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©Stadt Mechernich/Ralph Sondermann

Die Höhlen

Alle reden von DER Kakushöhle. Vielmehr müsste aber von DEN Kakushöhlen die Rede sein. Schließlich handelt es sich um drei Höhlen, und zwar um die "Große Kirche“,  die "Dunkle Kammer“ und das "Kalte Loch“. 

Aber der Reihe nach: Vom Parkplatz kommend erwartet den Besucher bereits nach wenigen Metern eine historische Kuriosität. Die so genannte Kaiserbüste ist streng genommen gar keine: Der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. begrüßt die Besucher des Travertinfelsens kopflos.

Dabei war die von der Ortsgruppe Feytal gestiftete Büste am 28. Juli 1907 unter großem Brimborium eingeweiht worden. Das Standbild stammte aus dem Atelier des Kölner Bildhauers Adalbert Degen und zeigte den Kaiser in der Uniform des Garde du Corps, also mit Adlerhelm, Kürrasier (Brustpanzer) und Marschallstab. Die Büste galt lange Zeit als verschollen und wurde erst 1987 bei Aufräumarbeiten im Geröll entdeckt. Das Haupt wurde bis heute nicht mehr entdeckt.

Beim Eintritt in die „Große Kirche“ unterhalb des riesigen 
Kalkfelsens fallen dem Besucher die imposanten Ausmaße der Höhle ins Auge: Sie ist 8 mal 10 Meter groß und etwa fünf Meter hoch. In den Sedimentschichten wurden die Archäologen fündig. Neben Steingeräten des Neandertalers und Tierknochen konnten drei Feuerstellen der Urmenschen nachgewiesen werden.

Das Alter dieser Feuerstellen wurde auf 80.000 bis 50.000 Jahre vor Christus geschätzt.Verlässt der Besucher diese Höhle Richtung Osten, stößt er auf eine Treppe. Auf halber Höhe der Treppe erweitert sich zur linken Hand die Wand zu einer tiefen Spalte, der sogenannten "Dunklen Kammer".

Folgt man diesem Weg weiter, gelangt man über einen abwärts führenden Weg zu einer mächtigen Betonwand. Im Jahr 1977 drohten tonnenschwere Steinbrocken in die Tiefe zu stürzen. Um Besucher nicht zu gefährden, wurden die absturzgefährdeten Teile durch Betonarmierungen gesichert. Im Zuge der Sicherungsarbeiten wurden gerade an dieser Stelle die erfolgreichsten Ausgrabungen an den Kakushöhlen gemacht, wobei viele Überreste von Tieren gefunden wurden.

Oberhalb der Betonwand findet sich das „Kalte Loch“. Diese Höhle ist durch eine Mauer halb verschlossen. Darunter liegen Sedimente aus der letzten Eiszeit.
Um zur kleinen Höhle zu gelangen, muss man zunächst das Plateau des Kartsteinfelsens erreichen. Dort findet sich zur linken Hand der schmale Eingang zur kleinen Höhle. Hier überwinterte in Urzeiten der Höhlenbär, wie sich an gefundenen Überresten beweisen ließ. Der Kölner Archäologe Carl Rademacher entdeckte hier zudem eine Abfallgrube keltischen Ursprungs. Über das Plateau hinweg führt der Weg wieder hinab zum Café.

©Stadt Mechernich/Ralph Sondermann
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Schumacher, Gabriele
/ Zi.:021
Telefon: 02443 49-4322
g.schumacher@mechernich.de

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Montag & Dienstag: Ruhetage
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