Diskussion um Grundstücke in Katzvey
Im Rat machten Thorsten Schirk (v.r.), Dennis Bubenzer und Jenaly Soronbaev ihren Standpunkt zu den geplanten Baugrundstücken „Im Driesch“ in Katzvey deutlich. Die Anwohner lehnen eine Bebauung dort ab. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Katzvey – Die geplante Bebauung an der Straße „Im Driesch“ in Katzvey hat in der jüngsten Ratssitzung für intensive Diskussionen und spürbare Unruhe im Ratssaal gesorgt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren erschienen, um ihre ablehnende Haltung deutlich zu machen.
Im Mittelpunkt der Kritik stand vor allem die Sorge vor erneuten Überschwemmungen. Der Katzveyer Thorsten Schirk schilderte eindringlich die Situation vieler Betroffener: Die Flutereignisse der Jahre 2016 und 2021 wirkten bis heute nach. „Ich gehöre zu denen, die immer noch die Schäden von 2021 an unserem Haus beseitigen“, sagte er. Aus Sicht der Anwohner sei die Problematik des Oberflächenwassers weiterhin nicht gelöst. Eine zusätzliche Versiegelung durch die geplanten Baugrundstücke würde die Situation sowohl für bestehende als auch für künftige Bewohner deutlich verschärfen.
Hintergrund der Debatte ist ein Antrag der Grünen-Fraktion, der eine rechtssichere und transparente Behandlung der Grundstücksverkäufe gefordert hatten.
Nach intensiver Aussprache schlug Bürgermeister Michael Fingel vor, das Thema erneut auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung zu setzen. Derweil sollen keine weiteren Schritte erfolgen. „Bis dahin wird weder irgendetwas vermessen, noch ein Grundstück verkauft“, stellte Fingel klar. Zudem kündigte er an, vor der erneuten Beratung eine Bürgerversammlung durchzuführen, um offene Fragen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu klären. Der Vorschlag wurde vom Rat einstimmig angenommen.







