Dudelsack im Kerzenlicht
Nach der heiligen Messe betätigte sich auch das spontan am 10.11. gebildete Schwestern-Dreigestirn aus Prinz Tamara I. (m.), Jungfrau Jana (l.) und Bauer Elena (Empt) musikalisch mit seinem Sessionslied. Foto: KVV/pp/Agentur ProfiPress
Kerzenlicht, Musik und bunt kostümierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene prägten die Mundartmesse des Karnevalsvereins Vussem von 1977 vergangenen Samstag in der Pfarrkirche St. Margareta. Foto: KVV/pp/Agentur ProfiPress
Zusammen mit den Kommunionkindern des Dorfes hatte Anneliese Klinkhammer (r.) Fürbitten und die Weitergabe des Kerzenlichtes von der Dreigestirnskerze an alle Gottesdienstbesucher inszeniert. Hauptzelebrant war Pfarrer Felix Dörpinghaus (l.), es assistierte und predigte Diakon Manfred Lang. Foto: KVV/pp/Agentur ProfiPress
In Körbchen lagen „Käeze für Üch all“. Jedem sollte in dieser Messe auf Gottes Anruf achten und selbst sehen, wie es ist, wenn man sich mit Jesus auf den Weg macht. Im günstigsten Fall gehe einem ein Licht auf – und man finde seinen Weg, wie die Heiligen Drei Könige dereinst, die hinter dem leuchtenden Stern herzogen, so der auf Platt predigende Diakon Manni Lang. Foto: KVV/pp/Agentur ProfiPress
Bauer Elena Empt verleiht Pfarrer Felix Dörpinghaus nach Zelebration der Mundartmesse 2024 den diesjährigen Dreigestirnorden, links außen Messdienst Michael, zwischen neuem Ordensträger und Verleiherin Diakon und Mundart-Kolumnist Manni („Manni kallt Platt“). Der hatte eine Überraschung mitgebracht: Neben dem biblischen Dreigestirn Caspar, Melchior und Balthasar gab es nämlich noch einen vierten König… Foto: KVV/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Vussem – Kerzenlicht, Musik und bunt kostümierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene prägten die Mundartmesse des Karnevalsvereins Vussem von 1977 vergangenen Samstag in der Pfarrkirche St. Margareta.
Inhaltlich hatte einmal mehr die pensionierte Lehrerin Anneliese Klinkhammer die Fäden in der Hand. Vor allem den Verstorbenen galt ihr Augenmerk in dieser Liturgie unter dem Motto „Fastelovend möt Dir, noch eemohl em Levve.“
Zusammen mit den Kommunionkindern des Dorfes hatte Anneliese Klinkhammer Fürbitten und die Weitergabe des Kerzenlichtes von der Dreigestirnskerze an alle Gottesdienstbesucher inszeniert. Hauptzelebrant war Pfarrer Felix Dörpinghaus, es assistierte und predigte Diakon Manfred Lang, der von der Bestimmung jedes Menschen und dem Anruf Gottes sprach.
Jeder muss seinen Weg finden
„Jede moss dann senge Weisch fönge unn john – mött Joddes Höllep were mir seng Stemm hüüre, vestohn, nohjohn unn sellevs luure, wo et lang jeht“, sagte der aus Bleibuir stammende Geistliche und Mundart-Kolumnist („Manni kallt Platt“). Gott rufe immer die, die es nicht erwarten, und, die sich für mächtig und berufen hielten, überhörten seinen Ruf oft.
Für wunderbare musikalische Untermalung des Gottesdienstes sorgten Christoph Dederich an der Orgel und der Schwerfener Diplom-Musiker Martin Frings, der sogar einen Dudelsack dabeihatte, um den Hit „Du bess die Stadt“ (Highland Cathedral) der Bläck Fööss von 2013 stilecht zu begleiten. Nach der heiligen Messe betätigte sich auch das spontan am 10.11. gebildete Schwestern-Dreigestirn aus Prinz Tamara I., Jungfrau Jana und Bauer Elena (Empt) musikalisch mit seinem Sessionslied.
Das Trifolium sowie Präsident Ralf Schumann und Wolfgang Schneider, der Vorsitzende des „KV Vussem 1977 e.V“, zeichneten Pfarrer Dörpinghaus, Manni Lang, Musiker, Küster Marco Sistig, Organist Christoph Dederich und vor allem die „Macherin“ Anneliese Klinkhammer“ mit Orden aus. Danach wurde noch kräftig gefeiert.










