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„Wenn alle Menschen Brüder sind“, so Pater Rudolf Ammann beim jüngsten Impulsabend der Communio in Mechernich, „dann heißt das nicht, dass sie alle gläubig werden müssten.“ Manche seien gar nicht dazu in der Lage: „Das sind auch keine bösen Leute.“ Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Fratelli tutti!“

24.06.2021

Impulsabend bei der Communio in Christo in Mechernich - Apostel Paulus, der heilige Franziskus, Henry Dunant, Mutter Marie Therese und Papst Franziskus: Viele Kontexte, eine Aussage: „Wir sind alles Brüder (und Schwestern)!“

Mechernich – Nach langer Corona-Pause nahm der Ordo Communionis in Christo in Mechernich jetzt seine Reihe von Impulsabenden mit Schönstatt-Pater Rudolf Ammann wieder auf.

In einem höchst inspirierenden und in schwerer Kirchenkrise motivierenden Vortrag mit anschließend lebhafter Diskussion im Auditorium schlüsselte der Spiritual die Enzyklika „Fratelli tutti“ (Wir sind alle Brüder) von Papst Franziskus auf.

Wobei der geschlechtsspezifische Zusatz „e sorelle“ (… und Schwestern) allem zeitgemäßen Gendern zum Trotz weggelassen werden dürfe, so der Referent, denn mit „Brüdern“ seien bei Paulus und Franziskus, aber auch bei der Mechernicher Communio-Gründerin Mutter Marie Therese grundsätzlich alle Menschen gemeint. Und zwar unabhängig ihrer Hautfarbe, Religion, ihres Geschlechtes, ihrer sexuellen und sonstigen Neigungen und ihrer Nationalität.

„Wenn alle Menschen Brüder sind“, so Pater Ammann vor Communio-Mitgliedern und Sympathisanten, „dann heißt das nicht, dass sie alle gläubig werden müssten.“ Manche seien gar nicht dazu in der Lage, zu glauben. „Das sind auch keine bösen Menschen“, so Ammann. Vielleicht hätten sie nur Zerbrochenes in ihrem Leben angetroffen.

 

Glaube, ein Geschenk Gottes

 

Ihnen sei etwas nicht zugefallen, was den Gläubigen ohne eigenes Verdienst gelinge. Der Glaube sei für sie „Befähigung durch Gott, eine Gnade, ein Geschenk, eine Erwählung.“

„Licht der Welt“ und „Salz der Erde“ zu sein, bedeute für die Menschen, die Christus in seine Nachfolge beruft, den übrigen Beleuchtung und Würze des Lebens zu sein.

„Eine Mahlzeit nur aus Salz wäre hingegen ungenießbar“, so Pater Ammann. Unausgesprochen stellte er nostalgische Idealvorstellungen einer Volkskirche in Frage, in der eine große Mehrheit von Menschen zumindest rituell am Leben der Kirche teilnahm. Über weite Zeit der Kirchengeschichte aber sei Christentum ein Minderheiten- und Außenseiterglaube gewesen.

„Sehen wir einmal, was nach Corona noch übrigbleibt?“, erklärte der Spiritual ohne Bitterkeit und Prophetie. Und was übrigbleibt nach einer nie da gewesenen und größtenteils hausgemachten Glaubwürdigkeits- und Vertrauenskrise…



Nach langer Corona-Pause nahm der Ordo Communionis in Christo in Mechernich jetzt seine Reihe von Impulsabenden mit Schönstatt-Pater Rudolf Ammann wieder auf. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Gemeinschaft aus kleinen Gruppen

 

Damit kehre die Kirche dorthin zurück, wo und was sie in ihren Anfängen war, so Ammann. Nämlich eine große Gemeinschaft aus kleinen Gruppen, die an verschiedenen Orten ihre Nachfolge Christi als Schwestern und Brüder leben und dabei auch Außenstehenden helfende Geschwister waren.

Der Maßstab ihrer Einheit sei der Mystische Leib Christi bei Paulus, an dem jeder seinen noch so kleinen, aber unerlässlichen Anteil habe. Oder das Bild einer Communio in Christo bei Mutter Marie Therese. Pater Rudolf Ammann ISch: „Letztere ließ keinen Zweifel daran, dass alle Menschen, auch die Nichtglaubenden, zur Teilnahme an dieser Gemeinschaft mit Christus eingeladen sind – und Gott ausnahmslos alle im Augenblick ihres Todes in seine weiten Arme schließt, und auch die ihn erkennen, die zuvor nicht glauben konnten.“

Im Abspann seines faszinierenden Vortrags rezitierte Pater Ammann die nicht minder mitreißende Silvesterpredigt 2019 von Bischof Dr. Franz-Josef Bode im Osnabrücker Dom. Auf die Frage der Kirche in ihrer aktuellen Misere „Wohin sollen wir gehen?“ habe der Engel am Ostermorgen die Antwort gegeben: „Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten…Er ist auferstanden, er ist nicht hier… Nun aber geht und sagt seinen Jüngern, vor allem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen.“

 

Zurück zum galiläischen Frühling

 

Die Kirche Christi solle also zurück zu den Wurzeln, zurück in den galiläischen Frühling, zurück in die Wahrnehmung Jesu. Es brauche eine „galiläische Kirche“, mehr denn eine „jerusalemische“, so Ammann: Eine, in der mehr Frauen die frohe Botschaft überbrächten, wie in den Osterevangelien. Eine, die den Anders- und Nichtgläubigen Gastfreundschaft gewährt und eine, die selbst ohne Scheu zu Gast ist bei den anderen, auch den anders und nicht Glaubenden.

Als Beispiel nannte Pater Ammann die Zachäus-Perikope vom verachteten Zöllner, der ein klein gewachsener Mann, aber ein großer Ganove war, und der aus Vorwitz auf einen Baum kletterte, um den bekannten Wanderprediger Jesus in einer Menschenmenge überhaupt zu erblicken.

Das Jesuswort zu diesem Außenseiter „Heute muss ich bei Dir zu Gast sein“ habe der Aachener Diözesanbischof Dr. Helmut Dieser zum Leitmotiv seines synodalen „Heute-bei-Dir“-Prozesses gemacht. Eine Kirche, die hingeht, nicht wartet, bis die anderen kommen…

pp/Agentur ProfiPress



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