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Landrat und Rotkreuz-Schirmherr Markus Ramers (rechts) würdigte bei seinem Besuch im Corona-Testzentrum in Mechernich zusammen mit DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker (links) die Arbeit des Rotkreuz-Teams vor Ort. Eva Schneider und Dr. Cathrin Cupisti (von links) übernahmen an diesem Tag die Beprobung der Patienten. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

An Spitzentagen knapp 500 Abstriche

11.05.2021

Corona-Testzentrum in Mechernich seit mehr als einem Jahr in Betrieb – Rund 37.200 Proben für Corona-Tests seit März 2020 – Geänderte Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr, Samstag/Sonntag/Feiertag von 9 bis 12 Uhr

Kreis Euskirchen/Mechernich - Seit etwas mehr als einem Jahr betreibt das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen das Corona-Testzentrum in den Räumen des ehemaligen Fastfood-Restaurants „Burger King“ am Mechernicher Georges-Girard-Ring. Waren die Kapazitäten zu Beginn auf bis zu 200 Corona-Tests pro Tag ausgelegt, wurden inzwischen an Spitzentagen schon knapp 500 Beprobungen durchgeführt. Insgesamt wurden seit dem Start am 23. März vergangenen Jahres rund 37.200 Proben für PCR-Tests gezählt.

Seit dem vergangenen November konnte ein Anstieg der notwendigen Corona-Tests beobachtet werden. „Diese Entwicklung hängt damit zusammen, dass sich mit Ausbreitung der Virus-Mutationen auch die Kriterien des Robert-Koch-Instituts verändert haben, wer als Kontaktperson I eingestuft wird und sich in Quarantäne begeben muss“, erklärt Markus Ramers, Landrat und Schirmherr für das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen, der die Arbeit des Rotkreuz-Teams bei seinem Besuch vor Ort würdigte.

„Im Moment sind bei uns neun Mitarbeiter im Corona-Testzentrum beschäftigt“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker. Bis zu drei von ihnen können gleichzeitig Abstriche vornehmen. Die Patienten müssen dafür nicht aus ihrem Auto aussteigen. „Viele Menschen sind wirklich erleichtert, dass sie ihren Wohlfühlbereich für den Abstrich nicht verlassen müssen“, weiß Rotkreuz-Mitarbeiter Thomas Moll. Geschützt durch FFP2-Maske, Face-Shield, Schutzanzug und zwei Lagen Handschuhe nehmen die Mitarbeiter die Stäbchenprobe in Rachen und Nase direkt am Autofenster.



Rotkreuz-Mitarbeiter Thomas Moll mit DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker und Landrat Markus Ramers (von links) an der Eingabestelle im Corona-Testzentrum. Dort werden die Daten der Patienten erfasst. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Mitarbeiter wissen, wo das Stäbchen hin muss

Anfangs hatten die Patienten den Test noch unter Anleitung selbst durchgeführt, doch dies dauerte nicht nur länger, sondern war letztendlich auch weniger professionell. Thomas Moll: „Wer sich selbst testet, der hört vielleicht auf, wenn es unangenehm wird. Unsere geschulten Mitarbeiter wissen aber, wo sie mit dem Stäbchen hin müssen.“

Damit bei gleichzeitiger Probennahme drei Fahrzeuge hintereinanderstehen können und die Rotkreuz-Mitarbeiter dennoch nicht im Regen stehen müssen, wird derzeit gerade die Überdachung am Drive-In-Schalter vergrößert. Im Innenraum des Testzentrums nehmen indessen zwei Mitarbeiter die Proben entgegen, zwei Mitarbeiter kümmern sich um Terminvergabe und administrative Aufgaben und zwei weitere Mitarbeiter übernehmen den Corona-Fahrdienst des Roten Kreuzes. Am Abend gehen die Proben dann gesammelt ins Labor, das Ergebnis liegt in der Regel bis zum frühen Abend des Folgetages vor.

Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen ist in jeder Hinsicht auf den Kunden eingestellt. So war es mit dem Drive-In-Charakter des Testzentrums Vorreiter in Deutschland. „Das Drive-In war eine sehr gute Wahl, auch weil es viel Platz bietet und vor allem, weil es mitten im Kreis Euskirchen liegt“, betont Landrat Markus Ramers. Mit steigendem Bedarf wurden auch die Testkapazitäten stetig weiter ausgebaut. Und mit vier verschiedenen Stäbchengrößen versuchen die Rotkreuz-Mitarbeiter, auf die individuellen Bedürfnisse der großen und kleinen Patienten einzugehen. „Unser jüngster Patient war gerade mal vier Wochen, unser ältester Patient 101 Jahre alt“, erzählt Thomas Moll.



Seit etwas mehr als einem Jahr betreibt das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen das Corona-Testzentrum in den Räumen des ehemaligen Fastfood-Restaurants „Burger King“ in Mechernich. Von links: Rotkreuz-Mitarbeiter Thomas Moll, DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker sowie Landrat und Rotkreuz-Schirmherr Markus Ramers. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Jetzt auch am Wochenende geöffnet

Um den Bürgern im Kreis Euskirchen nun noch einen weiteren Schritt entgegenzukommen, hat das Rote Kreuz die Öffnungszeiten des Corona-Testzentrums in Mechernich angepasst. So ist es jetzt nicht nur montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr geöffnet, sondern auch samstags, sonntags und an Feiertagen jeweils von 9 bis 12 Uhr. „Wir haben viele Anfragen zu den Öffnungszeiten bekommen, denn für einige Bürger hat es entscheidende Auswirkungen, wenn das Testzentrum auch am Wochenende Abstriche vornimmt – etwa wenn die Quarantäne ausläuft und sie nur mit negativem Testergebnis wieder arbeiten gehen können.“

Während zu Beginn der Pandemie vor allem Hausärzte ihre Patienten an das Corona-Testzentrum überwiesen hatten, kommen aktuell etwa 80 Prozent der zu testenden Personen mit einem Gutschein vom Gesundheitsamt. Wer sich in Quarantäne begeben muss, erhält jeweils zwei dieser Gutscheine, um sich einmal zu Beginn und einmal am Ende der Quarantäne auf das Corona-Virus testen lassen zu können. Ab Juni sollen im Corona-Testzentrum ausschließlich Personen mit Gutscheinen des Gesundheitsamtes getestet werden.

„Wir haben viele Schnelltest-Zentren im Kreis Euskirchen, aber nur ein PCR-Test-Zentrum“, betont Landrat und Rotkreuz-Schirmherr Markus Ramers und fügt hinzu: „Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Testperson corona-positiv ist, ist hier deutlich höher, als in einem Schnelltest-Zentrum. Das macht die Arbeit hier risikobehafteter aber gibt ihr auch eine besondere Bedeutung in der Pandemiebekämpfung im Kreis Euskirchen.“

pp/Agentur ProfiPress



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