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19,7 Millionen ausgezahlt

Fluthilfe für Private in Mechernich – 670 Anträge in unserem Stadtgebiet – Bearbeitung ist zu 98,7 Prozent abgeschlossen – Stadt unterstützte Bürger bei der Antragstellung

Wer nicht entsprechend versichert war, konnte nach der Flut einen Antrag auf Fluthilfe beim Land NRW stellen. Im Raum Mechernich taten dies 690 Personen. Foto: Archiv/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Vor einem Monat jährte sich die verheerende Hochwasserkatastrophe, die im Sommer 2021 auch die Stadtteile von Mechernich empfindlich getroffen hat, zum vierten Mal. Haus- und Grundstücksbesitzer, die nicht – oder nicht ausreichend – gegen ein solches Unglück versichert waren, konnten beim Land NRW einen Antrag auf finanzielle Wiederaufbauhilfe stellen. Hierbei waren unter anderem auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kreis und Kommunen über lange Zeit behilflich. (Wer bisher noch nicht tätig wurde: Anträge können bis zum 30.06.2026 bei der Bezirksregierung Köln gestellt werden.)

Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Voussem jetzt mitteilte, haben im Stadtgebiet von Mechernich 670 Privathaushalte von diesem Angebot Gebrauch gemacht. 98,7 Prozent der privaten Fluthilfe-Anträge (die meisten im gesamten Kreisgebiet) seien inzwischen bearbeitet worden.  19,7 Millionen Euro haben Betroffene aus Mechernich bewilligt bekommen. Zum Vergleich: In Kall waren es 19,4, in Nettersheim 3,8 und Zülpich 16,21 Millionen. Insgesamt flossen 338,7 Millionen Euro Fluthilfe an Privatpersonen in unserem Kreis. Die größte Unterstützung benötigten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Euskirchen (116,39 Millionen Euro) und von Bad Münstereifel (61,85 Millionen Euro). 

Wiederaufbau öffentlicher Gebäude fast abgeschlossen

Auch auf öffentlicher Seite geht es in Mechernich mit dem Wiederaufbau in großen Schritten voran. Die Schäden in Gesamthöhe von mehr als 30 Millionen Euro, die hauptsächlich an Brücken, Straßen und Wirtschaftswegen entstanden seien, sind laut dem ersten Beigeordneten der Stadt Mechernich, Thomas Hambach, inzwischen schon zu großen Teilen beseitigt. „Glücklicherweise gibt es bei uns nicht so viele öffentliche Gebäude, die an fließenden Gewässern liegen. Bis auf die beiden Feuerwehrhäuser in Kommern und Lückerath, die derzeit neu errichtet werden, hielt sich der Schaden an städtischen Hochbauten daher in Grenzen. Die nächsten Jahre werden aber insbesondere noch einige Brücken erneuert werden müssen.“ 

pp/Agentur ProfiPress

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