Zum Hauptinhalt springen

Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr

Floriansjünger in Weiler am Berge waren 25 Stunden im (simulierten) Einsatz

Schreck in der Morgenstunde: Noch vor dem gemeinsamen Frühstück im Gerätehaus wurden die Jugendfeuerwehrleute in Weiler am Berge zu einem Unfall gerufen. Ein Kind war unter einen Trecker geraten. Fotos: Alexander Kloster/René Dederichs/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress

Einen Tag Berufsfeuerwehrleute „spielten“ der Feuerwehrnachwuchs aus Weiler am Berge. Fotos: Alexander Kloster/René Dederichs/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress

„Nach dem Antreten um 8 Uhr ging es zunächst gemeinsam zum Einkauf, um die Verpflegung für den bevorstehenden Tag sicherzustellen“, heißt es im Bericht von Feuerwehr-Pressesprecher Alexander Kloster für den „Bürgerbrief“. Doch noch vor dem gemeinsamen Frühstück wurde die Truppe zum ersten Einsatz gerufen. Fotos: Alexander Kloster/René Dederichs/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Weiler am Berge – Normalerweise simulieren die Angehörigen der Mechernicher Stadtjugendfeuerwehr jährlich einmal überschlägig sogenannte „Berufsfeuerwehrtage“. Sie versetzen sich dann 24 Stunden in die Rolle vollprofessioneller Berufsfeuerwehrleute.

Im Herbst 2025 lag die Sache etwas anders, weil der diesmal für die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Weiler am Berge angesetzte „Berufsfeuerwehrtag“ mit der Nacht der Umstellung auf die Winterzeit zusammenfiel. Deshalb wurde im Mechernicher Höhenort ein „25-Stunden-Einsatz“ daraus.

„Nach dem Antreten um 8 Uhr ging es zunächst gemeinsam zum Einkauf, um die Verpflegung für den bevorstehenden Tag sicherzustellen“, heißt es im Bericht von Feuerwehr-Pressesprecher Alexander Kloster.

Erster Einsatz vor dem Frühstück

Kaum zurück im Feuerwehrgerätehaus, erfolgte gegen 9 Uhr bereits die erste Alarmierung: „Kind mit Fahrrad unter landwirtschaftlichem Gerät“. Der Einsatz wurde ohne Hektik ruhig und erfolgreich abgearbeitet. Erst dann gab es Frühstück.

Der zweite Einsatz führte die Jugendfeuerwehr zu einer neuerlichen technischen Hilfeleistung. Eine Person steckte in einem Schacht und musste befreit werden. Das bewerkstelligte der Feuerwehrnachwuchs mit einer aus Teilen einer vierteiligen Steckleiter zusammengesetzten Bockleiter und gemeinsamem Kraftaufwand.

Im Anschluss folgte Wachunterricht mit einer theoretischen und praktischen Unterweisung in Erster Hilfe, bei der wichtige Grundlagen und Maßnahmen vermittelt wurden. Gegen 15 Uhr erfolgte die dritte Alarmierung: Eine vermisste Person sollte mithilfe der Drehleiter aus Mechernich vom Speicherboden eines landwirtschaftlichen Betriebes gerettet werden. Nur kurze Zeit später folgte der vierte Einsatz – ein brennender Mülleimer an der Ortsdurchfahrtsstraße, der mittels Schnellangriff rasch gelöscht war.

Um 17 Uhr stand der fünfte Einsatz an: Am Sportplatz mussten infolge gemeldeter Unwetter und Sturmböen umherfliegende Bauteile gesichert werden. Nach dem gemeinsamen Abendessen um 18 Uhr folgte bereits der nächste Einsatz. Angenommen wurde diesmal ein verrauchter Container mit einer sogenannten „Mayday-Lage“, bei welcher der im Innenangriff eingesetzte Trupp selbst in eine Notlage geraten war und Unterstützung benötigte.

Personensuche und Fehlalarm

Um 21 Uhr besuchte die Jugendfeuerwehr das Feuerwehrfest im benachbarten Eschweiler. Bereits um 22 Uhr folgte der siebte Einsatz: eine Personensuche im Bereich des Waldrandes oberhalb von Weiler am Berge. Nach einer kurzen Ruhephase mit gemeinsamem Fernsehabend wurde die Nacht gegen 2.47 Uhr erneut unterbrochen. Eine Alarmierung zu einer Brandmeldeanlage führte zum Kreisverkehr Breitenbenden, wo sich der Einsatz als Fehlalarm herausstellte.

Der zehnte und letzte Einsatz war um 7.30 Uhr der Brand einer landwirtschaftlichen Maschine. Nach dem abschließenden Frühstück um 8.30 Uhr endete der 25-Stunden-Berufsfeuerwehrtag. „Müde, aber stolz blickten die Jugendlichen auf einen lehrreichen, spannenden und kameradschaftlichen Tag zurück, der ihnen den Alltag der Feuerwehr eindrucksvoll nähergebracht hat“, so Alexander Kloster im Bericht an den städtischen „Bürgerbrief“. Besonderer Dank galt den Ausbildern und Betreuenden.

pp/Agentur ProfiPress

Unsere neuesten Neuigkeiten für Sie

Sommercamp: FC-Fußballschule und Stadtsportbund Mechernich lockten mehr als 50 kleine Ballkünstler auf den Kunstrasen – Drei Tage Training, Teamgeist…

Weiterlesen

Großes Schützenfest der St.-Sebastianus-Schützen mit Festumzug durch Kommern – Fünf neue Majestäten um Schützenkönig Thorsten Hansen

Weiterlesen

Kinder müssen schon jetzt für Kindergarten im kommenden Jahr angemeldet werden – Online unter kreis-euskirchen.kita-navigator.org

Weiterlesen

Hochwildpark-Leiterin Pia Jensch präsentierte den neu gestalteten Kreisel bei Kommern-Süd – Skulptur aus Cortenstahl war die Idee ihrer Mutter

Weiterlesen

Im Spätsommer und Herbst gibt es mit dem Vereinskartell Bleibuir wieder viel zu erleben

Weiterlesen

Freie Plätze: DRK-Tagesfahrt am Donnerstag, 10. September, führt nach Cochem und Beilstein – Stadtführungen, Mittagessen und Schifffahrt inklusive

Weiterlesen