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©Stadt Mechernich/Ralph Sondermann

Geschichten und Geschichte

Im mittleren Eiszeitalter vor etwa 300.000 Jahren entstanden die Kartsteinfelsen und dienten nicht nur Tieren als Unterschlupf. Seitdem ranken sich zahlreiche Sagen und Geschichten um die landläufig als "Kakushöhle" bekannten Höhlen. 
Wer war der Riese Kakus, der gegen den Held Herkules kämpfte? Welches Spiel hat der Teufel mit den Bauern gespielt? Viel Spannendes gibt es zu erzählen, und das nicht nur für die Kleinen…

Forschung und Geologie

Während der Weichselkaltzeit suchten Jäger- und Sammlergruppen der Neandertaler diese Höhlen auf. 

Sie hinterließen zahlreiche Steingeräte der mittelpaläolithischen „Technologiekomplexe“ der Epochen „Mousterien“ und „Micoquien“. Diese dienten z. B. als Speerspitzen, mit denen die Neandertaler in den kalten Steppen Wildtiere jagten.

Zahlreiche Tierknochen der sogenannten Mammutsteppenfauna wurden in den Höhlen abgelagert. Anhand dieser Knochen sind folgende Tierarten nachgewiesen: Mammut, Wollnashorn, Rentier, Moschusochse, Steppenwisent, Riesenhirsch, Pferd, Höhlenbär, Höhlenhyäne, Höhlenlöwe, Wolf und Eisfuchs. 

Vor etwa 40.000 Jahren trat in Mitteleuropa erstmals der moderne, heutige Mensch Homo sapiens sapiens auf (Beginn des Jungpaläolithikums).

Vor ca.16.000 Jahren jagten eiszeitliche Steppenjäger dieser modernen Menschenform auch am Kartstein; dafür sprechen typische Feuersteinklingen dieser Zeit.

Im Spätpaläolithikum wurde das Klima vor ca. 13.000 Jahren deutlich wärmer. In den Birken-Kiefern-Wäldern der Klimastufe des sogenannten Allerödjagten Waldjäger der Federmesser-Gruppe mit Pfeil und Bogen Rothirsch, Bieber, Auerochse und Elch. Typische Steingeräte dieser Zeit, die sogenannten Federmesser, die – anders als der Name vermuten lässt – als Projektile von Pfeilen dienten, sind auch am Kartstein belegt.

Am Ende der letzten Eiszeit (der sogenannten Jüngere Dyraszeit) wurde es nochmals deutlich kälter. In der damaligen Offenlandschaft folgten Rentierjäger der „Ahrensburger Kultur“ den Herden auf ihren saisonalen Zügen zwischen Norddeutscher Tiefebene (Winter) und Mittelgebirge (Sommer). Typische Stielspitzen belegen die Anwesenheit dieser Jägergruppen am Kartstein. 

Vor 11.600 Jahren begann die auch heute noch anhaltende Warmzeit, das Holozän. Die Menschen lebten als Jäger, Sammler und Fischer in den Wäldern dieser Warmzeit. Im Neolithikum ab der Zeit vor 7.300 Jahren wurden die Menschen sesshaft und begannen Ackerbau und Viehzucht zu treiben. Wiederum belegen Pfeilspitzenfunde sowie nun auch die Reste von Tongefäßen die Anwesenheit von Menschen dieser Kulturstufe am Kartstein.

Aus der Eisenzeit ab 800 v. Chr. stammen vom Plateau des Kartsteins Reste eines Ofens zur Eisenverhüttung. Vermutlich geht auch die Abschnittsbefestigung auf dem Kartstein auf diese Zeit zurück. Wahrscheinlich nutzte man sie auch in der nachfolgenden römischen Zeit und während des Mittelalters. An Funden dieser Zeitstufen sind spätantike Münzen sowie römische und mittelalterliche Keramikreste zu nennen.

Während der 1920-er Jahre drohte die Zerstörung des Kartsteinfelsens durch seine Nutzung als Steinbruch. Hier wurden Steinquader gebrochen und zu Futtertrögen verarbeitet. 1932 wurde der Kartsteinfelsen unter Naturschutz gestellt, damit blieb dieses einzigartige Natur- und Kulturdenkmal erhalten.

Haben Sie noch Fragen?
Schumacher, Gabriele
/ Zi.:021
Telefon: 02443 49-4322
g.schumacher@mechernich.de

Allgemeines

Flyer "Kartstein und Kakushöhle"

Hinweise für Menschen mit Behinderung

Öffnungszeiten des Cafés "Zur Kakushöhle"

April bis Oktober
Montag: Ruhetag
Dienstag - Freitag: 11 - 19 Uhr
Wochenende & Feiertage: 11 - 20 Uhr

November bis März
Montag & Dienstag: Ruhetage
Alle anderen Tage: 11 - 18 Uhr

 Veranstaltungen

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