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Ein Siegerstrahlen bedeckt die Gesichter - sowohl bei den „Jugend forscht“-Preisträgern, als auch bei Schulleiter Micha Kreitz (4. v. r.) sowie den betreuenden Fachlehrern Alexander Schreiber (l.), Maria Plum (2. v. r.) und Andreas Maikranz (r.). Foto: Franz-Josef Kursch/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Sechs Teilnehmer, sieben Preise

19.05.2022

Gymnasium Am Turmhof räumt sieben Preise bei „Jugend forscht“ ab – Erfolgsquote konstant hoch – Erneut nur digital – Jury war begeistert – „Workshop“-Einladung für Lehrer Alexander Schreiber

Mechernich/Bonn - Sechs Schülerinnen und Schüler des Mechernicher „Gymnasium Am Turmhof“ (GAT) haben in diesem Jahr am renommierten „Jugend forscht-Regionalwettbewerb Köln/Bonn/Eifel“ teilgenommen und dabei diverse Erfolge erzielt. Pandemiebedingt fand er in diesem Jahr wieder digital statt und wurde von der Universität Bonn ausgerichtet. Die Schülerinnen und Schüler des GAT haben im Vorfeld ihre Arbeiten eingereicht und sich den Fragen der Jury - bestehend aus Professoren der jeweiligen Fachgebiete und externen Experten - gestellt.

„Mint“-Koordinator Andreas Maikranz berichtete dem Bürgerbrief, dass Juliette Heinrichs das Thema „Antibiotikaresistenzen bei Bakterien der Hautflora bei medizinischem Personal“ erforscht hatte, Simon Hoeffgen „Gewässerökologie – Wasserqualität des Bergbachs“, Antonia Wehner „Können Cola und Orangensaft die Aussagekraft von Corona Antigen Schnelltests beeinflussen?“, Luis Dohmen „Lokale Gewässerökologie“, Anna Brenner „Untersuchung von Böden auf ihre Biodiversität im Stadtgebiet Mechernich“ und Anne Drehsen „Wie entwickeln sich verschiedene Amphibienpopulationen im Raum Mechernich?“

 

„Ich kann es jedem empfehlen!“

 

„Die Schülerinnen und Schüler konnten insgesamt sieben Preise gewinnen“, berichtete Maikranz freudig weiter. So konnte Juliette Heinrichs einen zweiten Platz im Fachgebiet Biologie belegen und wurde, zusammen mit Antonia Wehner, mit dem Sonderpreis „Biomedizin – Strukturbiologie erleben“ ausgezeichnet. Simon Hoeffgen, Anna Brenner und Anne Drehsen mit weiteren Sonderpreisen der Jury, aber auch der Projektkurs Biologie erhielt einen Sonderpreis. Alexander Schreiber, selbst Biologielehrer, erhielt darüber hinaus eine Einladung zum Workshop „Digitalisierung, Schule und außerschulische Lernorte“.

Zwei der jungen Forscher berichteten dem Bürgerbrief über ihre Eindrücke. Anna Brenner aus der „Qualifikationsphase zwei“ (Q2, 12. Klasse): „Ich habe mich in meiner Arbeit mit der Biodiversität (Artenvielfalt) an verschieden Standorten in Mechernich, in Zusammenhang mit der Relevanz des Naturschutzes beschäftigt. Das Feedback und die Verbesserungsvorschläge der Juroren haben mir neue Anregungen für eine mögliche Weiterarbeit an verschiedenen Teilbereichen meiner Forschung gegeben, was mir sehr weiterhilft“

Anne Drehsen, ebenfalls Q2, betonte: „Mein Thema bei der Projektkursarbeit war »Wie entwickeln sich verschiedene Amphibienpopulationen im Raum Mechernich??«. So arbeitete ich mit dem Nabu zusammen und habe viel zu einzelnen Amphibienpopulationen gelernt. Durch das Feedback der Jury wurde mir dann deutlich, was ich an meiner Arbeit noch verbessern kann. Im Großen und Ganzen hat mir alles sehr großen Spaß gemacht und ich kann nur jedem, der die Möglichkeit hat empfehlen, selbst am Wettbewerb teilzunehmen!“

 

Erfolge am laufenden Band

 

„Jugend forscht“ ist der renommierteste Schülerwettbewerb in Deutschland. Das GAT nimmt seit vielen Jahres erfolgreich daran teil und könne, so ein stolzer Andreas Maikranz, „in jedem Jahr Erfolge aufweisen“. Dabei lernen die Teilnehmer, wie man seine Ergebnisse vor eine Expertenjury am besten vorstellt und können erste Kontakte zu weiteren Interessierten aus anderen Schulen sowie zu Professoren und Experten knüpfen. Maikranz ergänzte: „In Präsenz hätten sie auch erstmals die Möglichkeit, „Uniluft zu schnuppern“, denn die Schülerinnen und Schüler verbringen eigentlich einen Tag an der Universität Bonn und werden von der Jury geprüft. Am frühen Abend findet im Regelfall eine feierliche Siegerehrung statt“

pp/Agentur ProfiPress



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