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Autos raus, Platten rein

Männergruppe aus Eiserfey trifft sich zum Tischtennis in der Autogarage – Journalistin Steffi Tucholke besuchte die Truppe für das Sonderheft „Wir in Mechernich – Goldhochzeit zwischen Mechernich und Kommern“

Treffen sich jeden Mittwoch zum Tischtennis in der Autogarage (von links): Lothar Richter, Raimund Ullrich, Wolfram Bürgel, André Nendza, Thomas Fischer und Walfried Heinen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Faires Spiel und danach eine gemütliche „Manöverkritik“ machen die Tischtennistreffen in Eiserfey aus. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Die Eiserfeyer spielen nach den etablierten „Hausregeln“. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

„Ich wollte eine schöne, gemütliche Männerrunde, die nicht abends vor dem Fernseher sitzt und Bier trinkt, sondern sich sportlich betätigt“, erzählt Raimund Ullrich (3. v. l.). Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

 

 

Mechernich-Eiserfey – Nur eines der vielen Beispiele von Gemeinschaftsgefühlen in Mechernich: Jeden Mittwoch nach Feierabend heißt es in der Autogarage von Raimund Ullrich in Eiserfey: Autos raus, Tischtennisplatten rein. Und dann wird zwei Stunden gespielt, in einer Runde von bis zu zehn Männern. „Ich wollte eine schöne, gemütliche Männerrunde, die nicht abends vor dem Fernseher sitzt und Bier trinkt, sondern sich sportlich betätigt“, erzählt Raimund Ullrich gegenüber Steffi Tucholke in seiner improvisierten „Sporthalle“.

 

 

Der sportliche Aspekt ist dennoch nur ein Teil, der die Tischtennistreffen ausmacht. Da wäre noch die Musik, die jedes Mal ein aktuelles Thema hat – wie beispielsweise ein Santana-Abend nach dem Zusammenbruch des Musikers auf der Konzertbühne. Und nach der Tischtennissession sitzt die Gruppe natürlich trotzdem noch gemütlich bei einem Bier zur „Manöverkritik“ zusammen.

 

Die Erfahrungen der Männer mit dem Tischtennisschläger sind ganz unterschiedlich, professionell hat aber keiner von ihnen zuvor gespielt. „Das war früher die klassische Freizeitbeschäftigung beim Militärdienst“, sagt Wolfram Bürgel. Und Lothar Richter erinnert sich: „Als Kind habe ich mit meinem Bruder Tischtennis auf dem ausziehbaren Küchentisch gespielt.“

 

 

„Manchmal gewinnt man auch“

 

Heute spielen sie nach den etablierten „Hausregeln“ in der Autogarage. „Nach so einem Spiel fühlt man sich richtig gut“, sagt Lothar Richter und Thomas Fischer ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Manchmal gewinnt man auch, das ist dann besonders schön.“

 

 

Auf zwei Platten wird in der Garage gespielt. Für gewöhnlich spielen die Männer im Doppel, je nach Spielerzahl aber auch im Einzel. Die Teams werden „streng nach Zufallsprinzip“ gebildet, so Wolfram Bürgel. Streit gebe es im Spiel nicht, sind sich Eiserfeyer einig – nur bei der Musik gebe es manchmal Diskussionen. Während des Spiels herrscht dann auch konzentrierte Stille in der großen Garage. Zu hören ist neben der tagesaktuellen Musikauswahl nur das „klack-klack“ der Bälle auf der Platte.

pp/Agentur ProfiPress

 

 

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