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Gruppenbild mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (l.) und Moderator Björn Wassong (2.v.r.): Aus Mechernich, Kommern und Vussem waren die Tollitäten zum karnevalistischen Tollitäten-Empfang in der Aula der St.-Barbara-Schule zusammengekommen. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

„Bleifrei“ durch die jecke Zeit

06.12.2019

Hochstimmung beim Tollitäten-Empfang von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick auch dank Karnevalist und Moderator Björn Wassong

Mechernich – Björn Wassong ist immer gut für einen spektakulären Auftritt und eine kesse Moderation. Diesmal ging beim Tollitäten-Empfang von Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick allerdings ein Raunen durch den Saal, als der Vollblut-Karnevalist und Kommunalpolitiker aus Weyer die Bühne betrat.

Denn Björn Wassong hatte sich im Bergbaumuseum der Stadt Mechernich eine Original-Steiger-Montur geborgt, in der er den Abend bestritt. Und: Ganz Repräsentant aus 2000 Jahren Mechernicher Bleibergbaugeschichte verbot sich der so gewandete Moderator für den Rest des Abends, die Vokabel „Blei“ im negativen Zusammenhang auch nur in den Mund zu nehmen.



Auch Dr. Schicks (l.) Bürgermeisterkollege Jacek Pauli (r.) aus Mechernichs polnischer Partnerstadt Skarszewy war mit einer größeren Delegation zum närrischen Empfang der Stadt gekommen. Mit von der Partie waren auch Zygmunt und Bozena Oerlich (v.l.) vom Freundeskreis Mechernich in Skarszewy und Teresa Swieca , die Vorsitzende der Communio in Christo in Skarszewy. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

„Das ist doch das Unwort des Jahres“, erklärte der Humorist, nachdem einige wenige ihre Medienkontakte weidlich ausgenutzt hätten, die Stadt am Bleiberg bundesweit über einige als investigativ geltende Leitmedien in Misskredit zu bringen. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick konnte sich da ein schmunzelndes Kopfschütteln nicht verkneifen. Wassong: „Der Begriff Blei ist in Mechernich und auch für mich persönlich als Ratsmitglied mittlerweile zum Unwort des Jahres geworden. Heute wollen wir daher komplett auf die Erwähnung dieses Wortes verzichten.“

„Stolz auf den Bergbau“

Sein Outfit solle alle Feiernden immer wieder daran erinnern und wer diese augenzwinkernd vorgetragene Regel dennoch brechen sollte, müsse fünf Euro in die Spendendose werfen. Damit wolle er jedoch keineswegs die Geschichte Mechernichs unter den Teppich kehren, so Björn Wassong: „Wir haben dem Bergbau sehr viel zu verdanken und sind stolz auf diese Vergangenheit.“



Für die musikalische Begleitung des karnevalistischen Bürgermeisterempfangs zeichnete die Bigband der Prinzengarde Mechernich verantwortlich. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Die Diskussionen arteten jedoch langsam aus und daher wolle man ihnen mit dem Narrenspiegel begegnen. Schließlich liege den Mechernichern der Bergbau laut Gutachten glücklicherweise nicht im Blut, aber dennoch in der DNA. Passend dazu wurde auch kurzerhand der dreifache Narrenruf „Alaaf“ um ein abschließendes „Glück auf“ erweitert.

Nicht die Politik, sondern die närrischen Regenten aus dem Stadtgebiet sollten beim Tollitäten-Empfang von Bürgermeister Dr. Schick wieder im Mittelpunkt stehen. Entsprechend laut fiel der Jubel aus, als die Narrenherrscher aus Mechernich, Kommern und Vussem auf die Bühne traten.



Mit Musik und Tanz begeisterte das Corps der Blauen Funken Zülpich die Karnevalsfreunde in der St. Barbara Schule Mechernich. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Mit 13 Jahren bildete Jugendprinzessin Pauline I. (Gerhards) das jüngste Mitglied der Formation. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Festausschusses Mechernicher Karneval (FMK) und angesichts ihres größten Hobbys präsentierte sie den Anwesenden eine beeindruckende Tanzchoreografie.

Dreigestirn mit Erfahrung

Unter dem Motto „Kenn Sörje mie mött Phantasie - Kommerner Lebensart“ begegnete auch die 15-jährige Jugendprinzessin Barbara I. (Elschenbroich) von den Greesbergern den Alltagsproblemen mit Humor und bewies mit ihrem Auftritt nur acht Tage nach ihrer Proklamation bereits viel Bühnenroutine. 



Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hieß die Närrinnen und Narren des Stadtgebiets in der Aula der St. Barbara Schule willkommen. Auch in seinem 20. Amtsjahr stand er dem traditionellen Prinzenempfang vor. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Den Abschluss bildete das Dreigestirn aus Vussem mit Prinz Kurt I. (Quednau), Jungfrau Berta (Guido Bertram) und Bauer Klaus (Altendorf). Im Gegensatz zu den beiden Prinzessinnen konnten alle drei schon in der Vergangenheit Erfahrungen auf dem närrischen Thron sammeln.

So war Prinz Kurt I. bereits in der Session 2002/2003 als Jungfrau Kurtine unterwegs. Jungfrau Berta regierte als Bauer Guido und Bauer Klaus als Prinz Klaus I. in der Session 2005/2006. Die Nervosität des Trios hielt sich daher in engen Grenzen, wie auch der Auszug aus ihrem Motto „Wat morje kütt, öss och ejal“ bewies.

Denn, so verkündeten die Drei an die jubelnde Menschenmenge gewandt: „Mött" Üch ze fiere, datt öss für oss Karneval“. Diesem Leitsatz schlossen sich die Mechernicher Jecken mit Freuden an. Gemeinsam mit ihren bereits ebenfalls schon hervorragend an die fünfte Jahreszeit angepassten Freunden aus der polnischen Partnerstadt Skarszewy, ließen Rat, Verwaltung und Karnevalisten die Tollitäten hochleben und freuten sich mit einem lauten „Glück auf“ auf eine „bleifreie Karnevalssession“.

Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress



Es wurde gesungen, geschunkelt, getrunken und gefeiert beim Tollitäten-Empfang der Stadt Mechernich – die Stimmung vorgegeben wurde dabei unter anderem auch vom Gesangspaar der Prinzengarden-Bigband. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

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