Bürgermeister Dr. Schick dankt
„Niemand ist eine Insel“, die sprichwörtliche Wendung aus dem Werk des englischen Dichters John Donne, ist Fluch und Segen dieser schweren Stunden und Wochen. Weil wir uns nicht vollständig voneinander isolieren können wie eine Insel, bleiben wir gegenseitiger Ansteckungsgefahr ausgesetzt.
Das Gebot der Stunde lässt sich mit zwei Vokabeln auf den Punkt bringen: Rücksichtnahme und Solidarität. Deshalb danke ich an dieser Stelle ausdrücklich allen Frauen und Männern, die zurzeit ihre Pflicht tun, ihrer Arbeit nachgehen, andere mit dem täglichen Bedarf versorgen, die andere pflegen und betreuen, für Sicherheit und Ordnung sorgen, die Familien zusammenhalten, für ältere Leute einkaufen gehen und die wichtigsten Abläufe des täglichen Lebens für Sie und mich organisieren.
Kritik an den Leichtsinnigen
Und das alles unter Einhaltung von Abstands- und Anstandsregeln, die eine weitere ungehemmte Ausbreitung des Virus behindern sollen. In diesem Zusammenhang kritisiere ich aber auch Ignoranz der Gefahr gegenüber, Risikofreude und Draufgängertum zur falschen Zeit mit falschem Tun wie jene Straßenpartys junger Leute am Mechernicher Markt, auf denen sich demonstrativ umarmt wird.
Ich bitte diese jungen Menschen angesichts der Vorbildfunktion den Kindern gegenüber und aus Rücksicht auf die Risikogruppen, beispielsweise ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, dieses Treiben einzustellen.
Lassen Sie uns zusammenhalten und aufeinander aufpassen! Vorsichtig, aber optimistisch bleiben.
Ihr
Dr. Hans-Peter Schick
Bürgermeister






