Brücke seit gestern gesperrt
Die fragliche Straßenüberführung der Ringstraße bei Scheven (oberes Bilddrittel) sowie für modernes landwirtschaftliches Geräte ungeeignete Unterführungen in Kalenberg (ganz oben) und Scheven (unteres Bilddrittel) sowie die geeignete Unterführung bei der Gärtnerei Schaar (ganz unten). Grafik: DB/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kalenberg/Scheven - Die Deutsche Bahn (DB) führt seit Donnerstag, 9. Juni, eine Sonderinspektion an der über die Eisenbahnstrecke Köln-Trier-Saarbrücken bei Scheven führende Straßenüberführung (SÜ) „Ringstraße“ durch. Sie dient der Überprüfung der Brückenbeschaffenheit.
„Dies ist erforderlich, um mögliche von der SÜ ausgehende Beeinträchtigungen für den Bahnverkehr zu vermeiden. Die SÜ befindet sich zwischen den Gemeinden Kall und Mechernich und verbindet die Orte Scheven und Kalenberg“, heißt es in einer Mitteilung der NRW-DB-Pressestelle in Düsseldorf.
Die Untersuchungen verlangten eine Brückensperrung für den Fahrzeugverkehr. Das Bauwerk werden überwiegend von landschaftlichen Fahrzeugen genutzt, die eine alternative Querungsmöglichkeit in Scheven nutzen können (Gärtnerei Schaar).
Die Unterführungen Kalenberg und Schmiedegasse Scheven sind möglicherweise für moderne landwirtschaftliche Maschinen unterdimensioniert, wie es heißt. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke weiterhin passieren, so die DB.
Wie lange die Brücke gesperrt bleiben muss, stehe derzeit noch nicht fest. Eine Entscheidung über den weiteren Umgang mit der Brücke könne erst erfolgen, wenn das Gutachten des Fachbeauftragten der DB vorliege. Die Bahn bittet um Verständnis. Der Zugverkehr sei von der Untersuchung nicht beeinträchtigt.






