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In Steinfeld wählten die Salvatorianer ihren neuen Provinzoberen für die kommenden drei Jahre. Von links Pater Paul, Pater Lambertus und der neue Obere Pater Friedrich Emde SDS, ganz rechts Pater Wieslaw Kaczor, der Pfarrer von Steinfeld. Foto: Gudrun Klinkhammer/pp/Agentur ProfiPress

Pater Friedrich Emde neuer Provinzial

14.10.2021

Salvatorianer wählten im Jahre der Seligsprechung ihres Gründers Pater Franziskus Jordans eine neue Ordensleitung in Kloster Steinfeld

Kall-Steinfeld/Mechernich - Pater Dr. Friedrich Emde SDS ist neuer Provinzoberer der deutschen Provinz der Salvatorianer. Er wurde am Dienstag im benachbarten Kloster Steinfeld vom Kapitel seines Ordens gewählt. Er löst den bisherigen Provinzoberen Pater Hubertus Veeser SDS ab, der nach neun Jahren Amtszeit nicht mehr zur Wiederwahl antreten konnte. Neun Jahre sind das Maximum, eine Legislaturperiode dauert drei Jahre.

Im Amt bestätigt wurden Vize-Provinzoberer Pater Heribert Kerschgens SDS und Provinzökonom Pater Lambertus Schildt SDS. Pater Milton Zonta SDS, der Generalobere der Salvatorianer aus Rom, gratulierte telefonisch. Vor Ort gratulierten Provinzoberin Klara Maria und Pater Agustín Van Baelen SDS, General-Konsultor mit Sitz in Rom.

Pater Friedrich Emde SDS wurde am 19. Juli 1963 in Medebach im Sauerland geboren und wuchs als Ältester mit zwei jüngeren Geschwistern auf. 1986 machte er Abitur und studierte von 1987 bis 1997 in Passau und Tübingen. 1987 legte er die Ordensprofess ab, 1993 wurde er zum Priester geweiht und arbeitete als Religionslehrer und Schulleiter.



Pater Dr. Friedrich Emde SDS ist neuer Provinzoberer der deutschen Provinz der Salvatorianer. Foto: Gudrun Klinkhammer/pp/Agentur ProfiPress

Umzug nach München

Am 8. Dezember will er sein Amt offiziell in München antreten, denn der Sitz des Provinzialates befindet sich in der Bayernmetropole. Im Interview mit Gudrun Klinkhammer sagte der neue Obere auf die Frage, ob es sein Lebensplan gewesen sei, Provinzoberer der Salvatorianer zu werden: „Nein, das war nicht mein Plan, aber so ist es gekommen, und alles fing hier in Steinfeld vor vielen Jahren an. Damals war ich hier mit Freunden in der Gemeinschaft und lernte die Salvatorianer kennen, das hat mich so sehr angesprochen, dass ich mich ihnen anschloss.“

Auf die Frage nach dem Thema seiner Doktorarbeit sagte Emde: „Ich habe mich mit Alfred Döblin beschäftigt, seinem Lebensweg und seinem Weg zum Christentum.“ 2020 machte er ein Sabbatjahr. Nach seinen Erfahrungen befragt, antwortete der neue Provinzialchef: „Eine Auszeit war das, sehr empfehlenswert. Wenige Mitbrüder machen davon Gebrauch. Nach dieser Auszeit, in der ich unter anderem in England war, widme ich mich nun wieder einer neuen Aufgabe, das ist schon etwas Besonderes, und jetzt geht es wieder richtig an die Arbeit. Ich werde von Bad Wurzach nach München ziehen, der Tag wird vom klösterlichen Leben bestimmt in einer Gemeinschaft mit zehn Mitbrüdern.“



Pater Dr. Friedrich Emde SDS wurde am Dienstag im benachbarten Kloster Steinfeld vom Kapitel seines Ordens gewählt, das hier Aufstellung zum Erinnerungsfoto genommen hat. Foto: Gudrun Klinkhammer/pp/Agentur ProfiPress

Ende der Volkskirche

Zur Zukunft der Kirche sagte Pater Dr. Emde: „Wir müssen uns verabschieden von der Kirche im Sinne einer Volkskirche, die herkömmlichen Strukturen, wie sie jetzt sind, werden nicht mehr lange halten. Doch merken wir auch, dass neue Menschen zu uns kommen, Kirche hat etwas mit Beziehung, mit Authentizität und der Suche nach Glauben zu tun.“

Für die Salvatorianer sei ein Prozess wichtig gewesen, den Pater Hubert Veeser angestoßen habe: „Die Fokusgemeinschaften. Aus sieben Niederlassungen der Salvatorianer wurden vier: München, Bad Wurzach, Steinfeld und Berlin. Mittelfristig sind diese vier Niederlassungen gesichert. Bei den vier Niederlassungen handelt es sich um Schulstandorte, Wallfahrtsziele, Zentren für persönliche Seelsorge und Pfarrgemeinden. Wir versuchen immer, Ort der Begegnung zu sein. Aufgegeben haben wir in den vergangenen Jahren die Niederlassungen in Stuttgart, Münster und Lochau.“

Pater Dr. Friedrich Emde sagte Gudrun Klinkhammer, er fühle sich in Aufbruchstimmung, jedem Anfang wohne ein Zauber inne, an diesem Satz von Hermann Hesse sei wirklich Wahres: „Uns Salvatorianer beflügelt allerdings auch die Seligsprechung unseres Gründers, Pater Franziskus Jordan.“

pp/Agentur ProfiPress



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