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Schulleiterin Dagmar Wertenbruch (v.l.) und die Koordinatorinnen Alexandra Ackermann und Anne Wloszkiewicz freuten sich über die Auszeichnung der Gesamtschule zur Referenzschule im Netzwerk Zukunftsschulen NRW. Foto: Gesamtschule Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

Gesamtschule Mechernich ist Referenzschule

12.07.2018

Besonders die individuelle Förderung als Leitkultur der pädagogischen Arbeit überzeugte – Andere Schulen können nun an der Gesamtschule hospitieren und sich fit für die Zukunft machen

Mechernich – Die Gesamtschule der Stadt Mechernich wurde bei der Regionalfachtagung der Zukunftsschulen NRW als Referenzschule ausgezeichnet. Damit wird die Arbeit der Mechernicher Gesamtschule zur individuellen Förderung beispielhaft hervorgehoben und gewürdigt. Als Referenzschule kommt ihr innerhalb aller Schulen eine besondere Rolle zu. Im Kreis Euskirchen ist sie erst die zweite Referenzschule und die erste aufbauende Schule mit dieser Gewichtung.

Die Gesamtschule Mechernich etabliert die „Individuelle Förderung“ jedes Schülers als Leitkultur der pädagogischen Arbeit. Besonderer Arbeitsschwerpunkt ist die individuelle Lern- und Leistungsentwicklung eines jeden Kindes. Der Fokus liegt hierbei auf dem Übergang von der Grundschule in die Gesamtschule, den Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Gesamtschule und dem Übergang in den Beruf, in die eigene Oberstufe, in das Studium oder zur Berufsfachschule.

In einem umfassenden Motivationsschreiben an die Bezirksregierung Köln skizzierten Schulleiterin Dagmar Wertenbruch und die beiden Koordinatorinnen Anne Wloszkiewicz und Alexandra Ackermann ihre etablierten und zukünftigen Arbeitsschwerpunkte und Ziele in der Übergangsgestaltung.

Das pädagogische Handeln der Kollegen und die intensive Begleitung und Beratung eines jeden Lernenden, das Wecken von Lernmotivation, die Stärkenorientierung aber auch Anerkennung von Schwächen, das Fördern von Begabungen, die Persönlichkeitsentfaltung und das Zulassen von Zeit in der eigenen Entwicklung stieß auf große Begeisterung in der Bezirksregierung. Die Fachberaterin für „Individuelle Förderung“ in der Bezirksregierung Köln, Anja Baack-Garske, zeigte sich beeindruckt von der pädagogischen Arbeit an der Gesamtschule der Stadt Mechernich und lobte vor allem die zahlreichen Bestrebungen der Gesamtschule, den Kindern aus der Grundschule einen „weichen“ Übergang in die Gesamtschule und ein gutes Ankommen zu ermöglichen. Dies spiegelt sich schließlich auch in den zahlreichen Anmeldezahlen wieder.

Mit dem Schuljahr 2018/2019 werden zum ersten Mal Schulabschlüsse nach Klasse zehn verliehen. Auch hier gibt es seit geraumer Zeit große Bestrebungen in der Übergangsgestaltung und in der Vorbereitung der eigenen Oberstufe, die mit dem Schuljahr 2019/2020 erstmals startet. Ein Augenmerk wird damit auch auf die leistungsstarken Schüler zur optimalen Vorbereitung gelegt. Auch der Anteil gymnasial empfohlener Schüler ist zur Freude der Verantwortlichen deutlich gestiegen.

Mit der Ernennung zur Referenzschule im Netzwerk Zukunftsschulen NRW öffnet die Gesamtschule nun allen interessierten Schulen die Tür, sich über die Thematik der individuellen Lern- und Leistungsentwicklung der Lernenden mit dem besonderen Fokus auf die Übergänge auszutauschen und voneinander zu lernen. Interessierten Schulen wird die Möglichkeit geboten, an der Gesamtschule Mechernich zu hospitieren und die bewährten Arbeitsweisen und Angebote kennenzulernen.

Anne Wloszkiewicz und Alexandra Ackermann stellten bereits bei der Fachtagung ein reges Interesse nahegelegener Schulen fest und freuen sich, ein neues Netzwerk zu gründen, um anderen Schulen Einblick zu gewähren, aber auch die eigene Schule weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten.

pp/Agentur ProfiPress



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