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Teilvorstand (v.l.) mit Gerd Fink, Wilfried Müller, Edeltraud Engelen, Rolf Klöcker und Karl-Werner Zimmermann. Ganz rechts Kalls Vize-Bürgermeisterin Steffi Christiane Hübner bei ihrer Begrüßungn im Namen der Gemeinde. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Ohne Murren jede Arbeit, die dran ist“

25.11.2021

Warum das Rote Kreuz stolz auf seine tausend Ehrenamtlichen, 400 Jugendrotkreuzler und 1000 Hauptamtlichen ist, das zeigte sich in den beiden zurückliegenden Krisenjahren – Emotionale und harmonische Delegiertenversammlung im Kloster Steinfeld führt Landrat Ramers als „neuen“ Schirmherrn ins Amt ein

Steinfeld/Kreis Euskirchen/Mechernich – In einer harmonischen Delegiertenversammlung wählten die elf Rotkreuz-Ortsvereine im Kreis Euskirchen am Freitagabend in der Aula des Steinfelder Hermann-Josef-Gymnasiums einen neuen Kreisvorstand. Kamerad/inn/en wurden in neue Funktionen ernannt, langjährige und verdiente Rotkreuzler geehrt. Ausrichter der Kreisversammlung war der Rotkreuz-Ortsverein Kall, Vize-Bürgermeisterin Steffi Christina Hübner sprach das Grußwort der Gastgebergemeinde. 

Es war die erste Zusammenkunft aller Rotkreuzorganisationen im Kreisgebiet seit 2019, zu der Vorsitzender Karl-Werner Zimmermann erstmals auch den nicht mehr ganz „neuen“ Landrat begrüßte - und Markus Ramers gleichzeitig seine bereits 2020 angefertigte und unterschriebene, aber bislang nie ausgehändigte Ernennungsurkunde zum Schirmherrn des 1000 ehrenamtliche Aktive, 400 Jugendrotkreuzler und 1000 hauptamtliche Mitarbeiter zählenden Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen überreichte.

Der Nachfolger des langjährigen Rotkreuz-Schirmherrn Günter Rosenke hatte „dank“ Corona-Pandemie und Juli-Hochwasserkatastrophe eine rasche und gründliche Einarbeitung in die Denk- und Arbeitsweise dieser weltweit größten humanitären Hilfsorganisation bekommen, der er in Zukunft beistehen soll. Ramers gab sich Freitagabend betont kameradschaftlich und als Teil dieser einzigartigen „Rotkreuz-Familie“.



Rotkrezuz-Vorsitzender Karl-Werner Zimmermann überreicht dem nicht mehr ganz „neuen“ Landrat Markus Ramers seine bereits 2020 angefertigte und unterschriebene, aber bislang nie ausgehändigte Ernennungsurkunde zum Schirmherrn des 1000 ehrenamtliche Aktive, 400 Jugendrotkreuzler und 1000 hauptamtliche Mitarbeiter zählenden Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Landrat: „Unverzichtbar!“

 

Allerdings trennte Markus Ramers den Landrat-Teil seines Grußwortes deutlich gegen den Teil ab, den er als DRK-Schirmherr zu halten gedachte. Doch in beiden Kapiteln kam er zu dem unumstößlichen Schluss: „Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen ist unverzichtbar!“ Für den Kreis, weil er sonst viele der vom Roten Kreuz still und meist ehrenamtlich erfüllten Aufgaben selbst und mit viel bezahltem Personalaufwand selbst erledigen müsste.

Vor allem aber unverzichtbar für die knapp 200 000 Menschen im Kreis, so Landrat und Schirmherr Ramers, die vom Babyschwimmen, Kindergartenplätzen und Offenen Ganztagsschulen über Blutspende, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Erwachsenenbildung und Seniorenbetreuung bis hin zum Rotkreuzmuseum für humanitäres Völkerrecht in Vogelsang vom DRK Unterstützung und Orientierung erhalten.

Bei den Vorstandsneuwahlen blieb die gesamte Führungsspitze in ihren Ämtern – und wurde dabei von den knapp 100 Delegierten der elf Kommunalverbände einstimmig unterstützt – allen voran Vorsitzender Karl-Werner Zimmermann und seine beiden Stellvertreter Edeltraud Engelen und Wilfried Müller, Schatzmeister Gerd Fink, Justiziar Werner Eicks und Kreisverbandsarzt Frank Gummelt.

Neue Vorstandsämter als Vertreter der ehrenamtlichen Kreisbereitschaftsleitung übernahmen Daniel Heinz und Timo Prinz. Auf dem Posten der Jugendrotkreuzvertretung im Kreisverbandsvorstand löste Nathalie Schwade ihre Vorgängerin Angelina Hallmann. Beisitzer blieben Kreisschirrmeister Herbert Schmitz und Kreisbereitschaftsarzt Christoph Thomassen.

Kreisgeschäftsführer und Syndikusanwalt Rolf Klöcker hat im Vorstand lediglich eine beratende Stimme, ist aber wie sein Vorgänger Rolf Zimmermann einer der zentralsten Denker und Lenker in einem Konsortium, dessen Entwicklung in den vergangenen Jahren atemberaubend war.



Wachablösung beim Jugendrotkreuz (v.l.): Die neue Kreisleiterin Nathalie Schwade, ihre Vorgängerin Angelina Hallmann und JRK-Mentor Simon Jägersküpper. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

38 Mio Umsatz

 

Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen ist heute lange nicht mehr nur „Blaulicht“-Organisation, Sanitätsdienst und Katastrophenhelfer, sondern Begleiter und Betreuer von Menschen von der Wiege bis zur Bahre und unter anderem inzwischen größter Träger von Kindergärten im Kreis.

2012 machte das Unternehmen noch knapp zehn Millionen Jahresumsatz, 2020 waren es 38 Millionen. Als gemeinnützige Organisation geht es dem Kreisverband dabei nicht darum, Gewinne zu erzielen, sondern einen ausgeglichenen Haushalt mit einer „schwarzen Null“ vorzulegen.

„Kaum Zeit, Atem zu schöpfen seit 2019“, sagten Landrat Ramers und Geschäftsführer Klöcker unisono und wünschten sich für die kommenden Jahre etwas ruhigeres Fahrwasser, als in den beiden sturmgepeitschten Jahren seit der bislang letzten Mitgliederdelegiertenversammlung in Weilerswist.

Kreisbereitschaftsleiter Lars Klein und -bereitschaftsleiterin Kerstin Brandhoff zeigten sich stolz auf die Kamerd/inn/en, die seit Corona, vor allem aber in der Flutkatastrophe, oft wochenlang im Dauereinsatz standen.

„Es war nicht das Knowhow und die Qualifikation allein, die Ihr mitbringt, sondern auch, dass wir ohne zu murren und zu diskutieren immer genau das getan haben, was an der Reihe war – auch wenn wir dafür keine spezielle Ausbildung haben“, sagte Lars Klein.

„Wir hatten schon unser Tagespensum von 4000 Mahlzeiten voll, da kam eine Nachfrage nach tausend weiteren Essen“, berichtete der Kreisbereitschaftsleiter den Delegierten in Steinfeld: „Ich habe unseren Küchenchef Tobias Pohl gefragt: „Geht das?“ Antwort: „Klar!“ „Bis wann?“ „In einer Stunde sind die fertig…“

Bei den Ehrungen erhielt Manfred Kruff vom Ortsverein Kall die Berni-Müller-Verdiensturkunde, die „höchste Auszeichnung, die der Kreisverband vergeben kann“, so Vorsitzender Karl-Werner Zimmermann. Für über 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Elisabeth Krause, Helga Cremer-Timmers, Udo Crespin und Herbert Schmitz ausgezeichnet.

Andere ebenfalls langgediente Kamerad/inn/en hatten u.a. wegen Corona auf einen Besuch der Delegiertensitzung verzichtet, die nach gründlichen Einlassuntersuchungen bei geöffneten Fenstern und gleichzeitiger Maskenpflicht stattfand.



Manfred Kruff vom Ortsverein Kall erhielt die Berni-Müller-Verdiensturkunde, die „höchste Auszeichnung, die der Kreisverband vergeben kann“, so Vorsitzender Karl-Werner Zimmermann. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Stabsstellen und Fachbeauftragte

 

Bei den am Freitagabend ausgesprochenen Ernennungen wurden Angela Tack und Sascha Suijkerland zu Fachbeauftragten für den Sanitätsdienst ernannt, Dirk Kristahl wurde Fachbeauftragter für Betreuung, Tobias Pohl und Maria Löffler für Verpflegung, Egon Frauenschläger für Technik und Sicherheit, Cristina Meier und Marius Dovern Fachbeauftragte für die Wasserwacht und Jonathan Klinkhammer sowie Christoph Thomassen für die Bergwacht.

Franz Küpper und sein Stellvertreter Hendrik Dahmen vertreten als Fachbeauftragte das Ressort „Rettungshunde“, Maria Jentgen und Henning Klein die Krisenintervention (Notfallseelsorge) und Angelika Wagner und Peter Nositschka den Suchdienst.

Simon Jägersküpper leitet künftig die ehrenamtliche Stabsstelle Corporate Design, Patrick Dost die ehrenamtliche Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, in der er von Daniel Pöthmann, Rolf Zimmermann und Simon Jägersküpper unterstützt wird. Die ehrenamtliche Stabsstelle Aus-, Fort- und Weiterbildung führt Daniel Larres mit Unterstützung von Jürgen Houbé und Dirk Kristahl.

pp/Agentur ProfiPress



Am Freitagabend wurden in der Kreisdelegiertenversammlung eine ganze Reihe Kamerad/inn/en zu Mitgliedern in Stabsstellen und zu Fachbeauftragten ernannt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
2012 machte das Rote Kreuz knapp zehn Millionen Jahresumsatz, 2020 waren es bereits 38 Millionen. Geschäftsführer Rolf Klöcker: „Als gemeinnützige Organisation geht es dem Kreisverband nicht darum, Gewinne zu erzielen, sondern einen ausgeglichenen Haushalt mit einer »schwarzen Null« vorzulegen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

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