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Unmittelbar nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses am 9. August kurz nach der Auszählung um 16.10 Uhr: Generalsuperior Karl-Heinz Haus (l.) gratuliert dem alten und neuen Stellvertreter Jaison Thazhathil (39), im Hintergrund die Schwestern Maria (r.) und Dorothea (m.), links (verdeckt) Marie Therese Dijkstra. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Erstmals Generalversammlung

14.08.2019

Father Jaison Thazhathil (39) mit großer Mehrheit zum Stellvertreter von Generalsuperior Karl-Heinz Haus gewählt

Mechernich – Erstmals in der Geschichte der Communio in Christo tagte am 9. August eine Generalversammlung im Mechernicher Mutterhaus an der Bruchgasse. Unter anderem ging es in dieser in der Satzung der im vergangenen Oktober anerkannten Gemeinschaft um die Wahl des stellvertretenden Generalsuperiors.

Der von Communio-Gründerin Mutter Marie Therese auf Lebenszeit ernannte Obere, Pfarrer Karl-Heinz Haus (86), hatte den indischen Pfarrer Jaison Thazhathil (39), der seit 2008 in der Communio in Christo in Mechernich lebt und arbeitet, bereits im Juni 2017 vorbehaltlich der Zustimmung seines Heimatbischofs  Moran Mor Baselios Kardinal Cleemis zu seinem Stellvertreter bestellt.

Aber die vom Bischof von Aachen anerkannte Satzung sieht künftig die Wahl des Generalsuperiors und seines Stellvertreters durch die Mitglieder der Communio in Christo vor. Die einzige – ebenfalls von Bischof Dr. Helmut Dieser ausdrücklich anerkannte Ausnahme - ist der von Mutter Marie Therese persönlich auf Lebenszeit ernannte amtierende Generalsuperior Karl-Heinz Haus.

Zur ersten Generalversammlung überhaupt waren jetzt alle Schwestern, Priester und Laien weltweit eingeladen, die der Communio in Christo durch Ablegung von Gelübden seit mindestens einem Jahr angehören. Außerdem hatten die Wahlleiter Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo, und Jürgen Fahnenstich, Rechtsanwalt und Kapitelmitglied der Communio, die Möglichkeiten der schriftlichen Kandidatennominierung und der Briefwahl organisiert.



Die erste Generalversammlung in der Geschichte der Communio in Christo wurde mit einer heiligen Messe in der Gründungskapelle eröffnet. An der Seite von Father Jaison als Hauptzelebrant konzelebrierten (v.l.) Generalsuperior Karl-Heinz Haus, Father Thomson Pazhayachirapeedikayil Jose aus Indien und Father Nishan Imtiaz aus Pakistan. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Ursprünglich fünf Kandidaten

Am Ende des Vorschlagsverfahrens gab es fünf Kandidaten, von denen allerdings zwei aus Alters- bzw. Gesundheitsgründen verzichteten. Ein Priester aus Afrika erhielt nicht die Genehmigung seines Bischofs zur Kandidatur, weil für ihn andere Aufgaben in der Heimatdiözese vorgesehen sind.

So blieb es am Ende bei zwei Kandidaten, dem Afrikaner Josbert Rutaisire (52) aus Ruanda und dem Inder Jaison Thazhathil (39). Letzterer gewann die Stimmenauszählung mit großer Mehrheit.

Damit bestätigten die Mitglieder die Ernennung Father Jaisons für die nächsten sechs Jahre. Bisher war der Priester, der einmal Privatsekretär seines Erzbischofs Moran Mor Baselios Cleemis aus dem indischen Bistum Trivandrum war, auf Antrag von Generalsuperior Karl-Heinz Haus am 14. Juni 2017 vom Ordenskapitel ernannt worden.

Jürgen Fahnenstich, Jurist, Kapitelmitglied und Verhandlungsführer der Communio im Anerkennungsverfahren, leitete und überwachte Generalversammlung und Wahlen und bestätigte den rechtlich ordnungsgemäßen Verlauf.

Weichenstellung für die Zukunft

 

Seine Wahl zum Stellvertreter ist nicht nur als Entlastung und Unterstützung für Generalsuperior Karl-Heinz Haus gedacht, sondern auch als „Weichenstellung für die Zukunft“ zu verstehen, wie Pfarrer Haus 2017 schon bei der ersten Ernennung Jaison Thazhathils betont hatte.

Der neugewählte stellvertretende Generalsuperior war am 9. April 2007 zum Priester geweiht worden. Zuvor hatte er im St. Marys Malankara Priesterseminar in Trivandrum studiert.  



Generalsuperior Karl-Heinz Haus (r.) und sein Stellvertreter Jaison Thazhathil (damals 37) nach der ersten Ernennung 2017 in der Gründungskapelle der Communio. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

 

Die erste Generalversammlung in der Geschichte der Communio in Christo war mit einer heiligen Messe in der Gründungskapelle eröffnet worden. An der Seite von Father Jaison als Hauptzelebrant konzelebrierten Generalsuperior Karl-Heinz Haus, Father Thomson Pazhayachirapeedikayil Jose aus Indien und Father Nishan Imtiaz aus Pakistan.

Father Jaison kam als 28jähriger nach Mechernich. Die Schriften Mutter Marie Thereses kannte er bereits aus Seminarszeiten. Ihre Spiritualität beeindruckte ihn tief und führte ihn schließlich auch in das Mutterhaus der Communio in Christo. Mutter Marie Theres Gründung entspricht für ihn dem Plan Gottes.

Dass Gott ausgerechnet in einer Wohlstandsnation wie Deutschland eine Frau auswählen konnte, die auch noch das Leid in den Mittelpunkt ihrer Botschaft rückt, Liebe und Kreuz Christi und das unsagbare Leid von Milliarden Menschen, erscheint gesättigten Mitteleuropäern vielleicht kaum nachvollziehbar.

Father Jaison sagte schon 2008 im Interview, die Konstellation „Frau, Leid und Gottes Liebe“ bei Mutter Marie Therese habe ihn „überhaupt nicht überrascht“. Er selbst ist in Indien unter leidenden, verängstigten und mitunter auch resignierten Verwandten und Freunden groß geworden. Er hat in den Schriften von Mutter Marie Therese viele Antworten auf Fragen gefunden, die ihm das Leben selbst längst gestellt hatte.

 

Teilhabe an der Liebe und am Leid

Darunter auch die von so vielen Menschen aufgeworfene und nie beantwortete Frage: „Wieso lässt Gott das Leid zu?“ Der junge Thomaschrist in Trivandrum, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Kerala und Metropole der etwa 430 000 Gläubige zählenden Syro-Malankara Katholischen Kirche, fand in den Schriften von Mutter Marie Therese aus Mechernich nicht die vielleicht insgeheim befürchtete Vertröstung, sondern Trost und Wahrheit.

Father Jaison fand Antwort auf die Frage nach der Bedeutung des Leides für das menschliche Leben. Beides habe Sinn, fand er heraus: Das Leben und auch das Leiden. Im Leid liege die Teilhabe an den Leiden Christi und gleichzeitig Teilhabe an seiner Liebe und der von Liebe und Leid ausgehenden Erlösung. Jaison Thazhathil fand heraus, dass Priester für die leidenden Menschen eine ganz besondere Rolle spielen.

„Hier bekam meine Suche eine neue Wendung“, erzählt der junge Priester über seine Berufung: „Es ging um die Verbindung zwischen Priestertum und Leiden. Mir wurde ein kleiner Einblick gewährt in die Natur dieser Beziehung, die es Priestern erlaubt, Menschen zu helfen, den Sinn des Leidens - und somit den Sinn des Lebens - zu verstehen und anzunehmen!“

pp/Agentur ProfiPress



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