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14 von 15 bereits unter dem Grenzwert

In der Wasseraufbereitungsanlage Düttling waren am Freitag bei einer Kontrolle leicht erhöhte Werte für Blei im Trinkwasser festgestellt worden – Bei den neuen Proben liegt Hergarten noch leicht über dem Grenzwert - Vorsorglich soll das Trinkwasser in den betroffenen Ortschaften weiterhin nicht für Kinder unter zwei Jahren verwendet werden

In der Wasseraufbereitungsanlage Düttling waren bei einer routinemäßigen Kontrolle leicht erhöhte Grenzwerte für Blei festgestellt worden. Bei den neuen Messungen, die direkt im Trinkwassernetz vorgenommen wurden, liegen jetzt 14 von 15 Orte unter dem Grenzwert. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Düttling – In der Wasseraufbereitungsanlage Düttling waren am Freitag (8. Mai) bei der routinemäßigen Kontrolle leicht erhöhte Grenzwerte für Blei festgestellt worden. Nun liegen die Ergebnisse der Zwischenproben vor, wie die Stadtwerke Mechernich am heutigen Montag, 11. Mai, mitteilen.

„Von den betroffenen 15 Orten liegen wir bei 14 unter den gültigen Grenzwerten im Verteilernetz des Trinkwassers. In Hergarten haben wir allerdings den Wert dort immer noch geringfügig überschritten. Wir arbeiten daran, auch dort zügig wieder im Normbereich zu sein“, so Betriebsleiter Mario Dittmann.

In dem Hergartener Trinkwassernetz waren auch bei den neuen Proben 0,011 mg/Liter und damit leicht erhöhte Werte für Blei gemessen worden. Der zulässige Grenzwert für Kinder liegt bei 0,01 mg/Liter. Für Erwachsene gilt grundsätzlich ein Wert von 0,08 mg/Liter, also deutlich über den gemessenen Werten.

„Die Umstellung der Filter in der Wasseraufbereitungsanlage in Düttling zeigt schon Wirkung“, so Dittmann. In dem Trinkwasser dieser Anlage komme von Natur aus Blei vor, deshalb müsse es gefiltert werden. Das Wasser sei ein Naturprodukt und auf Grund der Geologie, Wasserchemie und anderer Faktoren ändere es sich stetig.

 

Weiterhin kein Trinkwasser
für Kinder unter zwei Jahren

 

Mario Dittmann weist nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt darauf hin, dass Kinder unter zwei Jahren in den betroffenen Ortschaften weiterhin kein Leitungswasser zum Trinken erhalten sollten. „Vorsorglich für die kommenden 14 Tage“, so Dittmann. In dieser Zeit werde das Trinkwasser in kurzen Abständen eng überprüft.

Auch für die Zubereitung von Kleinkindernahrung sollte noch kein Wasser aus der Leitung benutzt werden. Stattdessen sollte bis auf weiteres handelsübliches Mineralwasser aus Flaschen verwendet werden. Ein Abkochen des Leitungswassers sei nicht ausreichend.

Das gilt für Hergarten aber auch weiterhin für Düttling im Stadtgebiet Heimbach sowie im Stadtgebiet Mechernich in den Orten Bergbuir, Bescheid, Bleibuir, Berg, Eicks, Floisdorf, Glehn, Hostel, Lückerath, Schützendorf, Voißel, Wielspütz und Gewerbegebiet Strempter Heide.

pp/Agentur ProfiPress

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