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Im „Clubhaus“ der „Lanz Bulldog-Freunde Kakushöhle“ hängen Fotos neben Preisen und Geschenken der letzten drei Dekaden Vereinsgeschichte. Hier beispielsweise viele der Gründungsmitglieder in der Mitte. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Geschichte auf vier Rädern

24.01.2023

„Lanz Bulldog-Freunde Kakushöhle“ seit über 30 Jahren auf (alter) Achse – Verein sammelt sowie fährt historische Traktormodelle und haucht ihnen wieder neues Leben ein – Touren durch ganz Deutschland und sogar bis Nizza – Vernetzt im ganzen Land – Nächstes Mal an die Mosel

 

Mechernich-Dreimühlen – Alte Technik fasziniert und verbindet viele Menschen – und das nicht nur am Bleiberg. Doch sind es hier besonders, neben Klassikern wie dem Traktortreffen in Lückerath, die „Lanz Bulldog-Freunde Kakushöhle“, die sich den alten Schmuckstücken verschrieben haben wie kein anderer. Die Vereinsmitglieder kommen teils sogar aus Euskirchen und dem Dürener Gebiet, denn: „Die Liebe zu den Traktoren verbindet uns ganz einfach“, erklärte Wolfgang Breuer, Gründungsmitglied des Vereins in Dreimühlen.

Der Journalist Henri Grüger berichtete im Rahmen des Sonderheftes der „Goldenen Hochzeit“ von Mechernich und Kommern zum „Wir-Gefühl“ im Stadtgebiet.

1991 wurde die Gemeinschaft von ihm und Freunden alter Landmaschinen gegründet. Er selbst besitzt drei der „Bulldogs“, der älteste hat das Baujahr 1940. Die Interessengemeinschaft aus einem guten Dutzend Mitgliedern ist, neben den „Lanz Bulldogs“, beispielsweise auch in Besitz von legendären Marken wie „Deutz“, „Schlüter“, „Hanomag“ oder „Unimog“. Ganz nach dem Motto „Wasser drin, Öl drin, mem Hammer dropp“. Denn so ist die alte Technik nun mal: Simpel, aber zuverlässig.



Wolfgang Breuer hat den Verein 1991 mitgegründet, liebt alte Landmaschinen und ist besonders stolz auf seine teils über 80 Jahre alten „Lanz Bullldogs“. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

 

Die Truppe traf sich früher oftmals in Breuers Gartenhütte, die gleichzeitig als Vereinsheim dient und alle zwei Wochen „Em Stöffje“ in Eiserfey, zu organisatorischen Gesprächen, Austausch und wegen „Spaß an der Sache“, so Breuer und ergänzte: „In der Pandemie zwar nichtmehr so oft, doch so langsam fangen auch die Traktortreffen zum Glück wieder an. Bald fahren wir zum Beispiel zusammen an die Mosel und man merkt, wie auch die Begeisterung der Gemeinschaft wieder wächst!“

Gute Nachrichten für Liebhaber: „Jeder, der will kann sich uns anschließen. Ein paar junge Leute sind schon dabei, aber mehr Nachwuchs können wir immer gebrauchen!“, so Breuer.

Bayern, Buir oder Nizza?

Gegründet hat Wolfgang Breuer den Verein damals zusammen mit Josef und Toni Breuer, Willi Dederichs, Paul Trimborn, Otto Kiven und Klaus Schulz. Von den „Urvätern“ der „Lanz Bulldog Freunde“ sind allerdings auch schon viele verstorben, wie er mitteilte.

Wenn die Pandemie es nicht verhindert, besucht die Gruppe gerne zusammen Erntefeste oder Traktortreffen. Aber auch schon größere Touren haben sie hinter sich. So fuhren sie im Jahr 2006 zusammen ganze 1290,3 Kilometer von Mechernich bis nach Nizza, nur mit ihren alten Traktoren. Dazu erzählte Breuer: „Als wir dann damals in auf dem letzten Stück in einen großen Tunnel fahren wollten, hielt uns die Polizei an und schickte uns schnell wieder hinaus. Zwar haben wir aufgrund der Sprache nicht verstanden wieso, doch natürlich haben wir nicht aufgegeben und doch noch einen Weg gefunden!“ Rund drei Wochen brauchten sie hin und zurück samt Aufenthalt.

Regen Kontakt gibt es mit Vereinen in ganz Deutschland, beispielsweise mit den „Lanzfreunden Bayern“ oder den „Bulldogfreunden Kerpen-Buir“, die sie sogar zum 20-jährigen Jubiläum mit einem Holzkunstwerk beschenkten. Diese besuchten entweder Mechernich oder der Verein fuhr hin – selbstverständlich nicht ohne ihre alten Schätze. „Das sind aber nur zwei von vielen befreundeten Gruppen“, betonte Breuer schließlich stolz.

Nach 25 Jahren noch wie neu

Dann erzählte er: „Als ich ein Kind war, gab es nur solche Traktoren auf den Bauernhöfen. Doch als neue Technik ins Spiel kam, sind sie von der Bildfläche verschwunden. Irgendwann habe ich mich dann dazu entschieden, den ersten wieder aufzutreiben – und so fuhr ich nach Waldenrath, nahe der holländischen Grenze und kaufte den ersten Traktor mit 20 km/h Höchstgeschwindigkeit. Danach wurden es immer mehr, die teils auch 40 km/h schaffen. Einer seiner ältesten „Bulldogs“ hat beispielsweise nur einen Zylinder, 10,3 Liter Hubraum sowie 35 Pferdestärken und einen Weltkrieg überlebt.

Wolfgang Breuer restaurierte jedes seiner Lieblingsstücke selbst, manche verkaufte er auch: „Sobald die einmal wieder ordentlich laufen, muss man da gar nichts mehr dran machen. Manche habe ich vor 25 Jahren restauriert und sie sind immer noch wie neu!“

pp/Agentur ProfiPress



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