr. Franz-Josef Zumbé zu Frank Gummelt

Trafen sich zur Vorstandssitzung der „Kassenärztlichen Vereinigung“ im Mechernicher Dialysezentrum: (V. l.) Dr. Jörg Schneider, Lutz Nelles, Stephan Henrich, Vorstandsvorsitzender Frank Gummelt, Dr. Ulf Peter Schmidt, Dr. Norbert Cattelaens, Dr. Matthias Runge, Dr. Iris Weber-Nücken und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Ackermann. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Nun haben sie sich erstmals nach der Konstituierung getroffen: der Vorstand der „Kassenärztlichen Vereinigung“ (KV) des Kreises Euskirchen. Von nun an versammelt er sich in regelmäßigen Abständen in den Räumlichkeiten des Mechernicher Dialysezentrums. Die KV ist eine Mischung aus berufsständischer Organisation und – salopp gesagt – einer „Gewerkschaft der Ärzte“, also ihre Interessenvertretung. Zu ihrer Konstituierung Anfang März berichtete die Agentur ProfiPress bereits hier.

Mit dabei waren diesmal wieder Dr. Jörg Schneider (Facharzt für Allgemeinmedizin aus Blankenheim), Lutz Nelles (Diplompsychologe aus Bad Münstereifel, der als Vertreter der psychologischen Psychotherapeuten vertreten ist), Stephan Henrich (Facharzt für Allgemeinmedizin aus Hellenthal), Frank Gummelt (Vorsitzender des Vorstands und Facharzt für innere Medizin aus Mechernich sowie Kreisverbandsarzt des Roten Kreuzes), Dr. Ulf Peter Schmidt (Vertreter der ermächtigten Ärzte), Dr. Norbert Cattelaens (Facharzt für innere Medizin und Kardiologe aus Euskirchen), Dr. Matthias Runge (Facharzt für Neurochirurgie aus Euskirchen), Dr. Iris Weber-Nücken (Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Zülpich) und Dr. Thomas Ackermann, (Facharzt für innere Medizin und Nephrologe aus Mechernich). Er leitet die „Eifeldialyse“ und ist Gummelts Stellvertreter als Vorstandsvorsitzender.

Besprochen und Beraten wird bei den Sitzungen über alle Belange der vertragsärztlichen Versorgung im Kreis Euskirchen. So zum Beispiel Nachwuchssorgen, einem großen Problem, vor dem die Ärzte in den nächsten Jahren laut Gummelt stehen werden: „Ein hoher Anteil der Kollegen ist bereits über 60“. Aber auch der Notdienst und die Notdienstpraxen in Mechernich und Euskirchen zählten zu ihrem Reglement. Der Vorstandsvorsitzende erklärte: „Wir entscheiden zwar nichts, wenn uns aber beispielsweise der Zulassungssauschuss anfragt, wird unsere Meinung oft respektiert.“

pp/Agentur ProfiPress

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