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Norbert Hellenthal (Misereor, 2.v.r.) erzählte von einem Kindergarten im Armenviertel von Mexico City, welcher vor 30 Jahren von einer Bewohnerin gegen den Willen ihres Mannes gegründet und zu einer Schule ausgeweitet wurde. Die GAT-Schüler sammelten Spenden, diesmal 300 Euro für Misereor. Foto: Maritta Lutsch/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Zukunftsperspektive dank Spenden

15.04.2019

Misereor-Referent Norbert Hellenthal berichtet von spannenden Projekten in Guatemala, El Salvador und Mexico City – Drei renommierte Professoren entstammen Kindergarten im Armenviertel - Fünft- und Sechstklässler des GAT engagieren sich für Misereor und sammeln Spenden

Mechernich - Am GAT durfte in der Fastenzeit wieder einen Referenten von Misereor, Norbert Hellenthal, begrüßen, der den Fünft – und Sechstklässlern von spannenden Misereor-Projekten in Guatemala, El Salvador und Mexico City berichtete.

Deutlich wurde bei dessen Ausführungen zu allen drei Projekten, wie wichtig eine gute schulische Bildung für die Zukunft von allen Menschen dieser Welt ist. Leider ist der Zugang zu Bildung noch nicht überall selbstverständlich.

So erzählte Hellenthal den Kindern von einem Kindergarten in einem Armenviertel von Mexico City, welcher vor 30 Jahren von einer Bewohnerin gegen den Willen ihres Mannes gegründet und später zu einer Schule ausgeweitet wurde. Ihr Mann war der Überzeugung, dass die gemeinsamen sieben Kinder so schnell wie möglich Ziegelbrenner werden sollten, wie er selbst, um zum Familienunterhalt beizutragen. 



Der Referent von Misereor, Norbert Hellenthal berichtet von interessanten Projekten in Guatemala, El Salvador und Mexico City. Foto: Maritta Lutsch/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Drei renommierte Professoren

Durch die Unterstützung französischer Ordensschwestern konnte der Kindergarten schließlich doch gegründet werden. Von den neun Kindern, die diesen nach der Gründung besuchten, sind heute drei zu renommierten Professoren geworden. Auch dank der Unterstützung von Misereor besuchen heute 270 Kinder und Jugendliche diese Ganztagsschule inmitten des Armenviertels.

Beeindruckend war die Spendenbereitschaft der Schüler. Dank einer großzügigen Milchspende des Milchbauern Wilfried Dahmen aus Dreimühlen wurde in der Vorweihnachtszeit „fair“ gehandelter Kakao von den Sechstklässlern verkauft. Zudem wurde ein Muffin-Verkauf zugunsten eines Misereor-Projektes veranstaltet.

Die Schüler der Jahrgangstufen fünf und sechs beteiligten sich rege an einem „Bücherflohmarkt“, so dass inzwischen 310 Euro für Misereor zusammengekommen sind. Und das soll nach Vorstellung der Kinder noch nicht alles gewesen sein.

pp/Agentur ProfiPress



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