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Sportschützen und Funktionäre der Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft Kommern von 1859 e.V. auf dem hochmodernen Kurz- und Langwaffenschießstand in der komplett gedämmten, schallisolierten, be- und entlüfteten Mehrzweckhalle. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Jetzt knallt fast nichts mehr!“

24.05.2023

Kommerner Sebastianus-Schützen investieren fast 300.000 Euro aus Förder- und Eigenmitteln in die energetische, umwelt- und schießtechnische Professionalisierung ihres Schützenhauses – „Ewige Baustelle“ wird „eine der modernsten Schießsportanlagen im Schützenbezirk“

Mechernich-Kommern – In Schießsportkreisen wird das Kommerner Schützenhaus seit Jahrzehnten spöttisch „die ewige Baustelle“ genannt. Doch jetzt ist Schluss mit diesem Vorurteil: Noch im Wonnemonat Mai 2023 kommen Sanierung, Dämmung, Modernisierung und der geräuscharme Umbau der Schießstände zum Abschluss, für die die Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft Kommern 1859 e.V. in den vergangenen beiden Jahren nicht weniger als rund 300.000 Euro aufgewendet hat.

„Jetzt haben wir eine der modernsten Schießsportanlagen im ganzen Schützenbezirk“, freute sich Vorstandsmitglied Georg Abel bei einer Projektvorstellung vor Medienvertretern: „Und es knallt draußen fast gar nicht mehr!“ Damit steigt die Investitionssumme am bereits vor zehn Jahren grundsanierten Bruderschafts-eigenen Schützenhaus auf eine halbe Million Euro.

Der Bau stammt ursprünglich aus dem Jahr 1959, war aber nicht isoliert und nur mit Blech eingedeckt. Die Schießstände lagen zum Teil draußen und waren für die Nachbarschaft geräuschintensiv. „Dennoch hat sich nie einer beschwert“, lobt Kommandant Björn Schäfer im Gespräch mit der Agentur ProfiPress die geduldigen Anlieger des im Wohngebiet liegenden Schützenheims. Umso schöner sei es, dass man die Geräuschquelle durch die Sportstättenförderung jetzt eingedämmt habe.

 

3000 Arbeitsstunden

 

2012 wurden 200.000 Euro in die Grundsanierung gesteckt, jetzt 300.000 in Wärmedämmung, schießsportspezifische Be- und Entlüftung und professionelle Schießstandtechnik und Schallisolierung, so Vize-Präsident Wolfgang Henric-Petri. Dabei handelte es sich um 245.000 Euro Zuschüsse aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“. Die Schützenbruderschaft Kommern selbst wendete 62.000 Euro Eigenmittel auf, 3000 Arbeitsstunden und 17.000 Euro Eigenkapital.



Die neue Führungsmannschaft der Kommerner Schützen mit (v.l.) Jugendabteilungsleiterin Carmen Schulte, Kommandant Björn Schäfer, Schießmeister Volker Nehmke, Kassierer Hans-Willy Weber, Schützenpräsident Thomas Bank, Vize-Präsident Wolfgang Henric-Petri, Schriftführerin Dagmar Rabbeau-Nehmke, Beisitzer Frank Eichen und Ex-Vize-Präsident Georg Abel. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

 

Das war eine stramme Leistung“, so Kommandant Björn Schäfer, der den Abschluss des Projektes gemeinsam mit dem alten Vize-Präsidenten Georg Abel und seinem Nachfolger Wolfgang Henric-Petri dem Mechernicher „Bürgerbrief“ vorstellte. „Wir haben als Stadt Mechernich während der Förderprogramme in der Coronazeit eine ganz Reihe Maßnahmen für Vereine in der Stadt beantragt und unterstützt“, so Erster Beigeordneter Thomas Hambach.

 

Stadt Mechernich behilflich

 

„Die Maßnahme Kommern, die noch unter dem Präsidenten Hans Diethard Eichinger-Hess beantragt und in Angriff genommen worden ist, haben wir als Stadtverwaltung wohlwollend begleitet“, so der stellvertretende Chef der Stadtverwaltung.

Diese speziellen Sportstätten-Fördermittel hätten nur solchen Vereinen zugestanden, die selbst Eigentümerinnen der geförderten Sportstätten sind. Die Viertelmillion hätten die Kommerner Schützen selbst beantragt und durchbekommen, so Hambach. Andrea Milz, NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, gab die Förderung seinerzeit über den Euskirchener Landtagsabgeordneten Klaus Voussem bekannt.

Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich demnach auf 297.563 Euro, von denen das Land NRW durch die Förderung rund 82 Prozent übernahm. Der seinerzeit amtierende langjährige Präsident Eichinger-Hess gab damals als Ziele der Maßnahme an: „Dachsanierung, Wärmedämmung, Ausbau der Außenfassade, Ertüchtigung der Bogenschießsporthalle, Einbau einer leistungsfähigen Lüftungsanlage und Kurzwaffenstände, auf denen weitgehend alle Sportdisziplinen des Rheinischen Schützenbunds und des Bundes der historischen Schützenbruderschaften geschossen werden können“.

 

„Fast jeden Tag am Bau“

 

Der neue Vorstand um Präsident Thomas Bank, seinen Stellvertreter Wolfgang Henric-Petri, Kommandant Björn Schäfer, Schriftführerin Dagmar Rabbeau-Nehmke, Schatzmeister Hans-Willy Weber, Präses Prof. Dr. Hanns Fuhs, Jugendleiterin Carmen Schulte, Schießmeister Volker Nehmke und die Beisitzer Georg Abel, Martin Hessel und Frank Eichen melden nun Vollzug der ambitionierten Pläne.



Sieben Schießbahnen für Luftgewehr, Kleinkaliber, Kurzwaffen und Langwaffen in Kurzwaffenkalibern sowie vier hochmoderne digitalisierte Schießbahnen speziell für Luftgewehrschützen stehen jetzt schallisoliert und unter Dach zur Verfügung. Oben ist ein Teil der hochkomplexen Be- und Entlüftung zu sehen, die Pulverdämpfe „schluckt“ und gefilterte saubere Luft an die Umwelt abgibt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

 

Und das nicht ohne Stolz. „Einige Schützen haben sich mächtig ins Zeug gelegt und waren fast jeden Tag auf der Baustelle“, so Henric-Petri, der niemanden namentlich besonders hervorheben mochte. Die 1859 aus der Taufe gehobene Bruderschaft hat 84 Mitglieder, 16 weniger als vor der Pandemie.

„Der Schwund entspricht in etwa dem Mittel, das alle Vereine zu beklagen haben“, so Björn Schäfer, der Kommandant der 25 uniformierten historischen Schützen in der Bruderschaft. 40 der 84 Mitglieder sind aktive Sportschützen, so Vize-Präsident Wolfgang Henric-Petri: „Nur noch vier davon sind Jungschützen. Die Abteilung schwächelt am stärksten, die während Corona weder trainieren konnte, noch Wettkämpfe austrug.“

 

Jugendabteilung reaktiviert

 

Deshalb hätten viele Jungschützen den Spaß am Schießsport verloren: „Vier 18- und 19-Jährige sind noch aktiv in der von Carmen Schulte geleiteten Jugendabteilung, sie schießen Bogen, Luftgewehr und Pistole,“ so Henric-Petri.

Um sie herum soll jetzt die Jugendarbeit neue Fahrt aufnehmen auf insgesamt sieben Schießbahnen für Luftgewehr, Kleinkaliber, Kurzwaffen und Langwaffen in Kurzwaffenkalibern sowie vier hochmodernen digitalisierten Schießbahnen speziell für Luftdruckschützen mit Luftgewehr und Luftpistole. In der Multifunktionshalle wird auf 18- und 30-Meter-Bahnen außerdem Recurve-Bogen geschossen, ursprünglich auch von Kindern in Kooperation mit der Bogensport-AG der Grundschule Kommern.



In Schießsportkreisen wurde das Kommerner Schützenhaus spöttisch „die ewige Baustelle“ genannt, damit ist jetzt Schluss. Im Mai 2023 kommen Sanierung, Dämmung, Modernisierung und der geräuscharme Umbau der Schießstände zum Abschluss, für die die Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft Kommern 1859 e.V. in den vergangenen beiden Jahren rund 300.000 Euro aufgewendet hat. Archivfoto: Georg Abel/pp/Agentur ProfiPress

 

Schützenpräsident Thomas Bank schreibt: „Die Sankt-Sebastianus-Bruderschaft 1859 e.V. ist der zweitälteste Verein in Kommern, sieht sich in kulturhistorischer Verantwortung, arbeitet mit den anderen Vereinen aus Kommern zusammen und hat eine feste Bindung zur katholischen Grundschule. Sie ist Mitglied im Rheinischen Schützenbund (RSB) und im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS).“

Vize-Präsident Wolfgang Henric-Petri: „Wir fühlen uns dem Schießsport verpflichtet durch die Durchführung und Pflege schießsportlicher Übungen und Wettbewerbe für Jugendliche und Erwachsene. Wir treten für christliche Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung im privaten und öffentlichen Leben ein und dies insbesondere auch durch den Ausgleich sozialer Unterschiede im Geist der Geschwisterlichkeit, Werke christlicher Nächstenliebe und durch die Durchführung karitativer Aktionen.“

 

Ganzjahresnutzung

 

„Neben der energetischen Dachsanierung und energetischen Sanierung der Außenfassade des Vereinsheims und der Schießstätten war und ist die Ertüchtigung der Schießhalle für die ganzjährliche Nutzung das wichtigste Ziel der Förderung im NRW-Programm »Moderne Sportstätten 2022«“, so Kommandant Björn Schäfer.

Hinzu komme die Reduzierung der Umweltbelastung durch Ertüchtigung der Kugelfänge der Kurzwaffenstände, Verlegung der offenen Kurzwaffenbahnen in die Schießhalle und Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie die Modernisierung der Luftdruckschießstände durch eine elektronische Schießanlage.

pp/Agentur ProfiPress



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