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Die Tauben fliegen weiter…

Jutta Höfs Kunstausstellung „Lichtzeichen“ in der Gemünder Pfarrkirche St. Nikolaus in Mechernichs Nachbarstadt Schleiden geht am 22. November zwar mit einer Finissage für die Öffentlichkeit zu Ende, aber ihre Impulse an die 17 Gemeinden des Pastoralen Raumes Hellenthal-Schleiden setzen sich fort

Die in Schleiden geborene Künstlerin Jutta Höfs vor Teilen eines Oktogons, das im Chorraum der Gemünder Pfarrkirche St. Nikolaus Einheit, Verbindung und Wandel symbolisierte. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

Schleiden-Gemünd/Mechernich - Es wird ein stiller, aber bedeutungsvoller Moment, wenn am Samstag, 22. November 2025, um 15 Uhr die letzten „Lichtzeichen“ in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Gemünd erstrahlen. Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung endet die Ausstellung der in Schleiden geborenen Künstlerin und Diplom-Grafikdesignerin Jutta Höfs, die an Pfingstsamstag, 7. Juni, eröffnet worden war. 

Das teilt die Initiatorin des Projektes, die Religionspädagogin Birgitt Weimbs als Mitglied des Pfarreirates und in Abstimmung mit dem Kirchenvorstand von St. Nikolaus und Pfarrer Thomas Schlütter der Öffentlichkeit mit, die herzlich eingeladen ist. Auch wenn diese Finissage kein Abschied, sondern ein Aufbruch sein soll.

„Seit Wochen haben die leuchtenden Installationen und die große Schar aus Stoff genähter Tauben die Kirche in ein Symbolhaus des Friedens verwandelt. Nun wird diese zentrale Installation an der Orgelbrüstung aufgelöst. Doch was wie ein Ende klingt, ist in Wahrheit ein Beginn: Die Tauben fliegen weiter“, schreibt Birgitt Weimbs. 

Lebendiges Gemeinschaftszeichen

„Sie ziehen aus, hinaus in die 17 Gemeinden der Gemeinschaft der Gemeinden Hellenthal-Schleiden. Jede Gemeinde wird eine oder mehrere dieser handgearbeiteten Tauben mitnehmen – als Zeichen der Verbundenheit, der Hoffnung und des Friedens. So wächst aus dem Kunstwerk ein lebendiges Gemeinschaftszeichen, das weit über Gemünd hinaus strahlt“, heißt es weiter in ihrem Schreiben an die lokalen Medien. Auch Vertreter anderer Pastoraler Räume sind willkommen und dürfen eine Taube mitnehmen. 

Die Abschlussfeier lädt zu einem Nachmittag voller Musik, Gedanken und Begegnung ein. Begleitet von besinnlichen Worten und Klängen soll das Miteinander der Gemeinden spürbar werden – ein Moment, in dem Kunst, Glauben und Gemeinschaft ineinanderfließen. Zur Erinnerung an die Ausstellung erscheint ein Katalog, der vor Ort erhältlich ist. Und als kleine Geste der Dankbarkeit dürfen sich alle Besucherinnen und Besucher auf ein besonderes Geschenk freuen.

pp/Agentur ProfiPress
 

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