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Erster Jahrgang, 1. Ausgabe, 11. April 1969: „Zum Geleit“ zeichnen der erste Gemeinde- und Amtsbürgermeister Peter Giesen und der erste Amts- und neue Großgemeindedirektor Helmut Rosen. Repro: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Schätze aus dem Stadtarchiv

02.12.2019

50 Jahre „Mechernicher Bürgerbrief“: Stadtarchivarin Beate Meier hütet Relikte der Stadtgeschichte aus Jahrhunderten

Mechernich – Am 11. April 1969 erschien der erste „Mechernicher Bürgerbrief“ – pünktlich zur ersten kommunalen Neugliederung mit der Fusion zu den damaligen Großgemeinden Mechernich und Veytal, die drei Jahre später, 1972 zu einem kommunalen Gebilde verwoben wurden.

Es kam „zusammen, was strukturell und mentalitätsmäßig schon immer zusammengehörte“, so formulierte es der aktuelle Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick in seiner Neujahrsansprache zum Jubiläumsjahr 2019.



Eine der ersten Aufgaben des „Bürgerbriefs“ war es, den damals 14.500 Einwohnern die neuen kommunalen Strukturen zu erklären: Weyer aus dem früheren Amtsbezirk Zingsheim und Bergbuir aus dem dem Amt Hergarten würden fürderhin zusammengehören… Repro: Beate Meier/Stadtarchiv/pp/Agentur ProfiPress

Darüber berichtete der „Mechernicher Bürgerbrief“ selbstverständlich ebenso wie 1975 über die Stadtwerdung oder 1972 über „das“ gesellschaftliche Nachkriegserlebnis überhaupt, die nordrhein-westfälische Landdesgartenschau im Kommerner Mühlenpark, für den damals ein Gelände namens „Bärenschweiz“ - halb Feuchtbiotop, halb Bergwerkshalde und Mülllager - trockengelegt und grundsaniert wurde.

Der „Mechernicher Bürgerbrief“ karikierte mit Zeichnungen von Josef Neuburg Ereignisse oder zeichnete mit den Federn der Regionalhistoriker Norbert Leduc, Karl Abel, Albert Velser sowie last not least Anton und Peter Lorenz Könen geschichtliche Ereignisse nach. Im Vordergrund stand jedoch immer wieder das aktuelle politische Zeitgeschehen.

Parteipolitischer Proporz

1972 nach der zweiten kommunalen Neugliederung vermeldete „das Mitteilungsblättchen“, wie der Bürgerbrief damals noch im Volksmund hieß - später auch aus Spott auf Stadtdirektor Helmut Rosen „Rosenblättchen“ - die Berufung des ersten Bürgermeistertrios, bei dem noch streng geographischer Proporz im Großgemeindegebiet gewahrt wurde: Peter Giesen (Mechernich) wurde Bürgermeister, Josef Linden (Obergartzem) erster und Wolfgang Thannhäuser (Bleibuir) zweiter stellvertretender Bürgermeister.

Alle drei gehörten zur Union – parteipolitischer Proporz kam erst später mit Peter Schüller als Vize- und später sogar erstem SPD-Bürgermeister am Bleiberg auf. Genosse Winfried Schoeller wurde neben dem CDU-Stadtdirektor Bernhard Wachter erster leitender Kommunalbeamter einer anderen Partei als der CDU.



Gruppenbilder nach dem Ende ihrer Ära: Nach ihren letzten Sitzungen ließen sich die Mitglieder der Amtsvertretungen Mechernich (oben) und Hergarten (unten) für den „Mechernicher Bürgerbrief“ fotografieren. Repro: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mit einer Mischung aus beiden damaligen großen Volksparteien – auch darüber berichtete der Bürgerbrief – fuhr die Stadt Mechernich auch in den ersten Wahlperioden von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick seit 1999 gut, denn sein Beigeordneter Christian Baans gehörte ebenfalls der sozialdemokratischen Partei an. Auch das Verhältnis zu seinen Stellvertretern Peter Wassong (CDU, letzter ehrenamtlicher Bürgermeister) und Robert Ohlerth (SPD) war ganz ausgezeichnet.

Seither bildete Schick, der im Jubiläumsjahr 2019 (50 Jahre Bürgerbrief, zehn Jahre neues Rathaus, 50 Jahre Kommunale Neugliederung) gemeinsam mit seinem Ersten Beigeordneten Thomas Hambach und Dezernent Ralf Claßen die Stadtverwaltung Mechernich leitet, neue Fachbereiche und Teams. Und scharte so nach und nach eine moderne Stadtverwaltung um sich, die Kompetenz und Entscheidungsfähigkeit auf viele Schultern im Rathaus verteilt.

Der „Mechernicher Bürgerbrief“ berichtete nicht nur über die Turbulenzen der Mechernicher Citysanierung und jahrzehntelange Streitigkeiten um den Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes, sondern auch über die erfolgreiche Lösung dieser für unüberwindlich gehaltenen Probleme im Nachkriegs-Mechernich.

Innenstadt erneuert

So ist die Innenstadt heute kaum wiederzuerkennen. Neben dem neuen Rathaus sind Polizei und Agentur für Arbeit eingezogen, gegenüber rahmen Geschäfts- und Wohnhäuser eine völlig neue Form von Rathausplatz ein.

Über die Jubiläumsfeierlichkeiten 40 Jahre nach der Stadtwerdung mit dem ersten Mechernicher Stadtfest berichtete der „Bürgerbrief“ 2015 ebenso wie 2004 über die Einweihung und den Betrieb des supermodernen Familienbades „Eifel-Therme Zikkurat“, die neue Sporthalle, das nach und nach komplettierte Schulzentrum mit allen Schulformen, den Durchstich Bahnhofsberg und alle anderen Ereignisse der vergangenen 50 Jahre.



Schlagzeilen nach der ersten Kommunalwahl 1969 für die Großgemeinde: Das Bürgermeistertrio heißt Peter Giesen, Karl Engel und Franz-Josef Lauterbach. Repro: Beate Meier/Stadtarchiv/pp/Agentur ProfiPress

Ein halbes Jahrhundert „Mechernicher Bürgerbrief“ – blättern Sie sich durch die nächsten Seiten und viele Beispiele aus 50 Jahren aus den von Beate Meier im Mechernicher Stadtarchiv gebunden bewahrten alten Stadtzeitungen, die so dokumentiert bereits zu einem „Schatz“ der Mechericher Kommunalgeschichte geworden sind.

Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress



Fast 50 Jahre nach der Verschwisterung mit dem französischen Nyons schloss Mechernich eine Europäische Städtefreundschaft mit dem polnischen Skarszewy. Für den „Mechernicher Bürgerbrief“ berichtete Renate Hotse (Agentur ProfiPress) aus Pommern. Repro: Beate Meier/Stadtarchiv/pp/Agentur ProfiPress

Vor der zweiten kommunalen Neugliederung 1972, der Fusion von Veytal und Mechernich, bereiten die Gemeindebeauftragten Karl-Heinz Gehrke und Helmut Rosen die Leser des „Bürgerbriefs“ auf die neue Situation vor. Repro: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Eine neue Zeit bricht an (v.l.): Stadtdirektor Bernhard Wachter, sein Vorgänger Helmut Rosen als Verwaltungschef und Winfried Schoeller, sein Nachfolger als Erster Beigeordneter. Letzter ehrenamtlicher Bürgermeister war zu der Zeit Peter Wassong. Danach beerbte der Niedersachse Heinrich Schaper Wassong und Wachter und wurde erster hauptamtlicher Bürgermeister. Repro: Beate Meier/Stadtarchiv/pp/Agentur ProfiPress

Festakt zur Stadtwerdung im Oktober 1975: Der „Mechernicher Bürgerbrief“ war stets dabei. Die Fotos machte damals noch Hans-Günther Nikolay, auch über seine Pensionierung bei der Stadtverwaltung Mechernich hinaus. Heute sind die Reporter der Mechernicher Agentur „ProfiPress“ die Hauptlieferanten von Nachrichten und Bildern vom Blei- und Greesberg. Repro: Beate Meier/Stadtarchiv/pp/Agentur ProfiPress

Fest im Sattel, alle wiedergewählt: Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und seine Stellvertreter Peter Wassong (l., CDU) und Robert Ohlerth (r., SPD) am 29. Oktober 2004. Repro: Beate Meier/Stadtarchiv/pp/Agentur ProfiPress

25 Jahre in führender Verwaltungsposition: Stadtdirektor Helmut Rosen mit Ehefrau Christel, Sohn Wolfgang und treuen Weggefährten und Mitarbeitern aus diversen Räten und Verwaltungen in Mechernich und Hergarten. Repro: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Dank Inge und Walter Eich, die damals noch als Erstspender ungenannt blieben, entstand Ende 2005 die gemeinnützige Mechernicher Bürgerstiftung, deren Vorsitzender heute Stadtdezernent Ralf Claßen ist. Bei der Gründung führte noch Erster Beigeordneter Christian Baans die Geschäfte. Er schied später krankheitsbedingt bei der Stadtverwaltung Mechernich aus, macht seither aber immer wieder als Entwickler spezieller Verwaltungssoftware und kommunaler Vergleichsportale bundesweit auf sich aufmerksam. Repro: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der „Mechernicher Bürgerbrief“ erscheint in Farbe: Einweihung und Bürgerfest am neuen Rathaus. Repro: Beate Meier/Stadtarchiv/pp/Agentur ProfiPress

Hochbetrieb, wohin das Auge blickt: Bilderseite im „Mechernicher Bürgerbrief“ über die Landesgartenschau 1972 in der zum „Mühlenpark“ umfunktionierten „Bärenschweiz“. Repro: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Immer wieder kommt es zu öffentlichen Festakten mit Bundeswehrbeteiligung in der Garnisonsstadt Mechernich. Hier ein Vorbericht zum „Großen Zapfenstreich“ auf der Titelseite des „Mechernicher Bürgerbriefs“. Repro: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Karnevalistisch gelassen sah Karikaturist Josef Neuburg die bevorstehende Einigung der „Großen“ von Grees- und Bleiberg. Mit etwas gutem Willen kann man in den Gesichtern der abgebildeten Senatoren die Konterfeis der früheren kommunalen Spitzenbeamten Norbert Leduc und Helmut Rosen erkennen. Letzterer machte das Rennen um den Posten des Gemeinde- und späteren Stadtdirektors, Ersterer suchte das Weite, wurde aber zum großen Heimatforscher und Chronisten unter anderem mit Buchpublikationen über Kommern und Eicks. Repro: Beate Meier/Stadtarchiv/pp/Agentur ProfiPress

Vor 20 Jahren: Der „Mechernicher Bürgerbrief“ berichtet in seiner Ausgabe am 15. Oktober 1999 über die Vereidigung des neuen hauptamtlichen Bürgermeisters Dr. Hans-Peter Schick durch Altersratspräsident Johannes Dederich (SPD, Breitenbenden). Repro: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Immer wieder ist der „Mechernicher Bürgerbrief“ journalistischer Augenzeuge historischer Momente, hier die Berichterstattung vom 20-Millionen-Bauprojekt „Durchstich Bahnhofsberg“ am 9. Januar 2015. Repro: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Ausgabe vom 29. Juni 2009: Der „Bürgerbrief“ berichtet vom Festakt 150 Jahre Kreiskrankenhaus Mechernich: Der örtliche Journalist und Diakon Manfred Lang hält die Rede. Repro: Stadtarchiv/pp/Agentur ProfiPress

Im „Mechernicher Bürgerbrief“ am 10. September 2004 steht die Schlüsselübergabe in der fertigen Eifel-Therme Zikkurat auf der Titelseite. Das zunächst umstrittene Bürger- und Familienbad ersetzte das damals veraltete Gartenhallenbad von 1972 – allerdings steht die Eifel-Therme nicht im Kernort, was manche „Lokalpatrioten“ gewaltig störte. Repro: Beate Meier/Stadtarchiv/pp/Agentur ProfiPress

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