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450 Euro für den letzten Orden

Damen-Dreigestirn der „Karnevalsgemeinschaft Mutscheid“ hatte beim Fischessen zur Versteigerung gebeten – Erlös ging an die „Hilfsgruppe Eifel“ – Vorsitzender Willi Greuel: „Eine tolle Idee“

Überreichten beim Stammtisch der Hilfsgruppe den Spendenscheck über 450 Euro an Kathi Greuel (rechts) von der Hilfsgruppe Eifel. Von links: Nicole Hofmann, Anja Falkenstein und Claudia Radünz. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Über Wochen hinweg hielt das Mutscheider Damendreigestirn (hier mit dem Damenelferrat) die Jecken im Bad Münstereifeler Höhengebiet auf Trab. Foto: Manfred Görgen/pp/Agentur ProfiPress

Der letzte Orden war der wertvollste, denn der wurde beim Fischessen der Mutscheider Karnevalisten versteigert. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Mutscheid/Kall/Mechernich – Närrischen Besuch hatte die „Hilfsgruppe Eifel“ kürzlich bei ihrem Monatstreffen im Roggendorfer Restaurant „Zagreb“. Keine Geringeren als die Tollitäten des Damen-Dreigestirns der „Karnevalsgemeinschaft Mutscheid“ hatten sich aus dem Bad Münstereifeler Höhengebiet auf den Weg gemacht, um den Mitgliedern der Kaller Kinderkrebshilfe einen Spendenscheck über 450 Euro zu übergeben. Anlass war das 50-jährige Bestehen des Mutscheider Damen-Elferrats gewesen, das in der vergangenen Session gefeiert wurde.

 

Prinz Anja (Falkenstein), Jungfrau Nicole (Hofmann) und Bauer Claudia (Radünz) hatten über Wochen hinweg das Narrenvolk in „Mötsched“ auf Trab gehalten. Der letzte Abend wurde anlässlich des Fischessens dem sozialen Zweck gewidmet.

Im Verlauf der Session hatte das närrische Damen-Trio bei vielen Auftritten 169 Orden mit dem Motto „Lang jov et nur Verdruss, jetzt losse mer de Sau erus“ unters Volk gebracht. „Der letzte und 170. ist der Wertvollste“, berichtete Anja Falkenstein. Den habe man beim Fischessen zugunsten eines guten Zwecks versteigert, und dabei den stolzen Betrag von 450 Euro erzielt.

 

Weil man den Spendenbetrag an eine soziale Einrichtung in der Region vergeben wollte, sei man auf die Hilfsgruppe gekommen, die im Münstereifeler Raum einen „guten Ruf“ genieße.

Der aus Lückerath stammende Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel bedankte sich für diese außergewöhnliche Spendenaktion. Es sei immer wieder beeindruckend, was sich Menschen einfallen ließen, um die Arbeit der „Hilfsgruppe Eifel“ zu unterstützen. Durch die Spendenbereitschaft der Eifeler Bevölkerung sei es in den 30 Jahren des Bestehens gelungen, soziale Projekte mit neun Millionen Euro zu finanzieren. Greuel: Das ist viel Geld, das uns die Eifeler anvertraut haben!“

pp/Agentur ProfiPress

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